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Deutsches Schifffahrtsmuseum und Museumshafen

Tagestour nach Bremerhaven

 

Am 02.08.2008 waren wir schon sehr früh am Morgen mit der Bahn Richtung Bremerhaven unterwegs, um dort einen schönen „Besichtigungstag“ zu verbringen! Dazu hatten wir uns im Voraus schon mehrere angeblich lohnenswerte Ziele ausgesucht, die wir dann nach und nach zu Fuß erkunden wollten. Leider mussten wir aber schnell feststellen, dass die Bezeichnung „lohnenswert“ doch eher Geschmackssache ist und einige (aber zum Glück nicht alle) Sehenswürdigkeiten dann doch eher enttäuschend ausfielen.

So ging es zu allererst zum „Zoo am Meer“, von dem uns begeistert berichtet wurde, dass er „klein aber fein" wäre und nach einer dreijährigen Komplettsanierung im März 2004 aus „tiergärtnerischer, architektonischer und städtebaulicher Sicht" sehenswert sei. Tatsächlich war unser erster Eindruck aber eher „ein hässlicher Steinklotz“ am Deich, der überaus künstlich und unnatürlich wirkt. Hervorgerufen wurde dieser Eindruck dadurch, dass man im Zoo ausschließlich durch eine künstlich angelegte Felsenlandschaft läuft, wobei man zwar einen gitterfreien Blick über Gräben oder durch Scheiben auf die Tiere erhält, er aber leider dadurch auch sehr unnatürlich und leblos wirkt. Positiv hingegen fanden wir, dass der „Zoo am Meer“ als Schwerpunkt wirklich die Meeresbewohner hat, vor allem die Mähnenrobben und Seehunde sowie die Seevögel haben uns gut gefallen.

Unsere schönsten Bilder und einen ausführlichen Bericht zum Zoo am Meer findet ihr unter der Rubrik Tierbilder.

Danach machten wir uns auf den Weg Richtung nördliches Ende der Deichpromenade, von wo aus man angeblich das Auswandererdenkmal, die Kaiserschleuse und den Pingelturm, den einzigen Leuchtturm mit Nebelglocke, besichtigen kann. Doch schon bald mussten wir feststellen, dass bedingt durch unzählige Baustellen, Baukräne und gesperrte Wege ein Vorankommen unmöglich war und wir deshalb diesen Abschnitt auslassen mussten. Zum Glück konnten wir aber zumindest noch ein paar Fotos vom Simon-Loschen-Leuchtturm, eines der Wahrzeichen Bremerhavens, schießen.  Der älteste Festland-Leuchtturm an der Nordseeküste ist noch heute in Betrieb und sicherlich einer der schönsten Leuchttürme überhaupt. Unterhalb des Leuchtturms befindet sich die Schleuse zur Einfahrt in den Neuen Hafen.

Weiter ging es zum Deutschen Schifffahrtsmuseum mit seinen Museumsschiffen. Wobei wir das Museum an sich nicht besichtigten, sondern uns auf den Museumshafen mit seinen historischen Schiffen beschränkten. Unter anderem liegen dort das U-Boot „Wilhelm-Bauer“ des Typs XXI gebaut um 1945, der Hochsee-Bergungsschlepper „Seefalke“ gebaut um 1924, der Walfänger „Rau IX“ Baujahr 1939 und das Feuerschiff „Elbe 3“ Baujahr 1888. Genauer besichtigt haben wir das Segelfrachtschiff (Bark) „Seute Deern“ Baujahr 1919, das heute als Restaurantschiff dient.

  Anschließend ging es auf den 114m hohen Radarturm, von dessen Aussichtsplattform (auf 65m Höhe) wir einen interessanten Aus- bzw. Rundumblick auf Bremerhaven und seine Umgebung hatten.  

Als nächstes folgten wir den sehr guten Hinweisschildern am Straßenrand, die Touristen geschickt zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten leiten, in Richtung „Schaufenster Fischereihafen“. Dass der Fußweg dabei durch das nicht gerade optisch ansprechende Hafen- und Gewerbegebiet führt, lässt sich, wie wir bedauerlicherweise erkennen mussten, leider ohne größeren Umweg nicht vermeiden.

  Im „Schaufenster Fischereihafen“, einer maritimen Erlebniswelt rund um den Fisch und das Meer, finden sich unter anderem mehrere Gaststätten, in denen zahlreiche frische Fischprodukte angeboten werden, sowie das „Atlanticum mit Meerwasseraquarium“ und einige weitere Museumsschiffe.

  Zuerst besuchten wir das „Atlanticum“, das zahlreiche Informationen rund um den Fischfang von früher und heute bietet. Vor allem das integrierte Meerwasseraquarium, das einen Blick in die Unterwasserwelt und den Atlantik bietet, hat uns jedoch enttäuscht. Wie auch schon andere Besucher so treffend formulierten stellt man sich dort zwangsläufig die Frage: „das war schon alles?“ denn die dafür gemachte Werbung lässt weitaus mehr erwarten. 

Ein ganz besonderes Highlight an diesem Tag war jedoch das Museumsschiff „FMS Gera“, das wir als letztes besichtigt haben, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Der Fischtrawler „Gera“ (ROS 223) Baujahr 1959 ist nicht nur das einzige deutsche schwimmende Hochseefischereimuseum, sondern es vermittelt auch ein anschauliches Bild vom Leben und Arbeiten auf einem Hochseefischereifahrzeug. Die „Gera” ist mit der kompletten Ausrüstung eines Seitentrawlers ausgestattet. Gegenstände vom Schleppnetz auf dem Fangdeck über die Kochtöpfe in der Kombüse bis hin zur Uniform des „Alten” in der Kapitänskammer vermitteln dem Besucher einen Eindruck vom Leben und Arbeiten auf einem Trawler.  

Unsere schönsten Bilder findet ihr wie üblich in den Galerien, klickt dazu einfach auf das entsprechende Datum links in der Leiste.

Die Veröffentlichung der Bilder zur „FMS Gera“ geschieht mit freundlicher Genehmigung der verantwortlichen „Chefs“.

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de