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„Château de Commarin"

Aufgrund der anhaltenden Hitze, entschlossen wir an unserem letzten Urlaubstag ein paar kurze Ausflüge zu naheliegenden Burgen bzw. Schlössern zu unternehmen.

 

 

Als erstes entschieden wir uns für die Burg „La Rochepot“ (frz. Château de La Rochepot). Es handelt sich um eine Burganlage im französischen Departement Côte-d’Or der Region Burgund. Die Burg „La Rochepot“  liegt auf einem Kalkfelsen nördlich des Ortes La Rochepot (früher La Roche-Nolay) etwa 15 Kilometer südwestlich von Beaune und steht seit 2013 als „Monument historique“ unter Denkmalschutz (Quelle: Wikipedia).

 

 

Wir hatten die Burg zufällig in einem Prospekt entdeckt und uns daraufhin im Internet auf der zugehörigen Homepage und unter diversen Online-Reiseführer noch weitere Informationen gesucht.

 

 

Eine Beschreibung, die wir (unter www.viamichelin.de) gefunden hatten lautet wie folgt: Die Burg von La Rochepot genießt eine märchenhafte Lage auf dem Felsen von La Roche-Nolay. Sie wurde im 13. Jh. errichtet und im 15. Jh. umgebaut und hat ihre äußeren Verteidigungsanlagen und mächtige Türme bewahrt. Über zwei Zugbrücken kommt man in den Innenhof mit dem Seitentrakt im Renaissancestil. Dann besichtigt man die Wachstube, die Stube des Hauptmanns der Wache, das mit neugotischen Möbeln ausgestattete Esszimmer und die ehemalige Kapelle. Zum Schluss steigt man zum Wehrgang hinauf, von dem sich ein hübsches Panorama bietet.

 

 

Na das klang doch ganz vielversprechend und laut der aktuellen Homepage der Burg war sie am heutigen Tage auch noch für Besuche geöffnet…

 

 

Am gähnend leeren Parkplatz angekommen, wunderten wir uns schon, dass außer uns augenscheinlich kein weiterer Besucher anwesend war. Noch rätselhafter wurde es, als wir dann auch noch vor den geschlossenen schmiedeeisernen Toren der Burganlage standen an denen nur das Schild „fermé“ also „geschlossen“ und sonst keinerlei zusätzliche Informationen hing.  An Teilen der Burgmauern befanden sich rot-weiße Flatterbänder, die man sonst eigentlich nur an Baustellen antrifft… Seltsam! Also war es heute wohl offensichtlich nichts mit einer Besichtigung!

 

 

Auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel sahen wir am Straßenrand ein Hinweisschild „Château de Corabœuf“, dem wir spontan folgten. Das Schloss „Château de Corabœuf“ liegt isoliert an einem sanft abfallenden Hang etwas südlich der Stadt Ivry-en-Montagne. Das Anwesen grenzt westlich der RD 17d an, von der es nur durch eine Mauer getrennt ist. Die Zufahrt erfolgt im Norden über eine kleine Straße, die zu einem Parkplatz auf einer Wiese führt. Dort stellten wir unser Auto ab und schauten uns die von außen sichtbaren Gebäudeteile an. Es erschien uns als eine sehr wehrhafte Burganlage mit vielen massiven, trutzigen Türmen und Mauern. Dazu gab es eine recht gepflegte parkähnliche Außenanlage. Sehr imposant anzuschauen. Wir trauten uns dabei aber nicht bis in den Innenhof vorzudringen, da es für uns zuerst nicht ersichtlich war, ob das Schloss öffentlich zu besichtigen oder in Privatbesitz und daher nicht zu betreten ist. Erst nach unserem Besuch konnten wir ein Hinweisschild im Garten entdecken auf dem stand, dass es sich hierbei um ein „Monument historique privé“ handelt, das von außen kostenfrei besichtigt werden kann. Ok, zu spät entdeckt, um noch einmal umzukehren!

 

 

Im Nachhinein konnten wir auf der Internetseite „www.beaune-tourismus.com“ folgende Informationen zu unserer „Entdeckung“ finden: Das „Château de Corabœuf“ ist ein perfektes Beispiel feudaler Militärarchitektur. Die ältesten Gebäude stammen aus dem 13. und 14. Jh. Am bemerkenswertesten ist der Burgfried. Ein großer viereckiger Turm, mit einer Seitenlänge von 10m und 4 kleinen Türmen. Die feste Struktur des Turmes, die Ausmaße seiner Materialien und die Stärke seiner Mauern machen ihn zu einem perfekten Beispiel eines im Mittelalter als « Festes Haus » bezeichneten Gebäudes. Die anderen Gebäude sind ebenfalls bemerkenswert, da sie besonders von außen sehr gut erhalten sind. Zwei Besonderheiten kann man verzeichnen: eine befestigte Scheune und der « Turm des Jägers », welche diesen unter Denkmalschutz stehenden Privatbesitz vervollständigen.

 

 

Da es noch recht früh am Tag und die Hitze noch einigermaßen erträglich war, beschlossen wir uns noch eine weitere Schlossanlage anzuschauen. Dabei handelte es sich um das Schloss Commarin Château de Commarin“, von dem wir ebenfalls in einem Werbeprospekt gelesen hatten.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung

vom Chateau de Commarin.

 

Das „Château de Commarin“ ist ein französisches Wasserschloss im Stil des klassizistischen Barocks. Es steht in der Ortschaft Commarin, Departement Côte-d’Or, etwa vier Kilometer nördlich von Châteauneuf-en-Auxois.

 

 

Die Wurzeln der heutigen Anlage sind in einem festen Haus aus dem 12. Jahrhundert zu suchen, das von den Herren von Commarin an die Familie Courtiamble kam. Trotz seiner rund 900-jährigen Geschichte wurde das Anwesen niemals verkauft, sondern immer innerhalb der Familie vererbt. Da dies oft über Erbtöchter geschah, sind mit Commarin die Namen von einigen der damals mächtigsten burgundischen Adelshäuser verbunden. Derzeit ist es im Besitz der 26. Familiengeneration.

 

 

Zu Beginn des 15. Jahrhunderts weiter befestigt, erhielt das Schloss sein heutiges Aussehen durch Neubauten und Modernisierungen im 17. und 18. Jahrhundert, denn im Gegensatz zu vielen anderen französischen Schlossbauten überstand Commarin sowohl die Französische Revolution als auch beide Weltkriege gänzlich unbeschadet.

 

 

Die Anlage befindet sich seit 1829 im Privatbesitz der Familie de Vogüé, kann aber in der Zeit von Ostern bis Allerheiligen täglich im Rahmen einer Führung entgeltlich besichtigt werden. Der Schlosspark steht Besuchern seit dem Jahr 2003 ebenfalls offen. Gebäude und Park sind seit 1949 als „Monument historique“ klassifiziert.

 

 

Die Schlossanlage von Commarin besteht aus einem Hauptgebäude samt Vorhof, das auf einer von Wassergräben umgebenen Schlossinsel steht, und einem etwa ein Hektar großen Vorburgareal, auf dem sich die einstigen Wirtschaftsgebäude befinden. Der Eingang zum Schloss wird durch ein schmiedeeisernes Gittertor markiert, auf das aus nordöstlicher Richtung eine zwei Kilometer lange Allee zuführt (Textquelle: Wikipedia).

 

 

Wie bereits erwähnt, sind die Innenräume des Schlosses nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen, wohingegen der Park und die Außenanlagen auch ohne Führung  -- aber dafür anhand eines ausführlich gestalteten Informationsplanes -- auf eigene Faust besichtigt werden dürfen. Wir entschlossen uns für diese Variante und schauten uns eigenständig in aller Ruhe auf dem Gelände um. Der Spaziergang durch die Parkanlage und an den Außengebäuden entlang gestaltete sich dabei als sehr interessant und informativ.

 

 

Für uns war es ein schöner Abschluss des Tages und auch unseres Urlaubes.   

 

 

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