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Kutter beim Eidersperrwerk

Südlich von Westerhever liegt die Gemeinde Sankt Peter-Ording. Sie hat als einziges deutsches Seebad eine eigene Schwefelquelle und trägt daher die Bezeichnung „Nordseeheil- und Schwefelbad“. Charakteristisch für Sankt Peter-Ording sind der Strand (etwa 12 km lang und bis zu 2 km breit), die Dünen, die Salzwiesen und die für diesen Landstrich untypische, nachträglich angepflanzte Bewaldung. Wahrzeichen sind die Pfahlbauten am Sandstrand und der Leuchtturm St. Peter-Böhl. Er thront weithin sichtbar direkt auf dem Deich. Von hier aus wirft der 1892 fertiggestellte runde Ziegelturm heute sein Licht in die Nacht – als Quermarkenfeuer für das Eiderfahrwasser. Bevor er 1914 mit einem Leuchtfeuer ausgestattet wurde, diente der 18,4 m hohe Turm ausschließlich als Tagessichtzeichen. St. Peter-Ording verfügt über ein modernes Freizeit- und Erlebnisbad mit großer Saunalandschaft – die Dünen-Therme. Sie wird mit Nordseewasser, verteilt auf über 1000 m² Wasserfläche, betrieben.

 

Etwas weiter östlich an der Eider, nahe deren Mündung in die Nordsee in der Nähe des Eidersperrwerks liegt die Stadt Tönning.  Sie ist ein Bade- und Luftkurort mit rund 5000 Einwohnern. Für das Stadtbild prägend ist der historische Hafen, ein Fischerei- und Sportboothafen von einst großer wirtschaftlicher Bedeutung, denn über die Eider und den 1784 eröffneten Schleswig-Holsteinischen Kanal (auch Eiderkanal genannt) fuhren die Schiffe von der Nordsee bis in die Ostsee. Das historische Packhaus am Hafen zeugt noch heute von dieser Zeit. Mit Fertigstellung des Nord-Ostseekanals verlor der Hafen zunehmend seine wirtschaftliche Bedeutung. In vielen Reiseführern wird der Tönninger Hafen als „der schönste Hafen der Westküste“ bezeichnet.

In der Altstadt finden sich noch Giebelhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die niederländischen Einfluss zeigen und am Marktplatz steht die evangelische St. Laurentius-Kirche, deren Nordwand noch aus dem 12. Jahrhundert stammt. Der Marktbrunnen ist einer der wenigen Kunstbrunnen in Schleswig-Holstein. Das ehemalige Tönninger Schloss ist völlig zerstört, nur der Schlosspark ist noch erhalten geblieben.

 

Das schon erwähnte Eidersperrwerk befindet sich an der Mündung der Eider in die Nordsee. Hauptzweck des Sperrwerks ist der Schutz vor Sturmfluten der Nordsee, es ist das größte deutsche Küstenschutzbauwerk. Nachdem 1962 die Hamburg-Sturmflut auch Tönning erfasste, überlegte man, ob man die Deiche am Eiderufer erhöhen oder ein Sperrwerk an der Mündung errichten sollte. Man entschied sich für letzteres, 1967 begannen die Bauarbeiten. Große Schwierigkeiten bereiteten dabei die Strömungsverhältnisse an der Mündung.

 

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