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Fahrt durch das Anagagebirge - Chinamada

Ein schönes Kontrastprogramm bot uns die recht einfach zu bewältigende Wanderung am darauffolgenden Tag. Der Wanderweg führte im Anaga-Gebirge im Nordosten Teneriffas durch einen Erika- und Lorbeerwald mit herrlichen Aussichten am Cabezo del Tejo und am Chinobre auf die Nord- und Südküste. Die Wanderung wird auch Märchenwald- Wanderunggenannt, da sie durch schöne, stark mit Moos bewachsene Bäume führt, die je nach Wolkenstand auch sehr nebelig und feucht sein können.

 

Der Einstieg zur Wanderung war an der Kammstraße nach El Bailadero. Zuerst wanderten wir auf einem breiten, gut begehbaren Weg durch den Wald, dessen Bäume voller Moose und Flechten hingen. Auf dem Boden rechts und links des Weges wuchsen verschiedene Arten an Farne und vereinzelte, zum Teil in kräftigen Farben blühende, kanarische Pflanzen. Nach einer kurzen Gehzeit gelangten wir an zwei in den weichen Felsen gehauene Räume vorbei, die laut unserem Wanderführer früher als Behausung von befeindeten Wachposten genutzt wurden (heute dienen sie Wanderern eher als Toiletten, was nicht so angenehm ist). Bald darauf waren wir an der Aussichtsplattform „Cabezo del Tejo“ angekommen. Hier genossen wir bei einer Pause die Ausblicke auf die Nordküste und beobachteten freche Finken und Rotkehlchen bei der Jagd auf  liegengelassene Brotkrumen. Wir verließen unseren Rastplatz und stiegen auf einigen Stufen einen Hang hinauf.

Kurze Zeit später wurde der Weg zu einem schmalen Pfad. Wir gingen wie durch einen Tunnel von  Moos behangener alter Baumheide und Lorbeerbäumen. Neben dem verwunschenen Pfad wuchsen großer Farne und Kanaren-Storchschnabel. Durch die täglich hier anstehenden Passatwolken war es sehr grün, jedoch der Weg auch etwas feucht und rutschig. Nach ein paar Minuten tauchte ganz plötzlich direkt vor uns der heilige Felsen der Guanchen „Roque de Anambro“ auf. Es ist eine vulkanische Kuppe in Form eines friedlich grinsenden Wesens, die eine Höhe von 815 m über dem Meeresspiegel erreicht. Der Weg auf dem wir gingen wurde immer enger, teilweise mussten wir über umgestürzte Baumstämme hinwegklettern oder uns durch dicht in den Weg ragende Zweige kämpfen.  Doch der Trampelpfad stieß bald wieder auf einen größeren Weg, den wir aber nicht nahmen, sondern weiter einem schmalen Abzweig folgten, der uns stetig bergauf führte. Endlich hatten wir den Gipfel des Chinobre  auf  909m erreicht. Hier hatten  wir eine tolle Aussicht auf die Küsten zu beiden Seiten der Insel. Von dort aus war es anschließend nur noch eine kurze Strecke bis zu unserem Endziel, an dem unser Bus auf uns wartete.

 

Dieser brachte uns dann über eine Fahrstecke mit endlos erscheinenden Serpentinen hinunter zum Hausstrand der Inselhauptstadt  Santa Cruz,  Playa de las Teresitas, der karibisches Flair versprüht. Der Strand ist jedoch nicht natürlichen Ursprungs. In den siebziger Jahren wurden tausende Tonnen hellgelben Saharasandes per Schiff herangekarrt. Dort hatten wir ca. 2 ½ Std. Badeaufenthalt und hätten rein theoretisch unter Palmen auf Liegestühle herrlich entspannen können, wenn da nicht immer mal wieder kräftige Windböen den feinen weißen Sand aufgewirbelt hätten…

 

 

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