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Stadtschloss Fulda mit Großer Fontäne

Osterausflug nach Fulda März 2016

 

Bei recht wechselhaftem Osterwetter besichtigten wir in einer Regenpause einen kleinen Teil der Fuldaer Altstadt und natürlich spazierten wir durch das berühmte Barockviertel mit den Hauptsehenswürdigkeiten.

 

Das Barockviertel ist mit seinen Bauwerken ein bemerkenswertes Ensemble des 18. Jahrhunderts. Darin liegt sein großer städtebaulicher Wert. Zu dem Barockviertel gehören Dom und Domdechanei, Schloss und Schlossgarten, Paulustor und Hauptwache sowie einige der Bürgerhäuser in der angrenzenden Friedrichstraße. Die barocken Adelspalais, die sich um das Schloss herum gruppieren, waren Wohnungen der Hofbeamten.  Diese herrschaftlichen Gebäude, die heute noch von unterschiedlichen Institutionen genutzt werden, wurden von dem Baumeister Andreas Gallasini geschaffen (Textquelle: Tourismusführer „Willkommen in Fulda“- Hrg. Tourismus und Kongressmanagement Fulda;  Dez. 2014)

 

Unser Spazierweg begann im Schlossgarten. In der barocken Parkanlage befinden sich unter anderem das Stadtschloss mit dem Ehrenhof, der Kaisersaalterrasse und dem Neptunbrunnen und denen gegenüber die Orangerie mit der Orangerie-Terrasse und der Floravase (Skulptur der Göttin der Gartenbaukunst). Das Parterre in der Mitte zeigt einen Brunnen mit einer großen Fontäne. Etwas unterhalb des Parterres schließt sich ein Gartenbereich mit den kleinen Wasserspeielen, einer Kastanienallee und einem Rosarium samt Pavillon an.

 

Das barocke Stadtschloss bildet den Mittelpunkt unter den barocken Bauwerken Fuldas. In seinem Inneren bieten die „Historischen Räume“ einen Einblick in die Lebenswelt des Absolutismus. Die bekannten Sammlungen Fuldaer und Thüringer Porzellane sind ebenfalls im Schloss ausgestellt.  

 

Unsere Besichtigungstour führte uns weiter zum Paulustor. Das Tor, das sich zunächst zwischen Stadtschloss und Hauptwache befand, wurde 1771 durch den Bauinspektor Karl Philipp Arnd auf Wunsch des Fürstbischofs Heinrich von Bibra an seinen jetzigen Standort am Ende der Pauluspromenade versetzt und mit Seitenbauten versehen. Benannt ist das barocke Bauwerk nach dem Apostel Paulus, dessen Statue in der Mitte über dem Portal steht, umrahmt von den beiden Stadtheiligen Simplizius und Faustinus (Textquelle: Wikipedia).

 

Als nächsten kamen wir an der Michaeliskirche vorbei. Sie entstand in den Jahren 819 bis 822 als Kapelle des ehemaligen sich an dieser Stelle befindlichen Mönchsfriedhofs des Benediktinerklosters Fulda. Sie zählt mit ihrer noch aus karolingischer Zeit stammender Krypta zu den bedeutendsten mittelalterlichen Sakralbauten Deutschlands (Textquelle: Tourismusführer „Willkommen in Fulda“- Hrg. Tourismus und Kongressmanagement Fulda;  Dez. 2014)

 

In unmittelbarer Nähe zu dieser Kirche befindet sich nun der Dom St. Salvator zu Fulda. Er ist nicht nur das Wahrzeichen Fuldas, er ist vor allem die bedeutendste Barockkirche Hessens. Er wurde in den Jahren 1704 bis 1712 von dem bedeutenden Baumeister Johann  Dientzenhofer errichtet. Dabei wurden Teile der Bausubstanz der Vorgänger-Kirche (Ratgar-Basilika, 9. Jahrhundert) verwendet. Der Dom ist in seiner architektonischen Gestaltung dem römischen Barock verpflichtet. Seit 1752 ist der barocke Bau Kathedralkirche des Bistums Fulda. Die religiöse Bedeutung der Kirche ist durch das Bonifatiusgrab, das nach wie vor Ziel von Wallfahrten ist, noch heute aktuell. (Textquelle: Tourismusführer „Willkommen in Fulda“- Hrg. Tourismus und Kongressmanagement Fulda;  Dez. 2014)

 

Die Barockstadt Fulda hat einen mittelalterlichen Kern, den man in der Altstadt entdecken kann. Zwischen Dom und Bürgerstadt stehen Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung, Fachwerkhäuser, die von ihren heutigen Bewohnern liebevoll restauriert wurden, versteckte Plätze, alte Handwerksbetriebe und malerische Innenhöfe, die zum Verweilen einladen. (Textquelle: Tourismusführer „Willkommen in Fulda“- Hrg. Tourismus und Kongressmanagement Fulda;  Dez. 2014)

 

So lautete zumindest die offizielle Beschreibung der Altstadt. Wir empfanden sie bei unserem Rundgang nicht ganz so idyllisch. Denn bis auf einzelne noch sehr sehenswerte alte Gebäude hat sich die Stadt doch sehr ins „Moderne“ entwickelt, wobei wir von diesen, dem barocken Stadtbild nicht unbedingt schmeichelnden, Bauten  nicht angetan waren… 

 

 

Zum Glück fanden wir noch einzelne Palais wie z.B. den Palais von der Tann aus 1737 oder den Palais Buttlar ebenfalls von 1737. Schön fanden wir auch das Mollenhauer-Haus, ein gotischer Fachwerkbau von 1540, der als Wohnung, Kaufhaus, Gasthof und als Firmensitz zum Bau von Holzblasinstrumenten genutzt wurde. 

 

Sehenswert waren natürlich auch einige alte Apotheken, alte Gasthäuser, die Stadtpfarrkirche St Blasius, die Universität und das alte Rathaus, um noch ein paar Gebäude zu nennen.

 

Schließlich entdeckten wir noch einen alten Teil der Stadtummauerung Fuldas aus dem 12. Jahrhundert bevor uns das Regenwetter wieder einholte und wir unsere Stadtbesichtigung beenden mussten.

 

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de