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Saarburg - Wasserfall der Leuk und die Wasserräder der Stadtmühlen

Am TAG FÜNF, kamen nun endlich ein paar Tiere mit auf unseren Routenplan. Zuerst ging es in ein Aquarium nach Wasserbillig in Luxemburg.

  Das Aquarium mit Freizeitcenter und Restaurant in Wasserbillig liegt direkt an dem Grenzfluss Sauer, zwischen Luxemburg und Deutschland. In 15 verschiedenen Becken, mit Füllungsvermögen von 300 bis 44.000 Litern Wasser, werden Fischarten aus fünf Kontinenten gezeigt.

  Die beiden größten Becken sind nach außen hin offen und die einfallenden Sonnenstrahlen vermischen sich mit den vielfältigen Farben der Fische zu bizarren Mustern. Im kleineren der beiden Becken tummeln sich sehr neugierige japanische Zierfische und Goldfische und im größeren haben mitteleuropäische Süßwasserfische aus Mosel und Sauer ihr Zuhause gefunden.

  Neben den großen Becken gibt es noch rund zehn Wandbassins und drei Standaquarien. Dort tummeln sich süd- und ostamerikanische Barsche verschiedener Größen in naturgetreuen, felsigen Landschaften. In einem weiteren Aquarium ist das Leben im salzhaltigen Brackwasser nachgestellt. Natürlich sind die bizarren Korallenriffe in einem kleineren Nebenraum ebenfalls einen Besuch wert. Die dort lebenden Doktorfische haben ihren Namen von ihrer Flosse, die einem Skalpell ähnelt.

  Wir haben natürlich auch einige Bilder gemacht. Diese findet ihr zusammen mit einem ausführlicheren Bericht in der Rubrik Tierbilder unter Aquarium Wasserbillig.

Danach überquerten wir wieder die Grenze zu Deutschland und fuhren nach Igel. Im Zentrum der Gemeinde Igel erhebt sich die Igeler Säule, das besterhaltene römische Pfeilergrabdenkmal nördlich der Alpen. Es ist aus Sandstein errichtet und überreich mit Reliefs geschmückt.
Zur Römerzeit war die 23m hohe Igeler Säule nicht das einzige Grabdenkmal an der Römerstraße. Fundamente weiterer Grabmäler, Reliefsteine und Steinsärge wurden gefunden, die man z.T. im Rheinischen Landesmuseum in Trier sehen kann.
Die sogenannte Igeler Säule wurde von der hier ansässigen Tuchhändlerfamilie, der Secundinier, in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts erbaut. Das ursprünglich farbig gestaltete Denkmal hatte neben der Erinnerung an die Toten der Familie wohl auch den Zweck, werbend auf das Tuchgeschäft der Secundinier in der Stadt Trier hinzuweisen.

Eine weitere Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das Grutenhäuschen, ein in den Weinbergen westlich von Igel gelegener römischer Tempel, der aus dem 2./3. Jahrhundert stammt. Die oberen und vorderen Teile, des auf einem Tonnengewölbe einer römischen Grabkammer errichteten Tempels, wurden 2001, auf der Grundlage einer Rekonstruktionsstudie des Landesmuseum Trier aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts, rekonstruiert. Dabei wurden die im Original erhaltenen Mittel- und Seitenwände "fugenlos" in den Rekonstruktionsteil eingebunden.

 

Unser nächstes Ziel war die Stadt Grevenmacher in Luxemburg. Dort sind Überreste einer alten Festung aus dem 13. Jahrhundert zu besichtigen, die gegen aggressive und kriegerische Machenschaften der Kurfürsten von Trier schützen sollten: die Ruinen der Festungstürme, darunter "der huele Zant" als wohl bekanntester Zeuge der Vergangenheit, sowie die Schutzmauern längs der Ringmauerstraße (Rue des Remparts), der Turmgasse (Rue de la Tour), der Rue Syr und der Webergasse (Rue des Tisserands) oder aber auch der alte Wachturm, der heute noch als Kirchturm der Dekanatskirche seiner Aufgabe gerecht wird.

  Durch Zufall stießen wir in dem schmalen Gässchen „Rue de la Tour“ auf ein, völlig versteckt in einem alten Gebäude liegendes, im März 2010 neu eröffnetes, kleines Museum.  Es zeigt einen Nachbau des Waschbrunnens „Kundel“. Der Kundel war der einzige Waschbrunnen innerhalb der Festungsmauer und in Besatzungs- oder Kriegszeiten diente der Brunnen dazu, die Bewohner von Grevenmacher mit Trinkwasser zu versorgen. Seit dem Wiederaufbau Grevenmachers nach dem zweiten Weltkrieg war der Kundel leider verschwunden. Lediglich alte Fotos, Postkarten und Zeichnungen zeugen von diesem eher bescheidenen Waschhaus im Herzen der Altstadt.  

 In der Nähe der Laurentiuskirche, mit ihrem früheren Wachturm als Kirchturm, entdeckten wir eine Bronzeskulptur von Will Lofy mit dem Titel „De Blannen Theis“. Diese zeigt Mathias Schou aus Grevenmacher (1744-1824), ein blinder Sänger und Spielmann. Er soll der erste mit Namen bekannte Verbreiter von Liedern in Luxemburger Mundart sein.

 

Ebenfalls in Grevenmacher befindet sich ein wunderschöner Schmetterlingsgarten. In einem 600m² großen Glaspavillon tummeln sich Hunderte exotische Falter aus 5 Kontinenten in einer für sie ideal eingerichteten Tropenlandschaft. Bei einer Temperatur um 27°C und einer relativen Luftfeuchte von 70%, finden die Schmetterlinge dort, inmitten einer artspezifischen Pflanzenwelt, optimale Lebensbedingungen.

  Der Besucher spaziert zwischen Bachläufen und Teichen, durch einen Ausschnitt aus der beeindruckenden Welt der Tropen und erlebt dabei den faszinierenden Lebenszyklus der Falter hautnah: angefangen von der Paarung, über die Eiablage, der Raupenentwicklung bis hin zum Schlupf des Schmetterlings. Daneben sind noch weitere frei lebende Tiere zu bestaunen: tropische Vögel, Fische, farbenprächtige Chamäleon, Geckos und Insekten mit erstaunlichem Tarnvermögen.

  Die botanisch interessierten Besucher begeistern eine Sammlung aus einzigartiger tropischer und subtropischer Pflanzen wie Orchideen, spektakulären Palmen und Farne, blütenübersäte Schlinggewächse und faszinierende insektenfressende Pflanzen.

  Bilder dazu findet ihr zusammen mit einem ausführlicheren Bericht in der Rubrik Tierbilder unter dem Schmetterlingsgarten.

Unsere nächsten Ziele an diesem sonnigen Tag befanden sich in der Stadt Saarburg in Rheinland Pfalz. Saarburg liegt im westlichen Teil des Naturparks Saar-Hunsrück am Ufer der Saar sowie an der Mündung des Leukbaches. Das Landschaftsbild ist abwechslungsreich und reizvoll. Insbesondere der Verlauf der Saar zeichnet sich in dieser Region durch steil abfallende Berghänge, tief eingeschnittene Täler und lang gezogene Umlaufberge aus. Saarburg ist die Saarweinmetropole (der Saarwein kommt aus Rheinland-Pfalz und nicht etwa aus dem Saarland – saarländischer Wein wächst in Perl an der Mosel).

  In Saarburg ist der gesamte Altstadtbereich mit der 127m langen und durchschnittlich 38m breiten Burganlage besonders interessant. Von der mittelalterlichen Burganlage existieren heute noch Reste der Umfassungsmauern sowie ein romanischer Wohnturm, ursprünglich ein dreigeschossiges Festes Haus, in den später ein runder Bergfried eingebaut wurde. Die Ruine ist frei zugänglich.

Sehenswert in der Oberstadt Saarburgs ist besonders der Bereich des Buttermarktes mit seinen über die Leuk führenden Brücken sowie dem imposanten Schauspiel des 18m in die Tiefe stürzenden Wasserfalls. Mit Hilfe der Wasserkraft wurden die Wasserräder der Stadtmühlen betrieben, die der Hackenberger Mühle und die der kurfürstlichen Mühle, dem heutigen „Amüseum“ (städtisches Museum für traditionelle Handwerksberufe und Zünfte).

  Am Buttermarkt entdeckten wir ein kleines Schild, das auf einen Aussichtsturm, den Turm Belvedere, hinwies. Diesen mussten wir natürlich gleich erklimmen. Das 1595 als verfallen bezeichnete Burgmannenhaus Hitzberg, früher Bellenhausen, zu dessen Hofstelle ein Bogengang führte, stürzte 1877 ein. Erhalten sind Mauerzüge im ehemaligen Kreisgarten. 1895 ließ Landrat Pfeffer von Salomon als Abschluss eines Mauerzuges einen zinnbekrönten Aussichtsturm (italienische Bezeichnung „Belvedere“) aus roten Sandsteinquadern errichten. Wir waren jedoch etwas enttäuscht, denn die „Aussicht“ beschränkte sich auf einen sehr kleinen und für uns uninteressanten  Teil der Stadt.

 

Weiter ging unser Weg am Schloss Saarfels vorbei, dem Schlossgut einer privaten Sektkellerei, in der nach traditioneller Methode Sekt hergestellt wird. Das Schloss wurde 1912-14 durch den Architekten Christoph Ewen für den Weingutsbesitzer Adolf Wagner im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Zugleich wurden die, das Schloss umgebenden, Weinberge angelegt.

 

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