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Menhirstatue "U Nativu" in Patriomonio

Unser Weg führte uns weiter bis zum Ausgangspunkt unserer Cap Corse Tour, dem bekannten Weindorf Patriomonio, das bereits zum NEBBIO gehört. Das Nebbio ist eine fruchtbare Gegend zwischen dem Cap Corse und der Désert des Agriates. Es werden Wein und Oliven angepflanzt und auch Rinder gehalten. Diese Region trägt auch den Namen Conca d'Oru.

 

Im kleinen Park von Patriomonio auf dem Weg zur Dorfkirche San Martin steht, eingezäunt unter einem kleinen Dach, die wunderschön herausgearbeitete Menhirstatue "U Nativu". Sie wurde 1964 im kleinen Dörfchen Barbaggio ausgegraben. Da sie aber zerbrochen war, musste man sie wieder zusammenbauen. Bisher ist es die einzige Menhirstatue aus Kalkstein, die man auf Korsika gefunden hat. Sie ist 2,29 m hoch und zählt zu den jüngsten Menhirstatuen, weshalb sie auch keine Waffen mehr trägt.

 

Die auf einem kleinen Hügel erbaute Kirche San Martin stammt aus dem 16. Jahrhundert. Ihr Glockenturm ist weithin sichtbar und überragt das Patrimonio-Tal. Doch nicht nur durch den großen Glockenturm fällt die Kirche auf, sondern auch, weil sie nicht verputzt ist und man die Löcher, an denen beim Bau die Gerüste festgemacht wurden, noch sehen kann.

 

Von Patriomonio aus fuhren wir über St.- Florent, was wir nicht besichtigt haben, über die D82 nach Oletta, von wo aus wir eine herrliche Aussicht auf das Nebbio mit den Patrimonio-Weinbergen und den Golf von St-Florent hatten. Schließlich gelangten wir über Ol-meto-di-Tuda auf den Col de San-Stephano, auf welchem gleich fünf Straßen im Kreisverkehr  zusammentreffen.

 

Hier wählten wir die D5 nach Murato und erreichten so die schwarz-weiße (oder doch besser gesagt grün-weiße) romanische Kirche San Michele. Sie wurde 1280 errichtet und der Turm im 19. Jahrhundert aufgestockt. An den Fassaden findet man reichen Skulpturenschmuck. An der Nordseite ist die Versuchung Evas durch die Schlange auf naive Weise dargestellt. Des Weiteren entdeckt man in der Mauer Pfauen, Löwen, ein Lamm mit Kreuz, Weinlaub mit Trauben und mehr. Das Besondere an dieser Kirche ist auch, dass der Turm an der Nordfassade, der auf zwei Säulen ruht, zugleich eine Art Eingangshalle darstellt. Dieser Teil der Kirche war bei unserem Besuch jedoch eingerüstet und abgestützt. Wir vermuten, dass die Kirche einsturzgefährdet ist und das Fundament der Säulen deshalb nachgebessert werden muss.

 

 

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