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Burg Eltz

An unserem ABREISETAG  führte uns unser Heimweg noch über die Burg Eltz.

Die Burg Eltz hinter Wierschem in der Nähe der Stadt Münstermaifeld in Rheinland-Pfalz gilt als eine der schönsten Burgen Deutschlands.

  Sie  wird auf drei Seiten von der Elz umflossen und ragt auf einem bis zu 70m hohen, elliptischen Felskopf empor, der für die gesamte Burg als Fundament diente. Die Erbauer orientierten sich bei der Anlage an der natürlichen Form der Felsformation. Dadurch entstanden teilweise die ungewöhnlichen Grundrisse der einzelnen Räume.

  Die Burg ist nunmehr seit  800 Jahren im Besitz der Familie Eltz. Zu einer ersten Stammesteilung der Herren von Eltz kam es 1268 unter den Brüdern Elias, Wilhelm und Theoderich, wobei die Burg und die dazugehörigen Güter unter den drei Brüdern aufgeteilt wurden. Dabei entstanden die drei Hauptlinien, die sich noch heute in den Namen der Teilbauten der Burg wieder spiegeln: Eltz vom goldenen Löwen (Kempenich); Eltz vom silbernen Löwen (Rübenach); Eltz von den Büffelhörnern (Rodendorf).

Die Burg Eltz war fortan eine Ganerbenburg, in der mehrere Linien des Hauses Eltz in einer Ganerbengemeinschaft zusammenlebten. Der jetzige Eigentümer der Burg, Dr. Karl Graf und Edler Herr von und zu Eltz-Kempenich genannt Faust von Stromberg, hat die Aufgabe übernommen, die Burg für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, ihre Substanz zu sichern und die Burg an die 34. Generation weiterzugeben.

  So können die Besucher heute ohne Führung in der Burg noch die alte Kapelle und die Schatzkammer besichtigen. Die Schatzkammer in den Kellergewölben des Rübenacher Haus enthält eine außergewöhnliche Kunstsammlung mit über 500 Exponaten aus dem 12. bis 19. Jahrhundert. Die Vielfalt ist überwältigend: Neben Meisterwerken der Gold- und Silberschmiedekunst befinden sich hier Kuriositäten wie der "Dukatenscheißer", die "Völlerei von der Trunksucht befördert" oder das "Ungeheuer". Weitere herausragende Stücke sind die Ringe des Kurfürsten, die Reiterstreitaxt sowie mehrere wertvolle Armbrüste. Auch die Sammlung des kostbaren Hoechster und Wiener Porzellans aus dem 18. Jahrhundert ist bemerkenswert. Sämtliche ausgestellten Gegenstände gehörten Mitgliedern des gräflichen Hauses. Sie wurden meist zum alltäglichen Gebrauch erworben.

 Die Innenräume der Burg selbst kann man allerdings nur im Rahmen einer Führung anschauen. Man erlebt sie als einen Querschnitt durch acht Jahrhunderte Kulturgeschichte, die sich in der Architektur der Räume wie auch in deren Einrichtung widerspiegelt. Der Rübenacher Untersaal mit seiner eindrucksvollen Holzdecke aus dem 15. Jahrhundert, das mit gotischen Ornamenten und Figuren ausgemalte Ankleidezimmer, das Rübenacher Schlafgemach mit seinen filigranen Freskenmalereien um 1470, der festliche Rittersaal, das elegante Netzgewölbe des Fahnensaales, das Comtessenzimmer und die intakte spätmittelalterliche Rodendorfer Küche sind Beispiele für die typische Bauweise der Burg.

  Die Veröffentlichung der Bilder erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Gräflich Eltz`schen Kastellanei BURG ELTZ. 

Gegen Nachmittag erreichten wir dann noch den Zoo Neuwied.

Der Zoo Neuwied hält heute auf einer Gesamtfläche von rund 13,5ha, ca. 1.200 Tiere aus 150 Arten. Ihm liegt dabei viel daran, das Leben der Tiere, in naturgetreu gestalteten und großzügig angelegten Gehegen, artgerecht und interessant zu gestalten.

  Zu den Attraktionen des Parks zählt die größte Herde Grauer Riesenkängurus außerhalb Australiens, die auf einer etwa 3,5ha großen Anlage, vergesellschaftet mit Bennettkängurus und Emus, lebt. Die Gepardenzucht gehört ebenfalls zu den Erfolgsgeschichten des Zoos. Für diese schnellen Säugetiere gibt es einen „Beutesimulator“, bei dem die Tiere Futterstücke erjagen müssen.

 Bilder dazu findet ihr zusammen mit einem ausführlicheren Bericht in der Rubrik Tierbilder unter dem Zoo Neuwied.

 

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de