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Genueserturm im Fischerdorf Erbalunga

Anschließend folgten wir der D80 weiter über den Col St-Nicolas bis zur Gemeinde Ersa. Im dazugehörigen kleinen Dörfchen Botticella  bietet sich die 15 km lange Rundreise zur äußersten Nordspitze des Cap Corse an. In Botticella bogen wir rechts ab und fuhren dann Richtung Barcaggio. Das verschlafene Barcaggio mit dem kleinen Fischerhafen erwacht nur zur Hochsaison zu etwas Leben. Dieses verdankt es der schönen Lage mit der vorgelagertenIle de la Giraglia mit ihrem Leuchtturm und dem feinen, über 1 km langen Sandstrand, von dem man auf der Felsküste den Tour d'Agnello (Genueserturm) sieht.

 

Von Barcaggio aus fuhren wir entlang der Küste westwärts. Eine kleine Stichstraße führte uns zum noch kleineren Nest Tollare, von wo aus wir ebenfalls einen, hinter Häuser versteckten, Genueserturm, den Tour de Tollare, sehen konnten.  

 

Wieder zurück auf der D80 erreichten wir den Col de la Serra. Fährt man hier um die Kurve, erblickt man im Vordergrund die steile Westküste des Cap Corse und im Hintergrund Korsikas höchste Gipfel, die bis im Juni noch schneebedeckt sind. Ein überwältigendes Panorama! Oberhalb des Passes steht die Moulin Mattei, eine restaurierte Windmühle zu der man hinaufsteigen kann. Wir hielten auf dem Parkplatz an, von wo aus wir auch schon einen herrlichen Blick bis hinunter nach Centuri und dem Hafen Centuri Port hatten. Auf dem Bergkamm sahen wir auch noch zwei Windmühlenstümpfe. Eine weitere, etwas traurigere Attraktion war für uns eine Baggerschaufel, die einsam am Parkplatz lag. Wir wunderten uns erst, was diese dort soll, bis wir den Hügel hinab sahen – dort lag das dazugehörige, total ausgebrannte Fahrzeug. Naja, so kann man sein abgestürztes Arbeitsgerät auch entsorgen…

 

Nach dem Col de la Serra erreichten wir die Gemeinde Centuri, von wo aus eine Straße hinunter zum Centuri Port führt.  Der schmucke Fischerhafen wird umrahmt von malerischen bunten Häusern, dessen Dächer mit grünem Serpentin aus der Region gedeckt sind. Auf der Strecke zwischen Centuri und Morsiglia liegt ein ehemaliges Kloster und im Dorf Morsiglia befinden sich mehrere befestigte Wohntürme aus genuesischer Zeit.

 

Die weiterführende Straße zwischen Morsiglia und Pino ist eng und kurvenreich und teilweise in sehr schlechtem Zustand. Dafür ist der Blick hinunter zum Meer atemberaubend. Pino liegt in einmaliger Lage hoch über dem Meer. Am Ortseingang stehen mächtige Eukalyptusbäume und auch große Mausoleen sind zu sehen. In der Marine de Pino (Marine de Scalo) stehen noch ein halbzerfallener Genueserturm und unterhalb davon das ehemalige Kloster St-François. Im Dorf selbst gibt es zwei befestigte Wohntürme zu sehen. Allerdings nur von außen, sie sind in Privatbesitz. Der Weg dorthin ist leider nicht mehr ganz so einfach zu finden, denn die in den Straßenkarten eingezeichnete Passage durch das Dorf wurde kurzerhand zu einer Sackgasse umfunktioniert.

 

Folgt man der D80, führt die Straße kurz nach Pino durch ein sehr felsiges und ausgesetztes Gebiet. Wir durchquerten den Ort Minerviu, ein kleines Nest mit Bar und Snackbude. Die Strecke bleibt auch danach wild. Als nächstes erreichten wir Marine de Giottani, zu dem eine Stichstraße von der D80 hinunter führt. Neben einem zum größten Teil zerfallenen Genueserturm findet man hier einen Kiesstrand, einen kleinen Hafen sowie ein Restaurant.

 

Fährt man auf der D80 weiter, so verschandelt schon bald das 1965 stillgelegte Asbestwerk die Landschaft. Albo ist ein netter kleiner Ort mit schönem fast dunkelgrau wirkendem Kiesstrand. Eine kleine Stichstraße führt ins Zentrum, hinter dem Strand befindet sich ein Parkplatz. Südlich des Strandes thront der schöne Tour d'Albo auf einem Felsen.

 

Das kleine Dörfchen Nonza liegt rund 150 Meter praktisch senkrecht über dem Meer und wird von einem kleinen Wachturm, der 1760 erbaut wurde, bewacht. Vom Dorfplatz aus gelangten wir über viele Stufen zwischen den Häusern hindurch zum Turm, dem Wahrzeichen Nonzas. Die Aussicht von der Plattform ist sehr schön. Der Turm kann besucht werden, lohnt aber nicht, denn in seinem Inneren befindet sich nur ein Nippes-Laden. Nonzas Kirche Ste-Julie aus dem 16. Jahrhundert besitzt einen barocken Marmoraltar italienischer Herkunft (1694) sowie ein Gemälde der gekreuzigten Julia, der Schutzheiligen Korsikas.

 

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