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Île de la Pietra

Zusammen mit einem Paar, das wir im Hotel kennen gelernt hatten, machten wir uns per Taxi auf nach Île-Rousse, eine Hafenstadt die von Algajola aus etwa 8km entfernt liegt.  Zentrum von Île-Rousse ist die Place Paoli, ein großer mit Platanen bestückter (Markt)Platz, auf dem der Stadtgründer Pascal Paoli als Marmorbüste umrahmt von vier Palmen wacht. Dort befindet sich auch eine überdachte Markthalle, in der man jeden Morgen (außer montags) eine Vielzahl korsischer Produkte kaufen kann. Der Platz wird von etlichen Straßencafés gesäumt, die ihre Tische unter den Platanen haben, wo es sich ganz angenehm sitzen lässt.  Ebenfalls am Marktplatz befindet sich die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis (l’Immaculée Conception de Marie). Sie wurde 1892 erbaut und 1914 durch ein Feuer zerstört. In der 1930er Jahren wurde sie im Barockstil wieder errichtet. Von der Place Paoli aus gelangten wir über sehr korsisch geprägte enge Gässchen durch die Altstadt. Hinter jeder Ecke gab es Straßencafés, Boutiquen und Restaurants zu entdecken. Auch die Überreste eines zerfallenen Genueserturms waren noch vorhanden. Die kleine Insel „Île de la Pietra“, heute über einen Damm mit dem Festland verbunden, gab Île-Rousse ihren Namen denn sie leuchtet bei Sonnenuntergang herrlich rot (Rousse heißt übersetzt so etwas wie „Rotschopf“). Auf der Halbinsel steht auch ein Genueserturm und, ganz zuoberst, ein weißer Leuchtturm, der 1857 erbaut wurde.

 

Da die Inselbahn „Feuriger Elias“ in Île-Rousse startet, hatten wir nun die Chance einen Platz in dem dort noch leeren Zug zu bekommen. Die Fahrt nach Algajola war sehr schön und führte uns zuerst durch eine enge Felspassage und dann an den Stränden entlang. Doch sie ist unserer Meinung nach weniger spektakulär und sehenswert als der anschließende Abschnitt von Algajola nach Calvi, der durch die unbesiedelte Maccia führt. Von diesem Teil der Strecke sahen wir aber nur ein kleines Stück während unserer Klippenwanderung. Den vollen Abschnitt bis nach Calvi konnten wir leider wegen der übervollen Bahn nie genießen.

 

Stattdessen nutzten wir den vom Hotel organisierten Ersatz - Transferbus, der uns direkt nach Calvi brachte und von dort aus auch wieder abholte. Die Zeit in Calvi verbrachten wir aber nicht mit einer Stadtbesichtigung, sondern wir beschlossen, die Wallfahrtskapelle „Notre Dame de la Serra“ auf dem Berg hoch über der Stadt zu erwandern. Der Wanderweg zur Kirche begann für uns am großen Parkplatz  gegenüber dem Supermarkt „Super U“ ganz in der Nähe zur Hafenpromenade. Wir überquerten die große Straße und folgten zunächst dem Schild zum 5-Sterne Hotel „La Villa“. Der Weg führte uns durch ein Wohnviertel sehr steil bergauf bis wir irgendwann in einer Art Sackgasse landeten, von der aus links ein schmaler Wanderweg bergauf abzweigte. Wir entdeckten nun ein Hinweisschild mit der Aufschrift „Ch. de la Serra“. Ansonsten folgten wir immer dem Weg bergauf Richtung der ständig sichtbaren Kapelle und ließen uns dabei nicht von der immer steiler werdenden Steigung abhalten… 

 

An der Wallfahrtskirche angekommen bot sich uns ein herrlicher Panoramablick über das Tal der Réginu und auf den gesamten Golf von Calvi, mit der Zitadelle am Horizont bis hin nach Lumio. Das Gotteshaus ist auch von zahlreichen Tafoni-Felsen umgeben. Es gibt einige Steinbänke zum Entspannen und die grandiose Aussicht zu genießen. Eine Statue mit einer weißen Muttergottes steht auf einem Felsen zentral auf dem breiten Bergsattel. In die Kapelle selbst konnten wir nicht hinein gehen, denn sie war verschlossen. Hinter der Kapelle, zum Friedhof zugewandt, befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus man einer asphaltierten Straße folgend, den Berg wieder verlassen kann. Dieser Straße folgten wir durch ein sehr ursprüngliches Gelände mit vielen Tafoni-Felsen abwärts. Dabei entdeckten wir immer mal wieder rote Markierungen (einen Pfeil mit dem Schriftzug X-Tri) auf den Asphalt gemalt. Diese Abzweige führten uns auf lohnenswerte, kurze Wanderwege abseits der Straße und brachten uns näher an die sehr sehenswerten Tafoni-Felsen heran. Außerdem ließ es sich dort, auf natürlichem Untergrund, wesentlich bequemer gehen als auf dem harten Asphalt, vor allem da wir nicht auf vorbeifahrende Autos achtgeben mussten. Wir wanderten über mehrere Serpentinen abwärts bis zu einem Sattel oberhalb der Bucht Anse Recisa. Rechts steigt ein Weg zum Plage de l’Alga ab und trifft dort bei einem kleinen Strandlokal auf einen alten Küstenweg zurück nach Calvi. Der Wanderweg mündet beim Ortsteil Tramariccia in eine Asphaltstraße, der wir bis zur D81b folgten. Die letzten 1,5km verlaufen entlang der Hauptstraße mit Blick auf die Zitadelle von Calvi. In Calvi angekommen hatten wir noch ein wenig Zeit, uns den Hafen mit den kleinen Sträßchen mit Boutiquen und Cafés anzuschauen und uns noch eine gemütliche Pause in einem Eiscafé zu gönnen.

 

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