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Leuchtturm Westerheversand

Die Stadt Friedrichstadt liegt zwischen den Flüssen Eider und Treene. Der Luftkurort wurde 1621 durch Herzog Friedrich III. gegründet und ist heute ein hochrangiges Kulturdenkmal. Eine Schleuse trennt Friedrichstadt von der Eider. Zwei Sielzüge mit drei, ursprünglich vier, Sielen verbinden die Treene mit der Eider und entwässern das Gebiet um den Zusammenfluss. Die Stadt liegt daher auf einer künstlichen Insel. Im Süden begrenzt die Eider das Stadtgebiet, im Norden die Treene. Die Ost- und Westgrenze werden jeweils durch den Oster- und Westersielzug gebildet.

Die etwa 17 Hektar große Planstadt ist anhand eines Schachbrettmusters gestaltet. Der ältere, von der holländischen Backsteinrenaissance geprägte Teil der Stadt wird von zwei Grachten durchzogen: der Mittelburggraben und der Fürstenburggraben. Über den Mittelburggraben führen vier Brücken. Der Marktplatz befindet sich direkt am Mittelburggraben, die wichtigste Einkaufsstraße ist die als Fußgängerzone gestaltete Prinzenstraße, die vom Fürstenburggraben zum Marktplatz führt. An der Westseite des Marktplatzes befinden sich noch neun Treppengiebel aus Backstein, die in der Gründerzeit der Stadt entstanden sind und heute das größte zusammenhängende Ensemble von Bauten aus der Gründungsphase der Stadt bilden. Aber auch in den anderen Straßen befinden sich noch vereinzelt Gebäude aus dieser Zeit. Die Häuser sind mit aus Holland eingeführten Baumaterialien von holländischen Baumeistern gebaut. Auffallendes Merkmal vieler Bauten sind die Hausmarken oder Gevelstene, oft farbig gefasste Reliefs über der Eingangstür, die einen Hinweis auf die ehemaligen Erbauer oder Bewohner geben und oft noch aus der Zeit der Stadtgründung stammen. Die Bauten der niederländischen Backsteinrenaissance und die Grachten prägen somit das Stadtbild der heute vor allem vom Tourismus lebenden Holländer-Siedlung „Klein-Amsterdam“. Leider hatten wir uns von der Stadt nach dieser Beschreibung etwas mehr versprochen und waren daher etwas enttäuscht, was aber sicherlich auch daran liegen kann, dass die reichlich vorhandenen Bäume zu dieser Jahreszeit keine Blätter tragen und somit eher trostlos wirken und wir auch keine, sicherlich lohnenswerte, Grachtenfahrt unternehmen konnten.

 

In der Gemeinde Witzwort, im Osten der Halbinsel Eiderstedt, zwischen Husum und Tönning, legten wir nur einen kurzen Zwischenstopp ein, um uns etwa drei Kilometer nördlich von Witzwort eine Sehenswürdigkeit, den „Rote Haubarg“, ein typisches Bauernhaus der Halbinsel Eiderstedt, anzusehen. Er ist ein weiß verputzter Haubarg mit Reetdach, der vermutlich 1647 erbaut wurde. Die Herkunft des Namens ist unklar. Entweder ist er erst im 18. Jahrhundert entstanden und hat seinen Namen von seinem Vorgängerbau übernommen, der mit roten Ziegeln gedeckt war und rund 100 Jahre später durch einen Brand vernichtet wurde, oder der Haubarg war früher rot verputzt bzw. unverputzt. Der „Rote Haubarg“ beherbergt heute den landwirtschaftlichen Teil des Eiderstedter Heimatmuseums und wird als Gaststätte genutzt.

 

Unser nächster Halt galt der Gemeinde Westerhever. Sie liegt an der nordwestlichen Spitze der Halbinsel Eiderstedt. Der Leuchtturm Westerheversand ist das Wahrzeichen des Ortes und der ganzen Halbinsel Eiderstedt und von geschützten Salzwiesen umgeben. Das malerische Ensemble aus 41,5m hohem Turm und zwei baugleichen Wärterhäuschen wurde 1906 erbaut, 1908 ging das Leuchtfeuer des Turms in Betrieb und lässt sein Licht bis heute über die Nordsee schweifen. Die Leuchtturmwarft ist nur zu Fuß zu erreichen, der einfache Weg dauert ca. 45 min. Der Leuchtturm ist aber auch gut aus der Ferne vom Deich aus zu sehen.

 

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