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Helgoland - Lummenfelsen und "Lange Anna"

Von diesem Hafen starten im Sommer auch regelmäßig Hafenrundfahrten und  Erlebnisfahrten in der Nordsee sowie Schiffsfahrten nach Helgoland oder zu den Seehundbänken. Der Winterbetrieb ist stark eingeschränkt und auch wetterabhängig.

 

Wir hatten Glück mit Wetter  und Seegang und konnten eine Tagesfahrt nach Helgoland buchen. Mit der „MS Funny Girl“ der Reederei Cassen Eils GmbH & Co KG ging es am Morgen auf eine 2 ½ stündige Schiffsfahrt nach der rund 70 km vom Festland entfernten deutschen Insel Helgoland. Die Landfläche besteht aus der rund 1 km² großen Hauptinsel sowie der etwa 0,7 km² großen Insel Düne.

Die Hauptinsel von Helgoland wird in das Oberland, das Mittelland und das Unterland unterteilt. Sie besitzt im Süden neben der Landungsbrücke einen kleinen Sand-Badestrand und fällt im Norden, Westen und Südwesten in steilen Klippen gut 50 m zum Meer hin ab, das im südwestlich gelegenen Helgoländer Becken bis zu 56 m tief ist.

Auf der Hauptinsel hatten wir ca. 3 Std. Aufenthalt, den wir dazu nutzten, den sehr schön angelegten Klippenrundwanderweg zu bestreiten. Dieser Rundweg hatte es aber in sich, denn teilweise war es so stürmisch, dass wir uns regelrecht gegen den Wind stemmen mussten, um nicht weggepustet zu werden. Vor allem an den sehenswertesten Stellen war es besonders heftig. So war es uns leider auch nicht möglich, die zahlreichen Informationspyramiden am Wegesrand genauer zu lesen. Wir sahen den Lummenfelsen (zu dieser Jahreszeit leider ohne Seevögel), die „Lange Anna“ (ein 47 m hoher, frei stehender Felsen und Wahrzeichen der Insel), den Richtfunkturm und den Leuchtturm sowie die Reste der alten Bunkeranlagen und die St-Nicolai-Kirche. Sehenswert sind auch die bunt bemalten, hölzernen Hummerbuden am Hafen (ehemalige Wohn- und Werkstätten der Fischer, heute touristisch geprägte Läden). Trotzdem hatten wir einen schönen Nachmittag mit bleibenden Eindrücken - und dazu zählen nicht nur die aufgezählten Sehenswürdigkeiten sondern auch die zahlreichen Schrebergärten, Cafés und Duty-Free-Läden….   

 

Zurück auf dem Festland folgt man dem Grünstrand an der Grimmershörn Bucht in Cuxhaven bis zur Kugelbake. Die Kugelbake ist ein aus Holz errichtetes, etwa 30 m hohes Seezeichen und das Wahrzeichen von Cuxhaven und seit 1913 im Wappen der Stadt abgebildet. Die Kugelbake steht an einem stark befahrenen Schifffahrtsweg und war ein wichtiger Orientierungspunkt für die Schifffahrt. Geographisch endet hier die Elbe, und es beginnt die Nordsee; aus nautischer Sicht trennt sie Außen- und Unterelbe. Die Elbmündung hat auf Höhe der Kugelbake eine Breite von etwa 18 km. Gleichzeitig markiert die Kugelbake den nördlichsten Punkt Niedersachsens. Symbolisch betrachtet trennt das Seezeichen das Elbe- und das Weser-Mündungsgebiet voneinander (Quelle: Wikipedia).

Nahe der Kugelbake liegt das Fort Kugelbake, die letzte erhaltene Marinefestung an der deutschen Nordseeküste. Es wurde 1869–1879 auf dieser strategisch günstigen Position errichtet, um feindlichen Kriegsschiffen die Zufahrt in die Elbe zu verwehren. Durch den 1895 eröffneten Nord-Ostsee-Kanal stieg die strategische Bedeutung der Elbmündung. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wurde im Fort eine Flakstellung errichtet. Wie im Ersten, so auch im Zweiten Weltkrieg, brauchte die Festung aber auf kein feindliches Schiff zu schießen. Nach dem Krieg wurden die Bunkeranlagen als Notunterkünfte, später kurzzeitig als Jugendherberge verwendet. Seit 1969 standen die Anlagen leer. Von 1992 bis 1994 wurde das Fort restauriert. Heute kann das ca. 5 ha große Gelände besichtigt werden, doch bei unserem Besuch hatte die Anlage leider geschlossen.

 

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