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Husum Binnenhafen

Nachdem uns der Nordseeurlaub im „Winter“ 2012 so gut gefallen hat, beschlossen wir kurzerhand zum Jahreswechsel wieder ein paar Tage an die See zu fahren. Dieses Mal hatten wir uns das Bundesland Schleswig-Holstein und dort die Kreise Dithmarschen und Nordfriesland ausgesucht. Unser eigentlicher Urlaubsort lag in Friedrichskoog, einer Gemeinde im Südwesten des Kreises Dithmarschen zwischen der offenen Nordsee und der Elbmündung. Von dort aus erkundeten wir die Küste hinauf bis nach Husum und hinunter bis nach Brunsbüttel. In unserem Reisebericht werden wir, der Übersicht halber, nun unsere Erlebnisse von Norden nach Süden sortiert erzählen, natürlich haben wir die einzelnen Städte  nicht strikt nach dieser Reihenfolge besichtigt…

 

Beginnen wir also im Norden, im Kreis Nordfriesland und dort bei der Stadt Husum.

Husum ist Kreisstadt und literarisch als „graue Stadt am Meer“ bekannt. Sie liegt an der Nordseeküste unmittelbar am Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer sowie am Rande der Schleswigschen Geest. Die Hafenstadt Husum stellt das wirtschaftliche sowie kulturelle Zentrum der schleswig-holsteinischen Nordseeküste dar. Ein Rundgang durch die Stadt Theodor Storms zeigt das besondere Flair: eine Altstadt mit engen Straßen und urigen Gassen, der Marktplatz mit Marienkirche und Tinebrunnen (Bronzeskulptur einer jungen Fischerfrau mit Kopftuch; gilt als Wahrzeichen der Stadt), alte Giebelhäuser, dazu Hafenatmosphäre und gute Einkaufsmöglichkeiten (wir haben noch nie so viele Ein-Euro-Shops auf engstem Raum gesehen!). Kultur hat in Husum einen hohen Stellenwert. Das Theodor-Storm-Haus, das nordfriesische Schifffahrtsmuseum, das Ostenfelder Bauernhaus, das Ludwig-Nissen-Haus, das Pole-Poppenspäler-Museum sowie das Schloss, der Wasserturm und zahlreiche kleinere Museen und Galerien haben die Türen für interessierte Besucher geöffnet. Besonders interessant fanden wir die schmale Gasse Wasserreihe, die parallel zur Hafenstraße liegt. Sie ist geprägt durch die Nähe zum Binnenhafen und durch ihre kleinen Fischerhäuser mit interessanter Fassadengestaltung. Außerdem befindet sich dort das Theodor-Storm-Haus. Der Binnenhafen mit der angrenzenden Schiffbrücke ist ein ehemaliger Werfthafen. Er reicht fast bis an den Marktplatz heran. Heute ist er vorwiegend touristisch erschlossen. Das westliche Ende des Hafens bilden die hier querenden, klappbaren Straßen- und Eisenbahnbrücken. Anstelle der Slipanlage, der an den Außenhafen verlegten Werft, wurde das neue Rathaus errichtet. Im Binnenhafen befindet sich seit 1978 das Restaurantschiff Nordertor, gebaut 1936 und damit eines der ältesten schwimmenden Restaurantschiffe in Deutschland. 2010 wurde der Binnenhafen von der Interessengemeinschaft Husumer Hafen e.V. (IGHH) vom Land Schleswig-Holstein gepachtet, um den Binnenhafen zum Anlaufpunkt für Traditions- und Museumsschiffe zu machen. Der Außenhafen ist durch zwei Klappbrücken vom Binnenhafen getrennt. Während der Binnenhafen heute einen eher verträumten Eindruck vermittelt, wird das Bild am Außenhafen vor allem durch hohe Getreidesilos, die Husumer Skyline, und durch eine aktive Fischkutterflotte bestimmt, die von hier aus zu den Fischgründen in der Nordsee startet. 

 

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