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Wilde Wasser - Riesachwasserfall

Der nächste Morgen, Tag fünf, lud ebenfalls zum Wandern ein. Dieses Mal hatten wir uns einen Teilabschnitt der Wanderroute „Wilde Wasser“ ausgesucht. Wir wählten den Abschnitt Nummer 4, den Alpinsteig „durch die Höll“.  Diese Etappe begann am Parkplatz Seeleiten mit dem imposanten Riesachwasserfall, dem höchsten der Steiermark. Die Wassermassen donnerten in zwei Kaskaden 140 m zu Tal. Wir konnten von einer Plattform aus eine erfrischende Dusche in der Gischt nehmen. Die Wanderroute erfolgte dann weiter auf einem steilen, gestuften Steig, der nahe am Wasser angelegt war und durch mehrere Aussichtsplattformen und einer 50 m langen, schwingenden Seilhängebrücke zu einem echten Erlebnis wurde. Höhenangst durfte man dort definitiv nicht haben! In der Schlucht ging es dann weiter über den Alpinsteig »durch die Höll« über viele Treppen und Stiegen. Diese hatten teilweise unglaublich steile und hohe Stufen, so dass wir sie mehr „ersteigen“ als mit normaler Schritthöhe „erlaufen“ mussten. Trotz aller Anstrengungen war die Wanderung aber ein tolles Erlebnis mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einer wunderschönen unberührten Natur.

Der Ausstieg erfolgte über eine steile Leiter unmittelbar bei der gemütlichen

Gfölleralm, an der wir eine wohlverdiente Pause einlegten. Wenige Schritte weiter lag der tiefgrüne Riesachsee eingerahmt von Wäldern und hohen Bergflanken. Diesem schenkten wir aber nur einen kurzen Stopp und machten uns dann auf den empfohlenen Rückweg über einen Forstweg. Leider war dies aber nur zum großen Teil ein breiter Schotterweg, der zum Teil sehr steil abfiel und ganz und gar keinen Schatten bot. So zog sich der Abstieg für uns eine gefühlte Ewigkeit ohne größere Abwechslung durch die sengende Sonne. Nicht gerade sehr angenehm ! Wir waren echt froh als wir endlich wieder am Parkplatz ankamen.

 

Als gemütlichen Abschluss an diesem Nachmittag fuhren wir mit einem Sessellift, der Rittisbergbahn, hinauf auf den Rittisberg in Ramsau am Dachstein. Von der Bergstation aus hatten wir eine wunderschöne Aussicht ins Dachsteinmassiv und Ennstal. Sogar unser Hotel hoch oben auf der Planai, konnten wir von dort aus entdecken. Die Berghütte ist auch der Ausgangspunkt für schöne Panoramarundwege rund um den Rittisberg, doch für diese waren wir einfach zu müde und beschlossen deshalb nur die Aussicht zu genießen und eine Tasse Kaffee zu trinken.

 

Am sechsten Tag zog es uns wieder auf den Dachstein, aber dieses Mal auf die andere Seite des Bergemassives als bei unserem ersten Besuch. Am Tag zuvor erzählten uns ein paar Urlaubsgäste, dass sie bereits zweimal dort gewesen wären und dass es bei ihrem ersten Besuch brechend voll und bei ihrem zweiten extrem nebelig gewesen wäre. Also total enttäuschend. Aber davon ließen wir uns nicht entmutigen und machten uns auf den Weg. Die Anfahrt verlief über die Dachsteinstraße, einer mautpflichtigen Panoramastraße, die sich in etlichen Serpentinen den Berg hochquälte. Oben angekommen standen wir plötzlich auf einem fast leeren Parkplatzt. Brechend voll? Wohl kaum! Wir zählten dort keine 20 Autos. Mit der Dachstein-Gletscherbahn ging es hinauf zu der ersten Attraktion: dem Dachstein Skywalk. Der Skywalk ist eine Aussichtsplattform auf der Südseite der Bergstation am Hunerkogel und liegt auf etwa 2.700 m. Er wurde 2005 als Balkon konstruiert und ragt etwa 15 m über die 250 m senkrecht abfallende Felswand des Hunerkogels hinaus. Ein Teil der Bodenplattform ist aus Glas, so dass man den Eindruck gewinnt frei über dem Abgrund zu stehen. Ein tolles Erlebnis, vor allem, da wir an diesem Morgen die komplette Plattform für uns alleine hatten. Der Ausblick auf die umliegenden Berggipfel war  einfach gigantisch. Ganz in der Nähe der Bergstation befindet sich auch der Dachstein Eispalast, den wir als nächstes besichtigten. Mehr als ein Jahr lang hat es gedauert, den Eispalast im Dachsteingletscher fertig zu stellen. Über Wochen hinweg haben die Künstler das Riesenmammut, die Säulengänge, die Eingangsportale, den Thronsaal und die detailgetreuen Verzierungen geschaffen. Bei unserem Besuch gab es eine Sonderausstellung: Aus insgesamt 3,5 Tonnen Eis wurden der neue „Red Bull RB7“, Weltmeister Sebastian Vettel und die Formel-1-Ikone Niki Lauda geschnitzt. Neben der Formel-1-Ausstellung war auch die „Familie Simpson“, die berühmteste Fernsehfamilie der Welt, zu bestaunen. Die Eisgebilde konnten dabei, je nach Lust und Laune,  mit unterschiedlich farbigen Lichtern angestrahlt werden, so dass es zu tollen (Licht-)Effekten kam.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung http://www.derdachstein.at/de/sommer/Eispalast.html

 

Nachdem wir anschließend noch eine Weile die tolle Aussicht vom Dachstein genossen und den Skifahrern zugeschaut hatten, beschlossen wir für den Nachmittag noch eine Besichtigungstour zu Fuß durch unsere „Heimatstadt“ Schladming zu unternehmen. Diese Stadt sollte laut der Touristenhomepage eine alte Stadtbefestigung und einige sehenswerte alte Gebäude besitzen. Naja, so toll waren die Gebäude dann auch nicht. Selbst auf dem Marktplatz war an diesem Donnerstag, dem Feiertag Fronleichnam, absolut nichts los. Kaum ein Straßencafé hatte geöffnet. …

 

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