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Büsum Hafen

Nun verlassen wir den Kreis Nordfriesland und gelangen in den Kreis Dithmarschen. Das Kreisgebiet bildet eine künstliche Insel, begrenzt durch Nordsee, Eider, Nord-Ostsee-Kanal und Elbe. Das Gebiet ist weitgehend identisch mit der historischen Region Dithmarschen, die im Mittelalter zeitweise eine quasi-unabhängige Bauernrepublik war. In der Vergangenheit wurde Dithmarschen vor allem von der Landwirtschaft und dem Kohlanbau geprägt, in den letzten hundert Jahren kamen Erdölförderung, Fremdenverkehr und Windenergieanlagen hinzu. Am Elbehafen Brunsbüttel befindet sich ein bedeutendes Industriegebiet.

 

Im Kreis Dithmarschen befindet sich auch der Hafenort Büsum. Er liegt direkt an der Nordsee und ist seit dem 19. Jahrhundert ein Seebad. Ursprünglich eine Insel mit mehreren Dörfern, ist Büsum seit 1585 mit dem Festland verbunden. Vor allem der Fremdenverkehr prägt die Gemeinde, der Ausflugs- und Fischereihafen prägt das Ortsbild; die dort angelandeten Büsumer Krabben sind auch überregional bekannt.

 

Büsum besitzt nach Brunsbüttel den größten Hafen an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Durch den Gezeitenstrom Piep (Norderpiep in Richtung Eider und Nordfriesland, Süderpiep gen Helgoland und Elbmündung) ist die Fahrt durch das Wattenmeer in die offene Nordsee möglich. Hier liegen vor allem Ausflugsschiffe, die unter anderem nach Helgoland fahren, und jede Menge Krabbenkutter. Außerdem gibt es das „Museum am Meer“, ein Museum über die Krabbenfischerei. Mit Krabbensiebanlage und einem begehbaren Ruderhaus, in dem man per Film eine Fahrt auf See nachempfinden kann. Nahe dem Ortszentrum befindet sich der kleinen Fischerei-, Museums- und Seezeichenhafen mit alten Booten, Ausstellungsstücken und dem Büsumer Leuchtturm. In der Nähe befindet sich auch das Rathaus. Es ist ein zweigeschossiges Gebäude im barocken Stil und wurde von 1914 bis 1915 von C. Mannhardt aus Kile erbaut.

 

 

Die Stadt Meldorf liegt an der Miele auf einer ursprünglich ins Wattenmeer hineinreichenden Geestinsel. Durch die Landgewinnung (zuletzt der Speicherkoog) ist sie aber mittlerweile über sechs Kilometer von der Küstenlinie an der Meldorfer Bucht entfernt. Besondere touristische Attraktion ist der Meldorfer Dom im Zentrum der Stadt. Der Dom ist im Stil der Backsteingotik gehalten. Das heutige Kirchengebäude entstand im 13. Jahrhundert. Es ist eine dreischiffige Basilika mit Querschiff und Chor. Nach einem Brand 1866 wurde der Turm auf die heutige Höhe von 59 m neu gebaut. Nach Außen entspricht das Gebäude einem neugotischen Bau des 19. Jahrhunderts, im Inneren ist es noch gotisch im Stil der Bauzeit. Neben dem Dom besitzt die Stadt auch mehrere Museen: das Dithmarscher Landesmuseum, das Dithmarscher Bauernhaus, die Museumsweberei und das Schleswig-Holsteinische Landesmuseum. Außerdem findet der Besucher dort historische Häuserfassaden, verträumte Gassen und eine auf uns etwas steril wirkende Fußgängerzone. Auch Meldorf besitzt noch eine alte Windmühle, den Kellerholländer „Nordermühle Fortuna“ aus dem 19. Jhdt. Dieser ersetzte bereits einige Vorgängermühlen, die entweder abgebrochen wurden oder ausgebrannt sind. Ein Kellerholländer, auch Bergholländer genannt, zeichnet sich übrigens durch seinen aufgeschütteten Erdhaufen aus, in dem sich der – künstliche - Keller befindet.

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