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Rheinsberg - Schloss

Eisvögel hatten wir zwar keine gesehen, aber vielleicht bot sich ja bei unserem nächsten Ausflugsziel die Chance. Es führte uns an die Südspitze des Plauer Sees nach Stuer und dort in das „ Tal der Eisvögel“.

Der Eisvogel (Alcedo atthis) wird wegen seines farbigen und schillernden Gefieders gerne als ein "fliegender Edelstein" bezeichnet. In Mecklenburg-Vorpommern findet er teilweise noch saubere Gewässer mit Steilhängen oder umgestürzten Bäumen, um seine Jungen aufzuziehen.

 

Der dort einheimische Eisvogel ist ein gut spatzengroßer, gedrungener Vogel mit kurzem Schwanz und geradem, kräftigem Schnabel. Während Bauch und Brust rostbraun sind, schimmern Oberseite und Kopf kobaltblau bis türkisfarben. Da man selten Gelegenheit hat, ihn ruhig sitzend zu sehen, fällt vor allem der leuchtend blaue Rücken auf, wenn er pfeilschnell von seiner Ansitzwarte 20 oder 30 m weiterfliegt, um dem unerwünschten Beobachter auszuweichen. Die hiesigen Eisvögel leben vor allem von kleinen Fischen, Wasserinsekten und deren Larven sowie Kaulquappen. Somit muss als Lebensraum - klare, mäßig schnell-fließende oder gar stehende Gewässer mit reichem Jungfischbestand - vorhanden sein! (Textquelle: http://www.natur-pur.de/eisvogel.htm)

 

Die Bruthöhle wird traditionell etwa einen halben Meter weit in den Sand von Steilufern gegraben. Wo Steilufer fehlen, werden aber auch Bruten im Wurzelwerk von umgestürzten Bäumen beobachtet.

 

Genauso einen Lebensraum bietet das „ Tal der Eisvögel“, das mittels eines gemütlichen Spazierganges innerhalb einer halben Stunde erkundet werden kann. Leider waren bei unserem Besuch mehrere Wege und Aussichtsstellen, die uns näher an das Wasser und somit zu den sehenswerten Vögeln herangeführt hätten, durch polizeiliche Absperrbänder und Holzbalken mit Verbotsschildern versperrt. Wie wir später erfuhren, war wohl einige Wochen zuvor ein Mann an dieser Stelle einen vier Meter tiefen Abhang hinunterstürzt, da er sich gegen eine hölzerne Absperrung gelehnt hatte, die gebrochen war

(Quelle: https://www.svz.de/16910276 ©2017) …

 

Also hatten wir mal wieder, bis auf einen netten Spaziergang, kein Glück bei der Eisvogelschau. Aber immerhin konnten wir ihre Bruthöhlen bzw. die Eingangslöcher dorthin in der sandigen Steilwand sehen…

Da es zwischenzeitlich Mittag geworden war und wir langsam Hunger bekamen, bot sich für uns eine Pause in der Feldsteinscheune in Bollewick an, wo wir uns im dazugehörigen Restaurant ein leckeres Mittagsessen erhofften...

Bollewick ist eine Gemeinde und „Bioenergiedorf“ im Südwesten des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, wenige Kilometer südwestlich der Müritz.

 

Die „Scheune“ ist ein monumentales Gebäude aus Feld- und Backstein, das bei einer Länge von 125m und einer Breite von 34m auf zwei Stockwerken fast ein Hektar Nutzfläche überdacht und als Shopping-Mall genutzt wird. Hier gibt es Handwerker und Läden, Hotel, Café und Gaststätten, Veranstaltungsort und Regionalmarkt – alles unter einem langen Dach.

 

Außer natürlich: genau an dem Tag, einem Samstag, an dem wir uns die Scheune anschauen wollten. Das Restaurant hatte nur noch ein fast komplett geplündertes Mittagsbuffet zu bieten (obwohl es angeblich noch 1 ½ Std Mittagessen geben sollte, wurden die Speisen nicht mehr nachgefüllt). So konnten wir uns nur noch mühsam die „Reste“ zusammenkratzen, die dann auch nicht mehr allzu schmackhaft waren. Auch das Personal wirkte mehr als nur unfreundlich und es war offensichtlich, dass sie ihre Gäste schnell wieder loswerden wollten…

 

Die restlichen Läden in der Scheune, soweit sie überhaupt geöffnet hatten, haben uns ebenfalls nicht sonderlich gefallen. Es gab weitaus mehr Kitsch und Nippes als Brauchbares im Angebot und das auch noch zu recht stolzen Preisen… 

 

Also beschlossen wir den Besuch abzubrechen und machten uns auf den Weg zum Schloss und Park Rheinsberg, dem am südlichsten liegenden Ziel in unserem Urlaub. Schloss Rheinsberg liegt in der Gemeinde Rheinsberg, etwa 100 km nordwestlich von Berlin im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Das am Ostufer des Grienericksees gelegene Schloss gilt als Musterbeispiel des sogenannten Friderizianischen Rokokos und diente auch als Vorbild für Schloss Sanssouci (Textquelle Wikipedia).

 

Friedrich der Große verbrachte dort seine glücklichsten Tage als Kronprinz. In den Jahren 1736 bis 1740 ließ Friedrich in Rheinsberg einen Musenhof entstehen. Nach der Thronbesteigung übernahm sein Bruder Prinz Heinrich von Preußen Schloss Rheinsberg und führte den Musenhof glanzvoll fort. Von Knobelsdorff wirkte hier als Architekt für Schloss und Garten. Nun thront das Schloss umrahmt von Lustgarten und Grienericksee. Umfangreiche Restaurierungsarbeiten machten eine Wiederherstellung der Räumlichkeiten, wie sie zu Zeiten Prinz Heinrichs ausgesehen haben sollen, möglich.

Der Schlosspark Rheinsberg ist eine Komposition aus weitläufigen Rasenflächen, Statuen, bunten Blumenarrangements und von Hecken umrahmten Sandfarbenen Wegen….

So die Beschreibung unter (www.reiseland-brandenburg.de ).

 

Was wir bei unserem Besuch vorgefunden haben, sah aber weitaus weniger pompös aus. Wir haben es mit den Worten: „ sie geben sich anscheinend Mühe, die Grundstrukturen des Gartens zu erhalten…“ zusammengefasst. Der Schlosspark machte auf uns einen sehr ungepflegten Eindruck. Auffällig war, dass je näher man sich dem eigentlichen Schloss näherte, desto mehr wurde sich auch um die Hecken und Rasenflächen gekümmert…

Wir konnten zumindest mal wieder einen kleinen Spaziergang machen, bei dem wir neben dem eigentlichen Schloss  u.a. auch den sich im Garten  befindenden Obelisken, die Feldsteingrotte, den Salon, das Kavalierhaus und diverse Statuen zu Gesicht bekamen.

 

Auf dem Rückweg zu unserem Ferienort machten wir noch einen kurzen Abstecher an die Müritz. Dort besichtigten wir in der Ortschaft Ludorf  die Kirche St. Maria und St. Laurenzius. Das Gemeindegebiet Ludorfs östlich der Stadt Röbel/Müritz liegt am südwestlichen Ufer der Müritz.

Die dort zumindest von außen sehr sehenswerte Dorfkirche ist durch ihren achteckigen Grundriss, als Oktogonkirche eine in der Backsteingotik seltene architektonische Besonderheit. Der Zentralbau hat eine westliche Vorhalle und eine östliche Apsis. Ihre Weihe wurde 1346 urkundlich erwähnt. Die Kirche hat womöglich bereits 200 Jahre früher, also um 1150 der vom Kreuzzug heimgekehrten Ritter Wipert Morin errichten lassen, der das Heilige Grab in Jerusalem als Vorbild im Auge hatte. Danach erfolgten diverse Umbauten. Sie wurde im Norden und Süden um je eine Polygonkapelle erweitert (Textquelle: Wikipedia).

 

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