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Barthels Hof

Dieses Gebäude sollte nicht mit dem König-Albert-Haus verwechselt werden, das sich an der nördlichen Westseite des Marktes befindet. Es ist das Eckgebäude zum südlich gelegenen Barfußgäßchen und grenzt im Norden an den Barthels Hof. Der Gebäudekomplex wurde im Jahr 1913 nach einem Entwurf des Leipziger Architekten E. F. Hänsel errichtet und erhielt seinen Namen zur Erinnerung an den Fürsten Albert von Wettin (1828-1902, seit 1873 König von Sachsen).

Der Barthels Hof ist ein typischer Leipziger Messehof und wurde im Jahr 1747-50 von Georg Werner für den Leipziger Kaufmann Barthel erbaut. Die vierstöckigen Häuser, die alle ein sehr hohes Dach aufweisen, wurden als Warenspeicher genutzt. Das zeigen heute noch die Kranbalken, die zum Emporziehen der Waren angelegt worden waren. Heute befinden sich im restaurierten Barthels Hof zahlreiche Geschäfte und das traditionelle Restaurant "Barthels Hof".

Am Markt befindet sich zu guter Letzt noch eine Häuserzeile, die das Gebäude der Alten Waage (ganz rechts außen) beinhaltet. Es wurde unter Bürgermeister Hieronymus Lotter 1555 als Stätte der Abgabenerhebung erbaut. Im Erdgeschoss war das Waageamt untergebracht, im ersten Stock die Trinkstube der Ratsherren, im Keller die Ratsweinschänke. Zwischen 1661 und 1712 befand sich die Leipziger Post in dem Gebäude. Nach Kriegszerstörungen wurde 1963/64 nur die Fassade rekonstruiert, die Seite zur Katharinenstraße wurde modern gestaltet.

Vom Markt aus bogen wir in die Grimmaische Straße ein, in der sich der Eingang zur Mädler Passage befindet. Die Mädler Passage ist ein überdachter Einzelhandels- und Dienstleistungskomplex und zugleich eine der wenigen vollständig erhaltenen und prachtvollsten Passagen der Messestadt. Neben dem geschichtsträchtigen Auerbachs Keller (Szene „Auerbachs Keller“ in Goethes Faust) im Untergeschoss, befinden sich in der Passage über 20 kleine Ladengeschäfte und Gaststätten. Die Obergeschosse fungieren nicht mehr als Messestandort, sondern bieten heute unter anderem Platz für Büroräume.

Unser Weg führte uns weiter zum Thomaskirchhof, wo sich die Thomaskirche befindet. Sie ist als Wirkungsstätte Johann Sebastian Bachs und des Thomanerchores weltweit bekannt. Eigentlich wollten wir uns dann ein Denkmal für Johann Sebastian Bach anschauen, das sich südlich der Kirche befinden sollte.  Doch wir konnten es nicht auf Anhieb entdecken und waren dann zu faul es zu suchen.   

Dafür fanden wir das Denkmal zu Ehren Felix Mendelssohn Bartholdys. Nach 72 Jahren steht das etwa sieben Meter hohe Mendelssohn-Denkmal nun wieder in Leipzig. Es wurde 2008 im Promenadenring gegenüber dem Hauptportal der Thomaskirche feierlich enthüllt. Drei Jahre dauerten die Arbeiten an der originalgetreuen Nachbildung, die von der Internationalen Mendelssohn-Stiftung initiiert worden war. Das ursprüngliche Denkmal wurde von Werner Stein geschaffen und 1892 auf dem Platz vor dem Alten Gewandhaus im Musikviertel enthüllt. Die Nationalsozialisten rissen das Denkmal aber aufgrund der jüdischen Wurzeln Mendelssohn Bartholdys 1936 ab.

Bei unserer Besichtigung wurde das Denkmal auch von einem asiatischen Kamerateam gefilmt, das zur Erläuterung  für die Kundschaft dann auch gleich den Hochzeitsmarsch anstimmte.  Wir mussten neidlos anerkennen, dass der gesungene Marsch auch wirklich gut gelungen war. Das Filmteam begegnete uns später noch häufiger und war dann auch immer sehr erheiternd….

 

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de