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Otterndorf - Johann-Heinrich-Voss-Strasse und -Haus

Ein Stück weiter westlich gelangten wir zum Cuxhavener Stadtteil Duhnen, wo sich am Robert-Dohrmann-Platz eine sehenswerte Kapelle befindet. Die in der Ortsmitte gelegene Duhner Kapelle besteht seit dem Jahre 1953 und ist aus einem umgebauten Bauernhaus entstanden, das ursprünglich um 1860 erbaut worden war und zuletzt dem Landmann Charles Meeks gehörte, bevor die damalige Kirchengemeinde St. Gertrud Döse das Anwesen von dessen Witwe im Jahre 1952 erwerben konnte. Duhnen besitzt auch einen alten Dorfbrunnen, den wir uns aber nicht angeschaut haben.

 

Wir erkundeten noch einige Sehenswürdigkeiten in weiteren Städten und Gemeinden des Landkreises Cuxhaven. So gelangten wir nach Nordholz. Die Gemeinde liegt etwa 10 km südlich von Cuxhaven. Dort befindet sich das AERONAUTICUM, ein deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum. Auf dem ca. 36.000 m² großen Freigelände werden 17 Original-Luftfahrzeuge der See- und Marineflieger der BRD und der DDR gezeigt, die nach 1945 im Einsatz waren. In dem 2.050 m² großen Innenbereich wird die historische und technische Entwicklung der Luftschifffahrt und Marinefliegerei anhand von Beispielen, kleinen Exponaten sowie Nachbauten gezeigt. Auch wenn die dargestellten Informationen und Ausstellungsstücke recht anschaulich und zum Teil auch umfangreich waren, empfanden wir unsere Besichtigung eher als enttäuschend. Vielleicht liegt es daran, dass wir noch unsere Besuche im Technik-Museum Sinsheim und Speyer vom Jahre 2008/09 in Erinnerung haben und das AERONAUTICUM im Vergleich dazu etwas spärlich ausfällt. Auf alle Fälle empfanden wir den (viel zu hohen) Eintrittspreis als nicht gerechtfertigt, vor allem dann nicht wenn man zusätzlich noch 2,50€ Fotogebühr berappen soll. Aus diesem Grund haben wir uns gegen das Fotografieren entschieden und können euch deshalb nur ein Flugzeug (Breguet Atlantic BR 1150) zeigen, das außerhalb des Museumsgeländes ausgestellt war. 

 

Weitaus lohnenswerter empfanden wir das Nordseebad Otterndorf, das zugleich an der Elbmündung, sowie an der hier in die Elbe mündenden Medem und dem Elbe-Weser-Schifffahrtsweg liegt. Zu den besonderen Merkmalen zählt seine sehenswerte historische Fachwerkhaus-Altstadt. Die erste urkundliche Erwähnung Otterndorfs stammt aus dem Jahre 1261. Zu den sehenswertesten Gebäuden in der Altstadt zählen das Kranichhaus,  das Rathaus, die Lateinschule, das Torhaus (heute Heimatmuseum des Patenkreises Labiau), das Schloss (heute Amtsgericht), das Hadler Haus und die Stadtscheune, der Bullsche Speicher (Speicherhaus mit Kran im Dachfirst), das Voß-Haus (heute ein Museum, dort lebten einst die Rektoren der Lateinschule, so auch Rektor Johann Heinrich Voß im 18. Jahrhundert ), die Puppenstube (Museum mit ca. 1300 Puppen von 1890 bis heute ) und die St-Severi-Kirche. Viele dieser Häuser haben im Mauerwerk der Giebel Steine, die wie ein Besen gemustert sind; diese „Donnerbesen“ oder „Hexenbesen“  sollten nach dem Aberglauben der Otterndorfer die bösen Kräfte abwehren.

 

Fährt man Richtung Süden so gelangt man zu dem Luftkurort und Moorheilbad Bad Bederkesa. Der Ort liegt am Bederkesaer See sowie am Hadelner Kanal und am Bederkesa-Geeste-Kanal, der die Elbe und, über die Geeste, die Weser miteinander verbindet. Sehenswert ist unter anderem die Burg Bederkesa, die ein archäologisches und kulturhistorisches Museum beinhaltet. Die Burg Bederkesa gehört zu den wenigen profanen Bauten im Gebiet des Landkreises Cuxhaven, deren Geschichte bis in das Mittelalter zurückverfolgt werden kann. Damit ist sie eines der wichtigsten Baudenkmale in der gesamten Region. Vor der Burg befindet sich der Bederkesaer Roland, eine Rolandsstatue. Die Statue zeigt einen Ritter in türkiser Rüstung der Spätrenaissance. Er trägt einen visierlosen, federgeschmückten Helm. In der Rechten hält er ein gezogenes Schwert, mit der Linken einen auf den Boden abgestützten Schild, der den doppelköpfigen Reichsadler zeigt (Quelle: Wikipedia). Auf einem 31 m hohen Geestrücken oberhalb des Ortes steht eine Windmühle. Nach ihrer Nutzungs- und Antriebsart ist sie eine Kornwindmühle, nach ihrem Bautyp eine „Kombination aus Erd- und Galerieholländer mit Windrose“. Das heutige Bauwerk, das aus dem Jahre 1881 stammt und unter Denkmalschutz steht, befindet sich im Besitz der Gemeinde Bad Bederkesa. Mit Beginn des Jahres 1990 übergab die Gemeinde die Mühle gänzlich in die Obhut des Verschönerungsvereins Bederkesa von 1896 e.V. Eine geschickte Handwerkergruppe hat in der Folgezeit die voll funktionsfähige Mühle besuchergerecht hergerichtet, so dass man sie von unten bis oben besichtigen kann (Quelle: www.windmuehle-bederkesa.de).

 

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