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Biokovo-Wanderung - Gornje Tučepi - Kirche des Sankt  Antonius von Padua

Am nächsten Tag stand eine ebenfalls geführte „Kräuterwanderung“ auf unserem Plan, die sich im Nachhinein aber eher als ein sehr entspannter Stopp- und Go-Spaziergang entpuppte, was aber nicht an der Reiseleiterin, sondern an dem unmotivierten und desinteressierten Teil unserer Gruppe lag. Schade eigentlich, oder vielleicht auch gut, denn so bekamen die wenigen, sich aktiv beteiligenden Personen in den lästigen Wartezeiten zusätzliche Erklärungen, Informationen und interessante Einblicke in die Geschichte Kroatiens und zum heutigen Leben der Dorfbewohner.

 

So lernten wir zum Beispiel, dass die Dörfer der Makarska Riviera immer aus jeweils zwei Teilen bestehen. Einem alten Teil oben im Gebirge, wo die Einwohner früher vor Angriffen vom Meer aus geschützt waren, und einen neueren Ortsteil unten am Meer. Dort ließ sich die jüngere Generation nach dem schweren Erdbeben im Jahre 1962 nieder, nachdem ein Großteil der alten Wohnungen eingestürzt und somit als Ruinen unbewohnbar und auch nicht mehr sanierbar war.

 

Unsere Wanderung startete somit im alten, oberen Teil der Ortschaft Tučepi in der Makarska Riviera, der den Namen Gornje Tučepi trägt.

Zuerst kamen wir an der durch deutsche Spendengelder neu renovierten Kirche des Sankt  Antonius von Padua (Crkva Sv. Ante Padovanskog) vorbei. Unser Weg führte uns weiter durch einen kleinen Weiler, der ebenfalls vom Erdbeben 1962 zerstört wurde. So sahen wir teilweise renovierte und neu aufgebaute Häuser neben schrecklichen Ruinen stehen. Weiter zwischen zum Teil nicht mehr bewirtschaftenden Feldern und Olivenhainen hindurch, immer mit schönem Blick auf die Berge, in denen es kleine Höhlen und Häuser zu entdecken gab, oder hinab auf das Meer. Unsere Pause legten wir an der kleinen Kapelle St. Michael (Sveti Mihovil) ein und konnten dort ein paar mitgebrachte Granatäpfel aus der Region verkosten. 

 

Schon auf dem ganzen Weg dorthin konnten wir immer mal wieder rechts und links am Wegesrand Kräuter entdecken, die man sonst als Gewürze aus der Küche kennt: Herber Salbei, Oregano und Thymian waren ebenso zu finden wie Wacholder und blühender Rosmarin. Zwischendurch hatten wir auch noch einen schönen Blick auf die Stadt Makarska, mit ihren beiden Halbinseln, die wir bereits besucht hatten.

 

Zum Abschluss der Wanderung gelangten wir an den kleinen und überschaubaren Botanischen Garten von Kotišina. Diese sehr gepflegt wirkende Anlage wurde erst 1984 gegründet und ist frei zugänglich. Die Pflanzen sind zum größten Teil beschriftet, was wir als eine sehr positive Überraschung empfanden (da sollten sich manch andere Botanische Gärten mal inspirieren lassen). Schade nur, dass wir außerhalb der Blütezeit vor Ort waren, sonst hätte der Garten wohl noch besser und farbenfroher gewirkt.

 

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