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Gemeinde Montbard mit dem Park Buffon

Am darauffolgenden Morgen machten wir uns auf  zur Gemeinde Montbard im Departement Côte-d’Or  nordwestlich von Dijon am Fluss Brenne und dem Canal de Bourgogne. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt Montbard ist der Park Buffon mit seinem Museum.

 

Wir besichtigten ausschließlich den öffentlich zugänglichen Park, der eng mit der Geschichte des Schlosses der Herzöge von Burgund verbunden ist, auf dem er zwischen 1733 und 1742 von Buffon errichtet wurde. Der 1947 unter Denkmalschutz gestellte Park bietet mit seinen vierzehn Terrassen einen erstklassigen natürlichen und historischen Rahmen.

 

Im Park befinden sich zwei Türme, in denen es bei unserem Besuch jeweils eine Sonderausstellung einiger Künstler zu sehen gab. Diese beiden Türme aus dem 14. Jahrhundert sind zusammen mit der Kirche Saint-Urse, den Stadtmauern und unterirdischen Räumen die sichtbarsten Reste einer ehemaligen mittelalterlichen Festung. Der 46m hohe Turm „Tour de l`Aubespin“ besteht aus vier gewölbten Räumen und einer oberen Terrasse, die einen bemerkenswerten Panoramablick auf Montbard und das Brenne-Tal bietet. Der Turm „Tour Saint-Louis“, der  im 18. Jahrhundert von Buffon neu gestaltet wurde, beherbergte das Sommerbüro, das Labor und die Bibliothek des berühmten Naturforschers.

 

Die Ursulinenkapelle, die Ende des 19. Jahrhunderts erbaut wurde, ist ein außergewöhnliches Gebäude, das es zu entdecken gilt. Im neugotischen Kontext seines Baus können die Besucher jeden Sommer auf drei Ebenen an einer Auswahl der historischen Sammlungen des Kunstmuseums teilnehmen. So lautet zumindest der Text zur Beschreibung des Parks. Als wir dort eintrafen fand in der Kapelle gerade ein Trauergottesdienst statt und anschließend war sie verschlossen und für uns Besucher nicht zu besichtigen.

 

Ein weiteres Gebäude im Park, das wir uns ebenfalls nicht angesehen haben, beinhaltet das Arbeitszimmer Buffons, zu welchem er selten Zugang gab. Laut der Beschreibung verbrachte er in dieser intimen Umgebung viele Stunden damit die 36 Bände der allgemeinen und besonderen Naturkunde zu komponieren. Die Wände, die mit Aquarellabzügen von François-Nicolas Martinet bedeckt sind, die die Naturgeschichte der Vögel illustrieren, der Marmorkamin und das Porträt Newtons vermitteln die besondere Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Ortes.

 

(Beschreibung des Museums und Parks unter: https://www.ot-montbard.fr/musee-site-buffon)

 

Im Anschluss fuhren wir weiter zur Abtei von Fontenay, einem im Jahre 1118 von Bernhard von Clairvaux gegründeten Zisterzienserkloster, das seit 1981 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

 

Leider können wir euch die Bilder von der Abtei von Fontenay nicht zeigen, da wir (noch) keine Rückmeldung auf unsere Genehmigungsanfrage bekommen haben.

 

Die Abtei von Fontenay liegt im Departement Côte-d’Or, etwa 60 Kilometer nordwestlich der Stadt Dijon und etwa sechs Kilometer von Montbard entfernt, in einem entlegenen, ursprünglichen Bachtal. Sie besitzt die älteste erhaltene Zisterzienserkirche. Die Lage entspricht der zisterziensischen Tradition, Klöster in entlegenen Tälern an einem Wasserlauf zu errichten. Da Fisch als Hauptbestandteil der Küche der Zisterzienser galt, gehören zu Teichen aufgestaute Bachläufe häufig zum Erscheinungsbild von Zisterzienserabteien. Durch die umgebende Wildnis konnte eine Ablenkung und Versuchung durch die weltlichen Geschäfte der Städte und Dörfer vermieden werden (Textquelle: Wikipedia).

 

Die Klosteranlage und einen Großteil der noch sehr gut erhaltenen Gebäude können entweder selbstständig mit Hilfe eines ausführlich gestalteten deutschsprachigen Lageplanes oder in einer geführten Gruppe (auf Französisch) besichtigt werden.

Wir entschieden uns für den eigenständigen Rundgang. Wir folgten den Informationen des Faltblattes, das uns zu diversen nummerierten Gebäuden und Plätzen führte und uns jeweils die dazu passenden Informationen bezüglich des architektonischen Aufbaus, der ehemaligen Nutzung und der heutigen Verwendung erklärte. Wir sahen z.B. ein sehr gut erhaltenes Kirchengebäude ohne „Inneneinrichtung“, den Schlafsaal der Mönche, den Kreuzgang, diverse Säle und Hallen, die Schmiede, ein Wasserrad und den Forellenteich. Einige Gebäude wie z.B. den Krankentrakt und das Gefängnis konnten nur von außen besichtigt werden. Daneben gab es noch sehr gepflegt angelegte Gärten und Wege zu sehen. Uns hat der Aufenthalt in der Abtei sehr gut gefallen – es ist definitiv ein lohnenswertes Ziel und einen Besuch wert.

 

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