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Bergstation der Untersbergbahn

Am nächsten Morgen, unserem letzten Urlaubstag in Schladming, bevor wir weiter nach Salzburg zogen, besuchten wir die Eisriesenwelt in Werfen. Die Eisriesenwelt, auch Posselthöhle genannt, gilt mit einer Gesamtlänge von 42 km als die größte Eishöhle der Welt. Entdeckt wurde sie 1879 durch den Salzburger Naturforscher Anton von Posselt-Czorich. Das Eis in ihrem Inneren wächst durch einen Kamineffekt, der im Winter kalte Luftmassen bis auf etwa 1 km ins Höhleninnere transportiert. Das Gestein speichert die Kälte bis ins Frühjahr und wenn es dann draußen bereits wärmer wird und die Schneeschmelze einsetzt, kann Wasser durch Spalten und Risse im Fels in die Höhle sickern und zu Eis gefrieren. Dadurch entstehen gigantische und sehr imposant wirkende Eisfiguren, die sich ständig weiter formen.  Die Eisgebilde können während einer ca. 75 minütigen Führung besichtigt werden und sind wirklich sehr sehenswert. Für die Führung bekamen wir Besucher Karbidlampen ausgehändigt, denn in der Höhle war es stockfinster. Zusätzlich leuchteten unsere Führer die Eisfiguren mit Magnesiumlicht aus, so dass es zu sehr interessanten Lichteffekten kam. Zu beachten ist aber, dass der Aufstieg zu der zur Höhle führenden Seilbahnstation und von der Bergstation der Seilbahn bis zum Höhleneingang sehr steil und anstrengend ist. Die Höhle selbst durchsteigt man auf 1400 Stufen (700 hinauf und 700 wieder herunter), wobei insgesamt 134 Höhenmeter zu überwinden sind. Deshalb wird stark geheingeschränkten oder Herz-Kreislauf-erkrankten Personen von einem Höhlenbesuch abgeraten. In der Höhle herrscht ein striktes Fotografier- und Filmverbot, so dass wir euch leider nur Bilder vom  Aufstieg zur Höhle zeigen können.

 

In unmittelbarer Nähe zur Eisriesenwelt liegt die Festung Hohenwerfen. Ihr Bau, ursprünglich eine Hochmittelalterliche Burg, geht auf das 11. Jahrhundert zurück - Baubeginn war 1077. Während des Bauernkriegs wurde die Anlage 1525 beschädigt. Erst 1876 wurde sie als Festung aufgelassen. 1898 bis 1938 war sie im Besitz von Erzherzog Eugen. 1931 kam es zu einem Großbrand in der Festung. Nach dem Anschluss Österreichs an Deutschland ging die Festung in den Besitz des Gaues Salzburg über und war Gauschulungsburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie bis 1987 Ausbildungsstätte der österreichischen Bundesgendarmerie und diente auch zum Teil als Jugendherberge. Heute wird die eindrucksvolle Burg als "Erlebnisburg" für Veranstaltungen wie Konzerte, Theater-und Brauchtumsabende genutzt. Eine besondere Attraktion stellt dabei der historische Landesfalkenhof mit täglichen Flugvorführungen verschiedener Greifvögel dar. (Textquelle: Salzburgwiki). Vom Gebäude her ist es eine sehr schön restaurierte Festungsanlage. Leider hatten wir den Eindruck, dass es außer dem sehenswerten Gemäuer nichts weiter Interessantes zu entdecken gab. Zumindest für uns nicht, da wir schon etliche Festungen und Burgen besichtigt haben, und diese Festung keine neueren Erkenntnisse oder Sehenswürdigkeiten für uns bot. Die Anlage kann während einer Führung besichtigt werden, wobei diese für unseren Geschmack eher einem „Viehtrieb“ ähnelte, da wir in riesigen Gruppen durch die Festungsanlage geschleust wurden. Von der Führung an sich bekamen wir auch nur wenig mit, da die Stimme der Sprecherin leider sehr leise und dünn war und die Wortfetzen, die wir dann aufschnappten, meist schlecht auswendig gelernte und herunter geleierte Witze waren, über die nur die Sprecherin selbst lachen konnte…. So blieb bei uns nur der Eindruck des imposanten Gebäudes hängen und das Gefühl, dass die Festung nur für Personen richtig interessant ist, die noch nie zuvor eine ähnliche Anlage besucht haben.

 

 Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung  http://www.salzburg-burgen.at/de/werfen/

 

Am achten Tag wechselten wir unseren Standort nach Salzburg, besser gesagt nach St. Leonhard bei Grödig südlich von Salzburg. Auf dem Weg dorthin hielten wir noch in Golling an der Salzach an. Dort befindet sich im Ortsteil Torren der Gollinger Wasserfall, der auch Schwarzbachfall genannt wird. Er hat eine Höhe von 76 m und besteht aus zwei Stufen, wobei die letzte Stufe eine Höhe von 25 m misst. Der Wasserfall kann über einen Weg (teilweise Treppen) seitlich erstiegen werden. Auf dem Weg zum Wasserfall kamen wir kurz nach dem Parkplatz an einem Kiosk vorbei und gingen dann weiter Richtung Bach. Dort steht ein kleines Häuschen, bei dem Eintritt für das Naturdenkmal zu entrichten ist. Der Weg führte uns weiter bachaufwärts, vorbei an einer verfallenden Mühle, die zwar direkt am Bach gelegen ist, deren Mühlräder aber über einen Kanal gespeist werden. Am Weg entlang sind immer wieder mal Bänke vorzufinden. Auch wenn die Vegetation alpin anmutet - der Start des Wasserfalls ist auf 500m Höhe, also nicht einmal 100m über der Höhenlage der Stadt Salzburg. Dort endete auch schon unsere Besichtigung, obwohl wir dem Weg am Wasserfall entlang noch weiter hätten folgen können, denn vom Fuße des Wasserfalls aus sahen wir zwei Brücken im oberen Bereich, im sogenannten Hexenkessel. Doch der Himmel wurde immer dunkler und es fing auch schon an zu regnen und so schien uns der Aufstieg doch zu riskant.

 

Wir beschlossen deshalb, unsere Fahrt fortzusetzen, da wir unbedingt an diesem Tag noch den Zoo Salzburg, auch Tiergarten Hellbrunn genannt, besichtigen wollten. Einen ausführlichen Bericht und viele Bilder dazu findet ihr in der Rubrik Tierbilder unter Zoo Salzburg.

 

Nachdem wir uns in unserer neuen Unterkunft, der Pension Bergfried, am Fuße des Unterbergs in Grödig eingerichtet hatten, beschlossen wir noch einen Abstecher auf den Berg zu unternehmen. Von St. Leonhard (Gemeinde Grödig), führt eine Luftseilbahn, die Untersbergbahn,  auf den Salzburger Hochthron. Sie wurde im Jahr 1961 in Betrieb gestellt, ist eine im Pendelverkehr betriebene Zweiseilbahn und überwindet dabei 1320 m Höhenunterschied. Die Talstation liegt im Ort St. Leonhard auf 456 m, die Bergstation auf 1.776 m, noch oberhalb des Zeppezauerhauses, einer Alpenvereinshütte, im Gipfelbereich des Geiereck. Die Bahn läuft im Sommer- und Winterbetrieb und ist mit dem Panoramablick am Hochthron in die Alpen und das Alpenvorland eine gut besuchtes Ausflugsziel der Region Salzburg-Berchtesgadener Land. (Quelle: Wikipedia).

Oben auf dem Untersberg angekommen war es sehr kalt und windig, doch wir legten trotzdem den kurzen Fußmarsch zum Gipfelkreuz  zurück. Doch lange konnten wir dort nicht verweilen, da es bereits wieder zu regnen begonnen hat. Also gingen wir in die Bergstation, in der es eine etwas rustikale Gaststätte mit morbidem Charme gab. Selbst der Wirt wirkte sehr lustlos und wir hatten den Eindruck, dass sich seine Höflichkeit darauf beschränkte nicht allzu unhöflich zu erscheinen… Trotzdem hatte sich der Ausblick von dort oben auch mit wolkigem, regnerischem und diesigem Wetter für uns schon gelohnt.

 

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