Startseite
Reisen und Ausflüge
Türme und Denkmäler
Zillertal/Tirol 2018
MeckPomm 2017
Golf v. Neapel 2016
Reisebericht
Insel Capri
Stadt Neapel
Insel Ischia
Stadt Sorrent
Pompeji + Vesuv
Amalfiküste
Gardasee 2016
Einbeck 2016
Fulda 2016
Süd - Kroatien 2015
Madeira 2015
Silberbachtal 2015
Erfurt 2015
Bremen 2015
Ostfriesland '14/'04
Kappadokien 2014
Lkrs Bad Kissingen
Schottland 2014
Lüneburg 2014
Essen 2014
Oberlauf der Weser
Schleswig-Holstein
Prag 2013
Teneriffa 2013
Nieheimer Kunstpfad
Furlbachtal 2013
Kreis Cuxhaven 2012
Nürnberg /Fürth 2012
Korsika 2012 u.1992
Thüringen 2011
Österreich 2011
AFM Oerlinghausen
Hamburg 2006 u. 2010
Eifel/Luxemburg 2010
Patensteig Extertal
Schloss Bevern 2010
Burg Polle 2009/10
Leipzig 2009
Köln 2009
Detmold 2009
Externsteine 2008/09
Schwalenberg 2009
München 2009
Harz 2009
Speyer 2009
Südschwarzwald 2008
Hessisch Oldendorf
Dt. Bergbau - Museum
Bremerhaven 2008
Hohenbaden/Battert08
Sachsen 2008
Sinsheim 2008
Holland 2007
Möhnesee 2006
Lübeck 2000 und 2001
Ostsee Bujendorf2000
Ostsee Lütjenburg 99
Australien 1997
Ägypten 1996
Venezuela 1995
Kenia 1994
Tierbilder
Naturbilder
Automobile
Was ist neu?
Über uns
Datenschutz
Impressum
Sitemap
Neapel - Castel Nuovo, oft auch Maschio Angioino genannt

Am nächsten Tag stand die Altstadt von Neapel auf unserem Besichtigungsplan. Es sollte eine Rundfahrt mit dem Bus und eine geführte kleine Runde zu Fuß durch die Stadt mit anschließender Freizeit geben.

 

 

Wir starteten unsere Rundmarsch zusammen mit einer aus Neapel stammenden Frau, die uns besonders schöne Plätze, Straßenzüge und Gebäude ihrer Stadt zeigte. So trafen wir uns alle am „Porta San Gennaro“, dem ältesten Stadttor von Neapel, das sich an der Via Foria befindet. Als nächstes besuchten wir die Kathedrale von Neapel (Duomo di San Gennaro oder Duomo di Santa Maria Assunta), die der heiligen Maria Assunta (Maria Himmelfahrt) geweiht ist und die Kapelle des Heiligen Gennaro, dem Schutzpatron der Stadt Neapel, beherbergt. Im Inneren der Kathedrale wird angeblich eine Pulle mit dem Blut des Heiligen aufbewahrt, das sich drei Mal im Jahr verflüssigt, und das sehr abergläubische Volk spricht dann vom Blutwunder des Heiligen Gennaro. 

  

Eine weitere Kirche, an der wir einen kurzen Stopp einlegten, war die Chiesa dei Girolamini an der Piazza Gerolomini,

 gegenüber dem Dom.

 

 

Über die Via dei Tribunali gelangten wir zuerst zur „Piazza San Gaetano“, wo wir einen Blick auf den Turm der Basilica di San Lorenzo Maggiore erhaschen konnten. Die Kirche selbst war eingerüstet, was uns aber nicht daran hinderte, uns trotzdem das Innere anzuschauen. Es handelt sich dabei um die älteste Franziskanerkirche der Stadt und eine beispielhafte Mischung zwischen dem französischen gotischen Stil und der gotischen Franziskaner-Architektur. Die eher unspektakuläre Fassade wurde im Jahr 1743 nach einem starken Erdbeben wieder aufgebaut, doch das mittelalterliche Portal aus Marmor ist noch im Original erhalten. Innen hat die Kirche das Erdbeben unbeschadet überstanden und beeindruckt mit klaren Linien gotischer Architektur. Auf der rechten Seite des Eingangs gelangt man in den Innenhof des Klosters aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert ist auch die schöne neapolitanische Krippe auf der linken Seite der Kirche.

(Textquelle zum Teil aus:  Kirche San Lorenzo Maggiore: Gotik pur! - www.portanapoli.de)

 

Nach der Kirchenbesichtigung ließen wir unseren Blick auf die gegenüberliegende Seite des Platzes schweifen, wo sich die Kirche San Paolo Maggiore befindet. In der Antike war diese Piazza der Hauptplatz der Stadt, und wurde in der griechischen Zeit „Agora“, in der römischen Zeit „Forum“ genannt. An der Stelle der  heutigen Kirche San Paolo Maggiore befand sich damals der römische Tempel der Dioskuren. Zwei Säulen dieses Tempels sind erhalten und wurden gut sichtbar in die Fassade der Kirche eingebaut.

 

 

Unser Weg führte uns weiter über die, an die gotische Kirche anschließende, bekannte Krippenstraße San Gregorio Armeno“. Ihr Besuch ist angeblich ein MUSS für alle Neapelbesucher. Hier gibt es wunderschöne Krippenfiguren und Zubehör, von handgefertigten Kunstschätzen bis zu bunten Plastikfiguren. Neben den traditionellen Figuren von Jesus, Maria und Josef werden auch "typisch neapolitanische Charaktere" oder andere populäre Figuren aus der Welt des Sports, der Musik und der Politik als Krippenfigur verewigt: etwa die verschiedenen Päpste (alt und neu), Frau Angelika Merkel, Michael Jackson usw. Neben Krippenfiguren gibt es auch allerlei mehr oder weniger touristische Souvenirs. Mit anderen Worten Kitsch wohin das Auge sieht…

(Textquelle zum Teil aus: Highlight in Neapel: Krippenstraße - www.portanapoli.de)

 

Als nächstes gelangten wir zur „Piazzetta Nilo“, eine der charakteristischsten Plätze in Neapel. Dort wurden wir von der antiken Marmorstatue des Gottes Nil begrüßt…

Die Besonderheit des Platzes ist, dass er seit über 2000 Jahren denselben Namen trägt. Der Name "Piazzetta Nilo" kommt von der Statue des Gotts Nil und wurde ihm einst von Ägyptern aus Alexandria verliehen. Damals bildeten sie in diesem Stadtbereich eine große Gemeinschaft, weit weg von zu Hause. Mit der Statue des „Dio Nilo“ (dt. Nilgott) wollten sie an ihre entfernte Heimat erinnern. (Textquelle zum Teil aus: Piazzetta Nilo in Neapel: Wo der Nilgott wohnt - www.portanapoli.de)

 

Kurz danach standen wir schon auf der „Piazza San Domenico Maggiore“. Der Platz ist einer der interessantesten in Neapel und liegt auf der Straße, die im Volksmund "Spaccanapoli" genannt wird. Sie war eine der drei wichtigsten Ost-West Verbindungen der ursprünglichen griechischen Stadt Neapolis. Im Zentrum des Platzes steht ein Obelisk, es handelt sich dabei um eine der drei "Pest Säulen" in Neapel. Sie wird  durch eine Statue von Dominikus, dem Gründer des Dominikanerordens, gekrönt. Ebenfalls auf dem Platz befindet sich die Kirche „Chiesa di San Domenico Maggiore“. Sie ist durch mehrere Katastrophen, Um- und Anbauten eine Mischung aus Gotik und Barock und hat somit eine etwas gewöhnungsbedürftige Form.

 

Anschließend brachte uns die Stadtführerin zu einem alten Klosterkomplex, der sich in der Via Santa Chiara befindet. Santa Chiara ist ein ehemaliger Klarissenkonvent in Neapel und umfasst die „Basilica di Santa Chiara“, ein angrenzendes Kloster und ein Archäologisches Museum. Die Kirche ist Grablege von neapolitanischen Königen aus den beiden kapetingischen Dynastien Haus Anjou und Haus Bourbon-Sizilien. Die Kirche hat weder Querhaus noch Chor, eine Wand mit Fenstern schließt den Raum ab. Vier Mitglieder der Anjou sind in Grabmälern an der Altarwand bestattet. Darunter auch das ursprünglich vierstöckige Grabmonument des Robert von Anjou, das als größtes Königsgrab in Neapel zwischen 1343 und 1345 von den Florentiner Bildhauern Bertini geschaffen wurde.

 

Nun gelangten wir auf einen weiteren größeren Platz, der sich dem Klosterkomplex anschließt. Dieses Mal handelte es sich um die „Piazza del Gesù Nuovo“. Auf der Piazza befindet sich die Kirche „Chiesa del Gesù Nuovo“ mit ihrer grobstacheligen Fassade aus Pipernquadern. Ihre düstere Diamantenquaderfassade ist der Rest eines Adelpalastes von 1470. In der Mitte des Platzes steht auf einer 40m hohen Säule eine Statue der Jungfrau Maria „L'obelisco dell'Immacolata“. Das Rokokokunstwerk entstand 1747.

 

 

Nun war es bereits Mittag und unsere Gruppe versammelte sich, um ein gemeinsames Mittagessen – eine echte Pizza Margherita  aus Neapel – einzunehmen. 

 

 

 

ZurückWeiter


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de