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Krochhochhaus

Danach kamen wir zum Augustusplatz.  Er ist ca. 40000m² groß und von Oper, Gewandhaus, Universität, City-Hochhaus, Krochhochhaus und Hauptpostamt umbaut.

Das Konzertgebäude Gewandhaus in Leipzig und zwei ebenfalls Gewandhaus genannte Vorgängerbauten an anderer Stelle sind seit 1781 Heimstätte des Gewandhausorchesters Leipzig. Vor dem Gewandhaus befindet sich der Mendebrunnen. Er gilt als die größte und zugleich prachtvollste Brunnenanlage des Leipziger Stadtgebiets. 

Gegenüber dem Gewa ndhaus befindet sich das Leipziger Opernhaus.  Es steht in der Tradition von über 300 Jahren der Opernpflege in Leipzig und gilt somit als drittältestes öffentliches Opernhaus Europas, wobei das jetzige Gebäude 1956-60 errichtet wurde. Zur Oper Leipzig gehören neben dem Ensemble der Opernchor, das Leipziger Ballett und die Musikalische Komödie mit eigener Spielstätte in Leipzig Lindenau.

Am Augustusplatz gibt es noch zwei markante Hochhäuser. Zum einen das Krochhochhaus, das der allererste Hochhausbau Leipzigs war (1927/28 errichtet). Herausragendes Merkmal des Hochhauses, und damit Wahrzeichen des Augustusplatzes, ist das auf dem Dach befindliche, aus drei Glocken bestehende Schlagwerk.

Das zweite Hochhaus ist das City-Hochhaus. Das 142,5m hohe Gebäude entstand zwischen 1968 und 1972 nach den Entwürfen des Architekten Hermann Henselmann und diente bis in die 90er Jahre der Universität Leipzig als Sektionsgebäude. Schnell wurde das Haus auch für Studenten der ganzen Welt zum Wahrzeichen und bekam den Spitznamen "Weisheitszahn". 1999 begann der komplette Umbau der 29 Etagen und der Fassade des Uniriesen in Leipzig. Die alte Aluminiumverkleidung wich einer neuen aus hellgrauem chinesischem Granit. Die Universität Leipzig ist heute nicht mehr im Cityhochhaus. Das Wahrzeichen der Stadt wurde von der Landesregierung verkauft und gehört mittlerweile der US-Bank Lynch. Mieter ist unter anderem der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR).

Da Leipzig ein Altes Rathaus hat, kann man natürlich davon ausgehen, dass es auch ein Neues Rathaus geben muss und genau dieses Gebäude war nun unser Ziel. Das Neue Rathaus ist seit 1905 der Sitz der Stadtverwaltung Leipzig. Der Rathausneubau ist im Stil des Historismus errichtet. Mit dem Stadthaus zusammen gehört es mit einer Grundfläche von ca. 10000m² und fast 600 Räumen zu den größten Rathausbauten der Welt. Der Rathausturm, auf den Fundamenten des Turmes der ehemaligen Pleißenburg erbaut, hat eine Höhe von 114,7m. An der Südwestfassade befinden sich fünf Statuen unterschiedlicher Künstler, u.a. von Adolf Lehnert und Joseph Magr.

Nicht weit vom Rathaus entfernt steht das ehemalige Reichsgericht und heutige Bundesverwaltungsgericht. Errichtet wurde das ehemalige Reichsgerichtsgebäude in siebenjähriger Bauzeit zwischen 1888 und 1895 von Ludwig Hoffmann und Peter Dybwad. Der Bau knüpft an die italienische Spätrenaissance (und damit an die römische Antike), sowie an Bauten des französischen Barock an. Auf dem imposanten Gebäude thront eine hohe Kuppel, die mit der Skulptur „Die Wahrheit“ verziert ist. Das Hauptportal des Gebäudes zeigt nach Osten auf den nach dem ersten Präsidenten des Reichsgerichts Eduard von Simson (1810–1899) benannten Platz. Die Nordseite schmücken Skulpturen von auch heute noch als bedeutend angesehenen Personen der deutschen Rechtsgeschichte. Von Mitte 1998 bis Oktober 2001 wurde das Gebäude aufwändig saniert. Um dem Platzbedarf des Bundesverwaltungsgerichtes Rechnung zu tragen, wurde auf das Dach ein weiteres Obergeschoss aufgesetzt, das jedoch so weit hinter die Dachbalustrade zurückgesetzt ist, dass das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht gestört wird. Vor dem Gebäude wurde der Fluss Pleiße wieder ans Tageslicht geholt, er floss hier lange Jahre unterirdisch.

Da in der Zwischenzeit schon wieder dunklere Wolken am Himmel aufgezogen waren und es ziemlich stark zu regnen begonnen hatte, beschlossen wir unsere Besichtigungstour zu beenden und uns auf den Heimweg zu machen.

 

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