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Dachstein - Aussichtsplattform 5fingers

Der nächste Morgen, Tag drei, zeigte recht unbeständiges Wetter, so beschlossen wir eine geplante Rundwanderung auf die Ebenalm ausfallen zu lassen und stattdessen lieber die Salzwelten in Halstatt am Halstätter See zu besichtigen. Mit einer Panoramabahn ging es hinauf auf den Berg und von dort aus spazierten wir noch ca. 15 Minuten leicht bergauf bis zum Knappenhaus, dem Einfahrtgebäude der Salzwelten. Schon im Eingangsbereich wurde uns klar, dass das gesamte Bergwerk komplett auf Kinder abgestimmt und eingerichtet war. So „durften“ sich einige wenige Erwachsene mit mehreren Schulklassen zusammen eine Führung teilen. Es gab dabei sämtliche meist nur auf Kinder ausgerichtete Attraktionen wie z.B. Schutzklamotten, Holzrutschen, Lasershow, Kurzfilm und jede Menge Stollengänge ohne, oder mit nur sehr wenigen, interessanten (erwachsenengerechten) Infos rund um die Arbeit unter Tage. Für Kinder ein Paradies, für Erwachsene eher langweilig! Dafür genossen wir auf dem Weg zurück zur Bahn einen schönen Ausblick auf den Hallstätter See.

 

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung http://www.salzwelten.at/

 

Da sich das Wetter bisher doch recht trocken gehalten hatte, beschlossen wir nun eine 3-Seen Tour „Grundlsee-, Töplitzsee und Kammersee“ mit dem Schiff zu unternehmen.

Die Beschreibung der Bootstour auf der Homepage des Anbieters klang sehr vielversprechend und verlockend. Zitat: „Die 3-Seen-Tour beginnt am Anfang des Grundlsees bei der Schiffsanlegestelle "Seehotel Grundlsee - Seeklause" (Zusteigemöglichkeit "Restaurant Post"). Von hier fahren Sie mit dem Motorschiff über den 6,5 km langen Grundlsee nach Gössl. Nach einer kurzen Wanderung (ca. 20 Minuten) erreicht man den geheimnisvollen Toplitzsee. Dann bringt Sie ein Motorboot an den Wasserfällen vorbei zum romantischen Kammersee. Dort besichtigen Sie auch den Ursprung der Traun (Wasserfall). Dauer der 3-Seen-Tour (hin und zurück): ca. 3 Stunden. (Selbstverständlich können Sie auch später von Gössl zurückfahren) Die Fahrscheine sind auf dem Schiff erhältlich. Seerundfahrten auf dem Grundlsee (ohne Toplitzsee und Kammersee) -> ca. 1 Stunde.“

 

Es gab sogar einen Fahrplan im Internet, laut dem man die 3-Seen Tour zu bestimmten vorgegebenen Zeiten beginnen konnte. Wir waren pünktlich zur letztmöglichen Abfahrtzeit der kompletten Tour da und freuten uns auf die Rundfahrt. Kaum hatte das Schiff abgelegt kam der Kapitän zum Ticketverkauf  vorbei und erklärte uns frech, dass der ausgewiesene Fahrplan nicht korrekt wäre, so dass keine Zeit mehr für eine komplette Tour bliebe, da die Umsteigzeiten zu knapp berechnet wären und das Schiff nicht warten würde. Na toll! Jetzt mussten wir gezwungenermaßen die viel zu teure einstündige Rundfahrt auf dem Grundlsee nehmen, da das Schiff inzwischen schon zu weit vom Steg entfernt war, um uns wieder aussteigen zu lassen. Uns viel dazu nur ein Satz ein: Nepper-Schlepper-Touristenfänger! Eine echte Frechheit! Mitten auf dem See fing es dann zu unserem Pech auch noch an zu regnen, so dass der Ausflug nun völlig enttäuschend endete. Naja, solche Tage muss es eben auch mal geben.

 

Tag vier, begann dafür recht vielversprechend mit Sonnenschein und angenehmem Wetter. So machten wir uns auf zu einer Wanderung auf dem Dachstein, den wir mit der Dachstein-Welterbe-Seilbahn erklommen. Am zweiten Abschnitt der Gondelbahn, dem Krippenstein, begann unsere Wanderung auf dem „Heilbronner Rundwanderweg“. In einer Wegbeschreibung hieß es, dass die Gesamtlänge etwa 10,32 km und die Gehzeit etwa 3:40 Std betrüge und der Weg sehr kinderfreundlich wäre. Zitat: “Beim Berghotel angekommen wandert man am Weg Nr. 661 bis zu einer Wegkreuzung, dort dann LINKS am Rundwanderweg bis zum Heilbronner Kreuz; dieses erinnert an eine Bergtragödie, bei der 13 Personen aus Heilbronn am Karfreitag des Jahres 1954 bei einem Schneesturm ums Leben gekommen sind. Nach einer kurzen Rast beim Kreuz nach rechts in Richtung Hirzkarkogel. Bei der Kreuzung nach links am Weg Nr. 662 wieder zurück zum Ausgangspunkt.“

 

Klar, das ist die familienfreundliche Variante, doch wir folgten einem „ besonderen Wandertipp“ einiger Wanderfreunde und bogen nach der ersten Wegkreuzung nicht links, sondern rechts ab. Zuerst wirkte der, mit einer weiß-rot-weißen Markierung gekennzeichnete Weg, sehr einladend und abwechslungsreich, aber schon nach den ersten beiden Kurven ging es plötzlich weniger entspannt weiter über schroffe Felsen, Krater und Abgründe. Absolut nicht mehr kinderfreundlich, da wir zwischendurch auf der Fels- und Gerölllandschaft ganz schön klettern mussten und sich der Weg schier endlos zog. Aber wir erreichten noch vor dem sich androhenden Wetterumschwung (es zogen immer dunklere Wolken auf) das Heilbronner Kreuz und folgten ab dort wieder der leichten Wanderroute. Durch den beschwerlicheren Umweg hatten wir aber leider viel Zeit verloren, so dass wir den eigentlich noch geplanten Besuch der Rieseneishöhle und der Mammuthöhle zeitlich nicht mehr geschafft haben, denn wir wollten schließlich nicht die letzte Bahn zurück ins Tal verpassen.

 

Aber genug Zeit für einen kurzen Marsch zum „Welterbeblick“ hatten wir noch. Vorbei an der Welterbespirale, ging es zu einer weiteren Aussichtsplattform den „5 fingers, von der wir einen schönen Ausblick genossen. Diese ragt wie eine Hand in einen über 400 m tiefen Abgrund hinein. Fünf verschiedene Stege von jeweils vier Mal einem Meter sorgten dabei für tolle Ein- und Ausblicke in die umliegende Bergwelt und auf den Hallstätter See. Wir empfanden diese Plattform trotz allem aber weniger groß und spektakulär als sie in den meisten Prospekten angepriesen wurde.

 

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