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N├╝rnberg - Mauthalle am Hallplatz

Am nächsten Morgen hatten wir die Besichtigung der Kaiserburg, der Nürnberger Felsengänge  sowie der Kasematten mit den dazugehörigen Lochwasserleitungen geplant. Da man diese Sehenswürdigkeiten jeweils nur in Zusammenhang mit einer Führung erkunden kann, galt es, sich für  die jeweiligen Führungstermine anzumelden und Karten zu besorgen.

 

Die Anmeldung für die Kasematten und Felsengänge fanden in dem Brauereiladen der Hausbrauerei Altstadthof statt und wir wurden festen Gruppen und Uhrzeiten zugeordnet. Die Führungen unter Tage waren sehr interessant und erlebnisreich. Leider konnten wir bedingt durch die Gruppengröße und Lichtverhältnisse wieder keine Fotos machen.

 

Die Kasematten sind über 450 Jahre alte unterirdische Verteidigungsgänge der Renaissance unter den Basteien der Kaiserburg. Über eine Treppe geht es dann noch tiefer in die bereits 1459 erwähnte Lochwasserleitung.  Diese Felsengänge sind schmale, kaum mehr als 60cm breite, insgesamt etwa 2km lange, meist aufrecht begehbare Stollen zur Gewinnung und Weiterleitung von Wasser (Quelle: Homepage Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V.). 

 

Die Nürnberger Felsengänge sind ein im Lauf vieler Jahrhunderte durch die Nürnberger erschaffenes weitverzweigtes Labyrinth im Sandstein unter ihrer Stadt. In diesen historischen Felsenkellern reifte früher das traditionelle Nürnberger Rotbier, später lagerte man dort Gurken und Dank der klugen Konstruktion mit perfekt übereinander stehenden Säulen hielten die labyrinthischen Keller-Gewölbe sogar dem Bombenhagel des 2. Weltkriegs stand. Viele tausend Nürnberger suchten hier Schutz und überlebten so das Inferno, das am 2. Januar 1945 über die gesamte Stadt fegte.  Heute werden die Felsengänge wieder als Lager- und Reiferäume für einige Bierspezialitäten und Bierdestillate der Hausbrauerei  Altstadthof genutzt (Quelle: Homepage Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V.) .

 

Auf dem Weg bergauf zur Kaiserburg gelangten wir am Platz am Tiergärtnertor vorbei.  Umgeben von dicken Stadtmauern und hübschen Fachwerkhäusern fühlt man sich direkt ins Mittelalter zurückversetzt. Das berühmteste Haus steht am unteren Ende des Platzes: das Albrecht-Dürer-Haus, das der Künstler Albrecht Dürer im Jahre 1509 bezog. Das Tiergärtnertor ist seit der Errichtung der vorletzten Stadtbefestigung im 13. Jahrhundert Bestandteil der Nürnberger Stadtmauer. Der Name des Tores bezieht sich auf ein Wildgehege des Burggrafen im Stadtgraben.

 

Die Nürnberger Burg ist das Wahrzeichen der Stadt Nürnberg. Sie besteht aus der Kaiserburg und der Burggrafenburg. Nach den Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde die Burganlage in historischen Formen wiederaufgebaut. Sie zählt in ihrem historischen Charakter als Wehrbau und Kaiserresidenz, Reichsburg und hohenzollerischer Burggrafensitz zu den geschichtlich und baukünstlerisch bedeutendsten Wehranlagen Europas.  Während unserer Führung durch die Burg konnten wir uns eines der ältesten erhaltenen Teile, die kaiserliche Doppelkapelle (um 1200), anschauen. Leider waren die anderen Räumlichkeiten, wie etwa die kaiserlichen Wohn- und Repräsentationsräume im Palas, wegen Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten nicht zugänglich. Doch ab Juli 2013 soll eine neue Präsentation des Palas mit spannenden Rauminszenierungen, 3D-Animationen zur Baugeschichte, Audio-Guides und Themenführungen wieder einen erkenntnis- und abwechslungsreichen Besuch der Kaiserburg ermöglichen (Ankündigung auf der Homepage Bayrische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen).

Während unserer Führung gelangten wir aber noch zum „Tiefen Brunnen“, der in Zeiten der Belagerung die wichtigste Wasserquelle der Burg bildete. Die älteste Nachricht über ihn stammt aus dem 14. Jahrhundert, doch ist er vermutlich so alt wie die Kaiserburg selbst.

Nach unserem geführten Rundgang konnten wir uns die restlichen Teile der Burg wie z.B. das Museum und den Wehrturm im Vorhof der Kaiserburg auf eigene Faust erkunden.  Der sogenannte „Sinwellturm“  wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bot uns einen herrlichen Rundblick über die Altstadt.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen  (www.kaiserburg-nuernberg.de)

 

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