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Parc de Saleccia

Nachdem wir in der Zwischenzeit unser kleines Inselauto ausgeliehen hatten, machten wir uns zunächst einmal auf Erkundungstour zu den schönen alten Bergdörfern hoch über Algajola. Über sehr sehenswerte und teils sehr enge, kurvenreiche Panoramastraßen ging es immer steiler bergauf, stets mit einem grandiosen Blick auf die in den Bergen teils versteckt liegenden kleinen Dörfchen oder hinunter ins Tal und auf die Westküste der Balagne. Einfach herrlich! Besonders angetan waren wir von dem Dorf Sant' Antonino, das wie ein Adlerhorst zuoberst auf einem Hügel in über 450m Höhe liegt. Vom großen Parkplatz bei der Kirche kann man auf dem Rücken eines Esels durch das Dorf reiten. Wir erkundeten dieses aber selbst per Fuß. Durch enge Gassen gelangten wir auf mehrere kleine Aussichtsterrassen mit tollem Blick über die Balagne.

 

Eigentlich wollten wir uns auch noch das verlassene Dorf Occi oberhalb von Lumio anschauen, aber das Thermometer zeigte fast 35°C im Schatten und da wollten wir uns den anstrengenden, fast 40 minütigen, Aufstieg nicht zumuten.

 

Stattdessen  beschlossen wir den Parc de Saleccia, 4 km östlich von Île-Rousse an der N197 liegend, anzuschauen. In dem 7 ha großen Landschaftspark kann man die korsische und mediterrane Vegetation anhand einer außergewöhnlichen Pflanzensammlung kennen lernen. Wir sahen eine mediterrane Flora mit typischen Pflanzen aus Südafrika, Australien, Neuseeland, Kalifornien... Die Pflanzen waren teilweise mit Aufklebern und erklärenden Hinweisschildern versehen. Außerdem bekamen wir einen Plan zur Orientierung ausgehändigt, der aber leider nur in französischer und spärlicher englischer Sprache verfügbar war. So spazierten wir u.a. zwischen Olivenbäumen, Zypressen und Rosenlorbeer umher. Die Farbenpracht, der Duft und auch die vielen Schmetterlinge und Echsen waren sehr beeindruckend. Auch für Kinder gab es dort einiges zu entdecken: neben einem großen Spielplatz waren auch einige Tiere wie Ziegen und Hühner zu bestaunen.

 

Die Bilder zum "Parc de Saleccia" findet ihr unter der Rubrik Naturbilder.

 

Als nächstes erkundeten wir den Norden Korsikas. Das CAP CORSE, wie dieser Bereich auch genannt wird,  ist 40 km lang und zwischen 10 und 15 km breit. Wie eine Kompassnadel weist die Halbinsel nach Norden. Idealerweise fährt man im Gegenuhrzeigersinn von Bastia aus um das Cap Corse herum nach St-Florent. Zum Fotografieren hat man so immer ideale Lichtverhältnisse und fährt zudem an der dem Meer zugewandten Seite mit spektakuläreren Blicken in die Tiefe. Die Ostküste fällt eher flach zum Meer hin ab und man findet zahlreiche Badebuchten, die schönsten davon in Pietracorbara und nördlich von Macinaggio. Im Westen ist die Küste viel zerklüfteter und die Straße führt teilweise hoch über dem Meer entlang. Die Straße rund um das Cap Corse ist größtenteils gut ausgebaut nur zwischen Macinaggio, Centuri und Pino ist sie noch etwas eng und der Straßenbelag etwas schlechter. (Quelle: www.paradisu.de)

 

Wir starteten unsere Besichtigungstour ab Patrimonio in der Nähe zu St-Florent, wo sich die D81 Richtung Bastia mit einer schönen Panoramastraße über den Col de Teghime schlängelt. Kurz nach dem gekennzeichneten Aussichtsplatz führt eine kleine, fast unscheinbare Stichstraße (schnell zu übersehen!), die D338, steil den 960m hohe Serra di Pigno, den Hausberg Bastias, hinauf. Von dort oben hatten wir eine tolle Aussicht über Bastia mit seinem Hafen, über den Etang de Biguglia (ein Lagunensee) im Osten und nach St-Florent, das Nebbio und die Désert des Agriates (trockener Küstenstreifen) sowie den Weinbergen von Patrimonio im Westen. Bei klarer Sicht sieht man am Horizont den toskanischen Archipel, die Inseln Capraja, Elba und Monte Cristo und ganz selten sogar das italienische und französische Festland. Sehr lohnenswert! (Quelle: www.paradisu.de)

 

Weiter ging unsere Rundfahrt durch Bastia hindurch, die Stadt selbst wollten wir uns nicht anschauen, immer der Küstenstraße D80 entlang, den Schildern folgend, Richtung Cap Corse. Auf diesem Weg durchfuhren wir mehrere Dörfer und gelangten so nach Miomo, wo wir bereits den ersten Genueserturm (Tour de Miomo) erblickten, die rund um das Cap Corse in besonders großer Dichte vorhanden sind. Er steht am Nordende der kleinen Kiesbucht und ist von der Straße aus schon ein gutes Fotomotiv. Den nächsten Genueserturm entdeckten wir dann in Erbalunga, einem kleinen Fischerdorf mit sehr engen Gässchen. Diesen schauten wir uns etwas genauer an und folgten einem ausgeschilderten Fußweg zwischen den Häusern hindurch. Eine etwas muffige aber trotzdem interessante Angelegenheit, denn die einzelnen Gebäude haben durchaus ihren eigenen Charme. Auf der Küstenstraße weiter fuhren wir zwischen der Marine de Pietracorbara und dem Dörfchen Porticciolo  an dem Genueserturm von l' Osse (Tour de l' Osse) vorbei. Dieser ist perfekt erhalten geblieben! Leider gab es für uns dort keinen freien Parkplatz am Straßenrand mehr.

 

Schließlich erreichten wir den Hafenort Macinaggio. In Macinaggio verlässt die D80 die Küste und führt über den Col St-Nicolas an die Westküste des Caps.  Macinaggio ist der größte Jachthafen des Cap Corse. Entlang der Hafenpromenade reiht sich ein Restaurant und eine Bar an die andere. Wir spazierten die Hafenmole entlang, an grünen Felsbrocken vorbei, zu einem kleineren Leuchtturm, von wo aus wir einen tollen Blick über den Hafen hatten, der Platz für über 500 Boote bietet. 

 

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