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Blick auf Masca

Am nächsten Tag unternahmen wir zu Fuß einen Rundgang durch unseren Ferienort. Puerto de la Cruz ist die sechstgrößte Stadt Teneriffas und das touristische Zentrum der Inselnordküste. Das hier im Gegensatz zur trockenen, regenarmen Südküste vorherrschende feuchtwarme Klima, vorwiegend bestimmt durch den auftreffenden, feuchten Nordost-Passat, sorgt für eine besonders abwechslungsreiche Vegetation. So ist Puerto de la Cruz umgeben von ausgedehnten Bananenplantagen sowie Weinanbauflächen und anderweitig landwirtschaftlich genutzten Flächen, z.B. zum Anbau der kanarischen Kartoffeln, die zu den bekannten Papas Arrugadas verarbeitet werden (Quelle: Wikipedia).

 

Gegründet wurde Puerto de La Cruz Anfang des 17. Jh.s als Hafen von La Orotava. Die Entwicklung zur modernen Touristenmetropole begann Ende des 19. Jh.s. aber im Gegensatz zu anderen Hotelstädten auf den Kanaren hat sich Puerto de la Cruz eine ganz eigene Atmosphäre bewahren können.

 

Wir fanden hier neben den üblichen Bausünden noch ansprechende alte Häuser im kanarischen Baustil, schattige Plätze, auf denen zumindest am Wochenende nicht nur Touristen flanieren, und nicht zuletzt eine architektonisch gelungene Strandpromenade mit einem kleinen typisch schwarzen Sandstrand, die Playa Martiánez. Da es dort wegen der starken Strömung gefährlich ist zu schwimmen, entstanden  westlich des Ortskerns die Playa Jardin, eine weitläufige Strandzone mit Palmen und vielen blühenden Pflanzen und im östlichen Bereich künstlich angelegte Meeresschwimmbäder, die „Lago de Martiánez“.  

 

Am Ende der Playa Jardin, am westlichen Stadtrand von Puerto de la Cruz, befindet sich der Tierpark „Loro Parque“. Der 1972 als Papageienparadies gegründete Park ist heute einer der wichtigsten Touristenmagneten der Kanaren. Auf einer Fläche von 135.000 m² besitzt er ein Aquarium, den Bereich Naturavision und zahlreiche Tiere, darunter natürlich auch jede Menge Papageien, Delfine, Seelöwen, Gorillas, Schimpansen, Pinguine und Orcas.

 

Auch wir haben den Loro Parque besucht. Einen ausführlichen Bericht und jede Menge Bilder befinden sich unter der Rubrik Tierbilder.

 

In Puerto de la Cruz gibt es auch mehrere botanische Gärten, von denen wir den Jardin Botánico (offiziell: Jardin de Aclimatación de la Orotava) im Ortsteil La Paz und den Orchideengarten  Jardin de Orquideas de Sitio Litre besichtigt haben. Die ausführlichen Berichte und jede Menge Bilder befinden sich jeweils unter der Rubrik Naturbilder.

 

An einem weiteren Urlaubstag unternahmen wir noch eine geführte Wanderung. Dieses Mal war das Teno-Gebirge im Nordwesten Teneriffas und dort die Ortschaft Masca unser Ziel.

Masca ist ein außergewöhnlich hübsches Bergdorf. Es liegt in 650 bis 800m Höhe und besteht aus etwa 80 Häusern, die sich in mehreren Ortsteilen über verschiedene Berghänge verteilen. Das Dorf beherbergt einige Restaurants und Bars, in denen unter anderem lokale Spezialitäten verkauft werden. Auffallend ist die Bauart der Häuser in Masca. Sie sind zweistöckig an die Hänge gebaut. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.

 

Masca ist Ausgangspunkt für eine der beliebtesten und berühmtesten Wanderungen auf Teneriffa. Sie beginnt in der unteren Ortsmitte und führt durch den "Barranco de Masca" bis zum Meer. Es empfiehlt sich, so wie wir es getan haben, die Wanderung durch die Schlucht mit einem ortskundigen Wanderführer in einer kleinen Gruppe zu unternehmen, da man auf diese Weise erheblich mehr über die schöne Natur erfährt und zudem der sicherste und am leichtesten zu bewältigende Weg für Ortsfremde nicht immer leicht zu erkennen ist.

 

Für den 4km langen Abstieg von Masca zur Küste benötigten wir etwa vier Stunden, besonders eilig hatten wir es dabei nicht. Wir wanderten einen nicht befestigten Weg, auf abenteuerlichen Pfaden mitten von steil aufragenden Felswänden entlang und mussten hier und da über Hindernisse springen, über Felsen klettern, auf dem Hintern rutschen oder auch irgendwo durchkrabbeln. Trittsicherheit und feste Wanderschuhe waren dabei Pflicht! Fotos konnten wir nur bei kurzen Pausen machen, da wir uns sehr auf den Weg konzentrieren mussten und in der Gruppe die anderen Wanderer nicht aufhalten wollten. Dafür hatten wir immer mal wieder die Gelegenheit die herrlichen Aussichten und Eindrücke zu genießen. Am Wegesrand sahen wir wucherndes Schilfgras, Bambus, Kakteen, Blumen sowie kleine Wasserläufe. Zwischendurch legten wir an einer kleinen Felsengruppe eine Pause ein, um zum einen etwas zu verschnaufen und zum anderen die Natur um uns herum zu genießen. Am Ende der Schlucht angekommen befindet sich ein kleiner Strand aus Steinen, die Playa de Masca, mit einem Anleger, über den wir an Bord eines zuvor bestellten Bootes gegangen sind. Dort gab es für ein paar Euros einen kleinen vorbestellten Imbiss. Der Kapitän brachte uns zuerst aufs Meer hinaus, wo wir zwischen den Inseln Teneriffa und La Gomera freilebende Delfine (Große Tümmler) gesehen haben. Anschließend fuhr er weiter an imposanten Felswänden vorbei, die bis zu 450m nahezu senkrecht ins Meer abfallen, bis in den Hafen von Los Gigantes. Dort wartete bereits unser Bus, der uns zurück zum Hotel brachte. Der Ausflug war zwar recht anstrengend, aber dafür atemberaubend schön.

 

 

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