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Cuxhaven - Schloss Ritzeb├╝ttel

Etwas nordwestlicher gelegen befindet sich Ritzebüttel, der vermutlich älteste Ortsteil Cuxhavens (Flecken Ritzebüttel) und des hamburgischen Außenpostens an der Elbmündung (Amt Ritzebüttel) auf dem heutigen Gebiet der Stadt Cuxhaven (Quelle: Wikipedia). Dort besichtigten wir das Schloss Ritzebüttel, mit dem umliegenden Schlosspark und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden (Gärtnerhaus, Marstall). Das Schloss, das zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert stammt, gehört zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik in der Region und ist für Besucher zugänglich. Es beherbergt heute unter anderem ein Restaurant, Ausstellungsräume und ein Trauzimmer.  Im Schlosspark befindet sich neben einem großen Wassergraben auch das „Schweizerhaus“.  Im Jahre 1847 wurde das Schweizerhaus als Teehaus im Auftrag des damaligen Amtmanns Sthamer gebaut.

 

Vom Stadtteil Ritzebüttel gelangten wir in nordöstlicher Richtung zu den Häfen. Dort sahen wir den alten Wasserturm, zwischen Kämmererplatz und dem Bahnhof gelegen, der als das heimliche Wahrzeichen der Stadt gilt. 1897 gebaut, versorgte er bis zum Jahr 2004 die Cuxhavener Haushalte mit dem nötigen Wasserdruck.

Vorbei am „Alten Fischereihafen“ und dem angrenzenden „Neuen Fischereihafen“, in dem das Museumsschiff Feuerschiff „Elbe 1“ ihr Winterliegeplatz hat, gelangten wir zum Steubenhöft, das ist der mit den HAPAG -Hallen Cuxhaven verbundene Kai mit Passagierempfangsgebäude. Mit seiner wechselhaften Geschichte erinnert das historische Ensemble noch heute an die Millionen Menschen, die von hier Abschied nahmen auf dem Weg nach Amerika.

Der Besucher folgt dabei dem Weg der Passagiere der Reederei HAPAG (Hamburg-Amerika-Linie) vom glanzvollen Kuppelsaal, einst Wartesaal der Passagiere der ersten Klasse, bis zum Anleger Steubenhöft, dem „Kai der Tränen“.

In den 1950er Jahren wurde das Steubenhöft in die heutige Form umgebaut. Heute befinden sich in dem Gebäude ein Restaurant und die Lotsenwache der Elbelotsen. In der Galerie im ersten Obergeschoss des Empfangsgebäudes Steubenhöft gibt eine Ausstellung des Fördervereins HAPAG -Halle Cuxhaven e.V. Kunde über das Geschehen in historischer Zeit. Die Ausstellung „Abschied nach Amerika“ vermittelt auch heute noch etwas von der Atmosphäre von Abschied und Aufbruch in eine für viele ungewisse Zukunft. Hier kann man die Geschichte einiger Auswanderer anhand von Bildern und Dokumenten nacherleben. Leider wurde bei unserer Besichtigung keine Führung durch die HAPAG-Hallen angeboten, so dass wir uns nur die kostenfreie Ausstellung anschauen konnten.

An den „Alten Hafen“ grenzt der Yachthafen an. Dort befindet sich die „Alte Liebe“, die stromseitige Begrenzung des Hafens am Elbefahrwasser. Das Bauwerk wurde 2005 in einer Stahlbetonkonstruktion erneuert. Darüber ist ein zweistöckiger Pfahlbau aus Holz errichtet, von dessen Galerie Besucher die Schifffahrt auf der Elbe beobachten können (Quelle: Wikipedia). An der Alten Liebe liegt der Windsemaphor Cuxhaven. Der Windsemaphor ist eine Einrichtung zur optischen Übermittlung von Wetterinformationen an Schiffe, die von der Elbmündung in Richtung Nordsee fahren. Er gibt Windgeschwindigkeit und -richtung auf den Inseln Borkum und Helgoland mit Zeigern und Signalarmen an. Mit Einführung der Funktechnik verlor er bald an Bedeutung für die Seefahrt und wird heute als technisches Denkmal in Betrieb gehalten. Bei der Alten Liebe ist auch der reguläre (Sommer-)Liegeplatz des bereits zuvor erwähnten Museumsschiffes Feuerschiff „Elbe 1“.

Dort befindet sich ebenfalls der Hamburger Leuchtturm,  der zwischen 1802 und 1804 von der Freien und Hansestadt Hamburg, zu der damals das Gebiet gehörte, erbaut wurde. Der Leuchtturm ist eines der Wahrzeichen der Stadt und war bis 2001 in Betrieb.

 

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