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Sternberg - Großer Sternberger See

Am nächsten Tag begannen wir mit unserer ersten Cabrio-Rundtour und legten zunächst einmal ca. 90km von Waren aus in westlicher Richtung (grobe Richtung Schwerin) zurück.

 

Dort hatten wir uns unweit der Gemeinde Weitendorf das Schloss und den Park Kaarz ausgesucht. Diese liegen zwar schon außerhalb des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, haben uns aber trotzdem zu einem Besuch inspiriert.

 

Das zumeist als Schloss bezeichnete neoklassizistische Herrenhaus liegt oberhalb einer kleinen Anhöhe, die Fassaden sind zurückhaltend geschmückt, auffallend ist der große Turm im Stile eines Rundbaus mit Säulen mit seiner originalen, gusseisernen Wendeltreppe. Das Schloss wird touristisch genutzt und dient als Hotel, Café und Restaurant.

 

Der dazugehörige, angrenzende Schlosspark wurde als englischer Landschaftspark 1873 angelegt. Die Anlage ist mit seltenen Bäumen und Pflanzen ausgestattet, unter anderem finden sich hier mehrere über 500 Jahre alte Eichen, Douglasien, Zypressen und auch ein riesiger Mammutbaum. Versteckt im Park stehen außerdem die neugotische Kapelle der Familie Bülow sowie das Mausoleum der Familie Hüniken im Stile der Neorenaissance.

Quer über den Park verteilt fanden wir seltsame Objekte, die sich bei näherem Betrachten als interessante Kunstobjekte herausstellten. Später erfuhren wir, dass es sich hierbei um eine Ausstellung mit dem Titel „Das Grüne Zitat 2017 – Seltene Früchte“ handelte, die von sieben Künstlern erschaffen wurde.

Uns hat es im Schlosspark sehr gut gefallen, er war sehr schön angelegt, gepflegt und der Eintritt war frei.

 

 Den nächsten Stopp auf unserer Rundfahrt legten wir in der Stadt Sternberg ein. Das ruhige kleine Städtchen liegt im Zentrum der Sternberger Seenplatte und des gleichnamigen Naturparks. Eingefasst von einer Stadtmauer ist die mittelalterliche Ringstruktur der Stadtanlage noch erkennbar.

Wir unternahmen zu Fuß einen kleinen Rundgang und schauten uns den historischen Stadtkern (Marktplatz) mit seinem rasterförmigen Straßennetz an. Typisch im Stadtkern sind die Fachwerkhäuser, die nach einem großen Brand von 1741 errichtet wurden.

 

Am Markplatz befinden sich u.a. ein prächtiges Rathaus und die Stadtkirche St. Maria und St. Nikolaus. Sie ist eine frühgotische 5-jochige Hallenkirche mit drei Schiffen, bestehend aus Backsteinen. Der Baubeginn war am Ende des 13. Jahrhunderts. Der imposante quadratische Westturm konnte ebenfalls bestiegen werden, was Thomas natürlich gleich in Angriff nahm…

Die Stadtmauer, welche die Stadt fast vollständig umgibt, ist noch gut erhalten. Darunter befindet sich auch das Mühlentor, welches die Reste eines größeren Stadttores darstellt. Dieses Tor wurde im Jahr 1629 während des Dreißigjährigen Krieges zerstört,1839 teilweise wieder aufgebaut und 1998 umfassend saniert.

 

Wir fuhren weiter und kamen schließlich in Güstrow an. Güstrow ist mit rund 30.000 Einwohnern die siebtgrößte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns und Kreisstadt des Landkreises Rostock. Güstrow gilt als historische Residenzstadt und ist bekannt für ihr Schloss, ihre gut erhaltene Altstadt mit vielen wertvollen Bauwerken und ihrem Dom mit dem „Schwebenden“ (Engel) von Barlach.

Güstrows Altstadt präsentiert sich als ein kompaktes, fast kreisrundes Zentrum, das anstatt einer früheren Stadtmauer, heute von einem schmalen, grünen Gürtel umgeben ist.

 

Wir begannen unseren Stadtrundgang beim Schloss, da sich neben dem weitläufigen Schlosspark ein großer Parkplatz befindet. Das Schloss wirkte auf uns sehr sanierungsbedürftig, machte aber teilweise den Eindruck, als ob mit den notwendigen Arbeiten bereits begonnen wurde (Baugerüst und Absperrungen waren zumindest vorhanden).

 

Die angrenzenden Gartenanlagen mit Renaissancegarten sahen zwar aufgeräumt und gemäht aus, wirkten auf uns aber eher kahl und nicht unbedingt einladend.

 

Die Altstadt zeigte sich als weitgehend geschlossen erhalten und saniert. Wir sahen abwechslungsreiche Bürgerhäuser in verschiedensten Stilen bis hin zur Backsteingotik.

 

Am Markt angekommen fotografierten wir die Pfarrkirche St. Marien. Ihre jetzige Gestalt hat sie nach einer Restaurierung im ausgehenden 19. Jahrhundert erhalten. Ihr wichtigstes Kunstwerk ist ein Flügelaltar des Brüsseler Bildschnitzers Jan Borman aus dem Jahr 1522.

 

Auf dem Domplatz befindet sich der bereits erwähnte Güstrower Dom. Er ist im Stile einer Basilika erbaut und lässt den Übergang von der Romanik zur Gotik gut erkennen. Der kreuzförmige Grundriss und der langgestreckte, in diesem Fall schief angesetzte, Chorraum weisen noch auf das romanische Grundkonzept hin. Der massive Westturm ist 44 m hoch. Wir haben uns den Dom ebenfalls nur von außen angeschaut. Genauso wie die sich gegenüber am Domplatz befindende Domschule im Stil der Renaissance von 1579.

 

Das Rathaus stammte ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und wurde um 1800 neu errichtet. Es befindet sich im Zentrum von Güstrow direkt am Marktplatz, war aber bei unserem Besuch komplett eingerüstet und somit war die Fassade leider nicht erkennbar.

 

Unsere Ausflugsfahrt führte uns anschließend nach Krakow am See, einer Stadt im Süden des Landkreises Rostock.

 

Zuerst lockte uns der 76m hohe Jörnberg-Turm, der knapp einen Kilometer nördlich des Zentrums auf einem bewaldeten, steilen Hügel liegt. Er bot uns als Aussichtsturm einen fantastischen Blick auf Krakow und den See. Zuvor mussten wir jedoch zu Fuß einen mehr oder weniger matschigen Trampelpfad den Berg hinauf überwinden, immer durch Gestrüpp und Schwärmen an Steckmücken (Bremsen) hindurch. Anschließend galt es noch die 126 Stufen bis zur Aussichtsplattform des Turms zu erklimmen! Aber die, trotz zuvor angewendetem Mückenspray, wahnsinnig juckenden Insektenbisse und die Strapazen des Aufstieges lohnten sich. Wir genossen das herrliche Panorama.

Anschließend besichtigten wir die Stadt Krakow am See mit ihrer Seepromenade und den  malerischen Fischerhüden (reetgedeckte Bootschuppen) aus den 1930er Jahren. Sie luden zu einem kleinen Spaziergang am See entlang ein, bevor wir uns nach dem Verzehr eines leckeren Eises wieder auf den Rückweg nach Waren machten.

 

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