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Inverurie Easter Aquhorthies Stone Circle

Eigentlich waren noch weitere Sehenswürdigkeiten in Aberdeen vorgesehen doch wir hatten absolut keine Lust mehr auf diese Stadt. So zog es uns wieder in ländlichere Gefilde und wir fuhren weiter nach Westhill, wo sich ein schöner Steinkreis, der Cullerlie Stone Circle (HS) befindet. Der Steinkreis von etwa 10m Durchmesser besteht aus acht unregelmäßig hohen Menhiren aus rotem Granit, deren höchster im Norden steht. Acht kleine Steinhügel liegen dicht gedrängt innerhalb des großen Steinkreises (Textquelle: Wikipedia).

 

Genauso interessant fanden wir den Brandesbutt Pictish Symbol Stone (HS) bei Inverurie. Der ein Meter hohe Brandsbutt Stone gehört zur früheren Art der Piktischen Steine und zeigt noch deutlich sichtbare Symbole und Inschriften. Ebenfalls bei Inverurie gelegen ist der  Easter Aquhorthies Stone Circle (HS), den wir als nächstes besichtigten. Es ist ein Steinkreis des Typs Recumbent Stone Circle (RSC). Merkmal der RSC ist ein „liegender Stein“ begleitet von zwei stehenden, hohen, oft spitz zulaufenden „Flankensteinen“, die sich innerhalb des Kreises oder nahe dem Kreis befinden (Textquelle: Wikipedia). Zu guter Letzt besichtigten wir noch The Maiden Stone (HS) in Inverurie. Der Maiden Stone (englisch: Jungfernstein) ist ein frühmittelalterliches Artefakt. Es handelt sich um eine etwa 3,2 Meter hohe Steinplatte aus rosa Granit, mit eingemeißelten piktischen und christlichen Symbolen, die auf das 8. oder 9. Jahrhundert datiert wird.

 

Am nächsten Tag machten wir uns auf zum Slains Castle, auch bekannt als New Slains Castle, um es von dem nahen Old Slains Castle zu unterscheiden. Slains Castle ist eine Schlossruine an einer felsigen Küste der Nordsee, rund einen Kilometer östlich von Cruden Bay gelegen. Den Kern des Schlosses markiert ein Wohnturm, erbaut vom neunten Earl of Erroll im 16. Jahrhundert. Mehrmals wurden bedeutende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt, zuletzt 1837, als es im Scots Baronial Style wiederaufgebaut wurde. Einstmals mit drei ausgedehnten Gartenanlagen ausgestattet, ist es heute nur noch eine dachlose Ruine, die sehr einsturzgefährdet ist. Da das Tor des Zauns um sie herum offen stand, wagten wir uns näher an die sehr sehenswerte Ruine heran, ohne sie aber zu betreten. Ein imposantes Bauwerk mit einer sehr eindrucksvollen Lage.

 

Südlich von Cruden Bay, bei den Bullers of Buchan, gibt es eine 80m tiefe Wasserhöhle /Schlucht mit einer Naturbrücke, in die bei entsprechendem Wellengang die Brecher mit dumpfen Geheul hineinrauschen. In vielen Reiseführern wird der Weg zu den Bullers of Buchan als sehr rutschig und gefährlich beschrieben, das ist aber definitiv nicht der Fall, denn mittlerweile wurde ein gut begehbarer und sicherer Weg angelegt. Leider hatten wir keine spektakuläre Brandung durch das Loch im Felsen, da die See viel zu ruhig war. Doch wir wurden durch die vielen Seevögel, die wir in den Spalten der Felsen beobachten konnten, mehr als entschädigt. Eine sehr faszinierende Szenerie und obwohl die beiden letzten Ziele fahrtechnisch ein Umweg darstellten, haben wir die zusätzlichen Kilometer nicht bereut, denn der Abstecher hat sich definitiv gelohnt.

 

Nun hielten wir Kurs auf den Doppelort MacDuff und Banff, wobei wir die Strecke über die A950 und die A98 im Landesinnen wählten, damit wir noch einen Zwischenstopp bei der Ortschaft Old Deer einlegen konnten.  Dort liegt am Rande des Bridgend Wood, zwischen Maud und Old Deer, südlich der B9029 auf dem Gipfel des Parkhouse Hill der Aikey Brae Stone Circle: Es ist ein nahezu vollständiger Steinkreis vom bereits erwähnten Typ Recumbent Stone Circle (RSC). Der Kreis besteht aus zehn Steinen, hat 14,4 m Durchmesser und wurde etwa 2000 v. Chr. errichtet.

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Macduff und Banff sind zwei malerische Fischerhäfen an der Mündung des Flusses Deveron, der den Doppelort trennt. Die beiden sich fast verbindenden Orte sind im Halbrund auf mehreren Etagen angelegt. Über den Fluss führt eine wunderschöne siebenbögige Brücke. Die Städte haben mehrere sehenswerte Flecken, die einen Zwischenhalt lohnen. Einer davon ist ein Aussichtsplatz bei dem Stadtdenkmal von Macduff. Er liegt auf einem Hügel vor der Macduff Parish Church/ Doune Church. Von dort oben hatten wir einen tollen Blick über den Hafen, auf die Leuchttürme und auf das War Memorial. Auf der Seite von Banff befindet sich das Duff House (HS), ein im georgianischen Stil erbautes Schloss. Das Haus wurde für William Duff, Lord Braco und ab 1759 Earl of Fife, erbaut und ist, wenn auch unvollendet geblieben, ein nach dem Vorbild der römischen Villa Borghese entworfenes Schmuckstück georgianischer Architektur. Den mit vier Ecktürmen versehenen zweistöckigen Bau zieren korinthische Wandpfeiler und schmuckes Giebelwerk. Seit 1995 wird das Anwesen als Kunstgalerie genutzt. Der Besucher kann dort ebenfalls eine abwechslungsreiche Sammlung an alten Möbeln, Geschirr etc. aus aller Welt und eine Ahnengalerie bzw. eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses besichtigen (Textquelle: Baedeker Reiseführer Schottland; 3. Auflage 1997). Die Führungen durch das Haus sind kompetent, humorvoll gestaltet und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Der Besuch in Duff House ist auf jeden Fall sehr zu empfehlen. 

 

Etwa 20km, immer an der Küste entlang, in westlicher Richtung befindet sich nahe dem schottischen Dorf Sandend zwischen den Ortschaften Cullen und Portsoy die Burgruine  Findlater Castle. Die heute noch sichtbaren Überreste der einstigen Festung datieren zurück auf einen Wiederaufbau im Jahr 1455. Die Burgruine liegt auf einem etwa 15m hohen Kliff, das von einer steilen Felsküste umgeben ist, die stellenweise bis zu 27m hoch aufragt. Das etwas vorgezogene Kliff ist über eine steile, unregelmäßig geformte Landbrücke zu betreten, die an zwei Stellen unterbrochen ist. Diese Lücken wurden früher von einer Brücke überwunden. Das Hauptgebäude der Festung wurde in die Westseite des Felsens gebaut, derart, dass die Hauptebene mit der Oberseite des Felsen abschließt. Die Gemäuer dieser Ebene sind mittlerweile jedoch nahezu vollständig abgetragen. Darunter befinden sich zwei weitere Ebenen gewölbter Baustruktur, die noch teilweise erhalten ist (Textquelle: Wikipedia). Bei schönem und trockenem Wetter (wir hatten Regen) lohnt es sicherlich, den Pfad bis zur Ruine zu laufen. Sonst ist der Anblick eher weniger spektakulär.

 

In der Stadt Cullen haben wir uns dann noch das Cullen Burn Viaduct, eine Eisenbahnbrücke, die den Ort überspannt, angeschaut und sind dann der Küste weiter bis nach Elgin (Moray) gefolgt. Bis zur Zeit der Reformation war Elgin eine bedeutende Bischofsstadt. Die 1224 gegründete Kathedrale von Elgin (HS), die wir uns als nächstes anschauten, wurde im Volksmund „die Leuchte des Nordens“ (The Lantern of the North) genannt und war damals die größte Kathedrale Schottlands. Sie wurde in den Wirren der Reformation zerstört, auch wenn noch bedeutende Reste erhalten sind (Textquelle: Wikipedia). Die frühere Größe der Kirche ist auch heute noch gut zu erahnen, da vor allem die beiden Fassadentürme noch stehen. Die beiden Türme sind begehbar und von oben hat man einen tollen Ausblick über die Ruine selbst und auch auf die Stadt Elgin.

 

Etwa 18km weiter westlich befindet sich Kinloss Abbey. Von den ehemaligen Klostergebäuden der Zisterzienser in Kinloss ist wenig erhalten geblieben. Es stehen noch ein rundbogiger Zugang, das gewölbte Ostende der Kirche und Teile des Abtshauses. Die Reste liegen in einem öffentlichen Friedhof und sind daher frei zugänglich (Textquelle: Wikipedia).

 

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