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Panoramablick auf die Halbinsel von Sorrent mit der Stadt Sorrent

Eigentlich hatte unser Reiseanbieter für den kommenden Tag eine Erholungspause, sprich einen ausflugsfreien Tag, eigeplant. Doch unsere Reiseleitung vor Ort bot uns einen zusätzlichen Ausflug in die Stadt Sorrent an, der zwar dann keine Führung aber dafür ein Überraschungspaket, ein Mittagessen auf einem landwirtschaftlich geführten Hof, beinhaltete. Super, dieses Angebot nahmen wir natürlich gerne an.

 

Wie auch schon die Tage zuvor chauffierte uns der Busfahrer zu unserem Ausflugsort. Auf dem Weg dorthin fotografierten wir aus dem fahrenden Bus die vorbeiziehende Küstenlandschaft und natürlich auch den Vulkan. Kurz bevor wir unser eigentliches Ziel erreichten, hielten wir an einem schönen Aussichtsplatz hoch über der Küste an. Von dort aus hatten wir einen tollen Panoramablick auf  die Halbinsel von Sorrent, mit ihrem größten Hauptort, Sorrent, nachdem die Halbinsel benannt ist. Sorrent befindet sich zwischen dem Golf von Neapel und dem Golf von Salerno.

 

Unsere Ausflugsfahrt führte uns zunächst zu dem bereits erwähnten landwirtschaftlich geführten Hof, in die Bergregion, wo wir zuerst von einer Bäuerin eine Führung durch ein kleines Museum mit Geräten zur Olivenölgewinnung bekamen und daraufhin an einer Live-Vorführung der Mozzarella-Herstellung teilnehmen konnten. Anschließend gab es die versprochene Verkostung mit den auf dem Hof produzierten Produkten wie Käse, Wurst, Brot und Wein. Wer wollte, konnte sich auch noch den für diese Region typischen Zitronenlikör „Limoncello“ und die ebenfalls regionale Zitronen- und Orangenmarmelade erstehen.

 

Den Nachmittag verbrachten wir dann in der Stadt Sorrent. So kamen wir über eine Brücke, von der aus wir in den Abgrund schauen konnten. Dort unten befindet sich das Mühlental „Vallone dei Mulini“ mit den Überresten einer alten Mühle, die früher mit der Kraft des Wassers aus den Bergen Getreide und Futtermittel gemahlen hat. Als gemeinsamer Treffpunkt unserer Gruppe für später wurde der zentrale Platz „Piazza Tasso“ abgesprochen und dann durften wir die Stadt auf eigene Faust erkunden.

 

Die Piazza di Tasso eignet sich als Ausgangspunkt für alle möglichen Ziele in Sorrent. So stießen wir zuerst auf die fast schon gelb leuchtende  Kirche „Santuario della Madonna del Carmine. Im Westen des Platzes beginnen die Einkaufsgassen, die, besonders abends, zu einem Einkaufsbummel einladen. Zahlreiche Bars, Eisdielen, Straßencafés und Restaurants bieten den Touristen genügend Möglichkeiten zur Entspannung und falls man noch ein passendes Souvenir sucht, Nippes Läden gibt es natürlich auch ohne Ende....

 

Hält man sich rechts von den Einkaufsgassen so gelangt man nach knapp zweihundert Metern über die „Via Luigi de Maio“ zur „Piazza Sant'Antonino“ mit einem Denkmal des Sant'Antonino Abbate. An diesem parkähnlich gestalteten Platz befindet sich das Stadthaus und die „Basilica di S. Antonino“,  aus dem 11. Jahrhundert, in deren Krypta man das Grab des Schutzheiligen findet.

 

Über die „Via San Fancesco“ kamen wir anschließend nach wenigen Schritten zum Franziskanerkloster „Chiostro di San Francesco“ mit seinem berühmten Kreuzgang. An dieser Straße befindet sich auch der Eingang zu einem kleinen Park „Villa Communale“, der Stadtgarten, wo sich eine schöne Terrasse mit Aussicht über den Golf  bietet. Außerdem konnten wir auf diverse Stege, die in das Meer hinausragen und auf denen es sich unzählige Badegäste mit Liegen und Sonnenschirmen gemütlich gemacht haben, blicken. Vom Park aus konnten wir noch eine alte Fassade des Tramontano Hotels sehen, in dem auch Goethe und weitere Berühmtheiten Station gemacht haben.

 

Wir spazierten wieder zurück und gelangten auf die Via San Cesareo, wo sich eine antike, adlige Loge, die „Sedile Dominova“ befindet.  Diese Loge hat eine rechteckige Form mit zwei Rundbögen aus Trachyt, durch die man den Innenraum der Kuppel sowie die Hintermauern mit Freskomalerei sehen kann. Die Pfeiler und Rundbögen mit ihren Kapitellen zeugen von archaischem Stil. Die Kuppel ist mit gelben und grünen Majolika-Kacheln verkleidet.

 

 

Durch eine Gasse hindurch konnten wir einen Blick auf den farbenfroh wirkenden Glockenturm der Kirche „Congregazione Dei Servi Di Maria“ erhaschen, wo sich in unmittelbarer Nachbarschaft die  Kathedrale „Cattedrale dei Santi Filippo e Giacomo“ befindet. Die Kathedrale kann von einem mit schmiedeeisernem Zaun umgebenen Innenhof betreten werden. Eine Straßenecke weiter sahen wir die Mauerreste der Festung „Il Bastioni Di Parsano“ und gelangten, der Straße folgend, wieder an der Kirche „Congregazione Dei Servi Di Maria“ vorbei schließlich noch zu der etwas heruntergekommen wirkenden Kirche „Chiesa di San Paolo“.  Auf etwa halber Strecke zu dieser Kirche zweigt wieder die „Via S. Cesareo“ ab, die uns zurück zu unserem Treffpunkt  an die Piazza di Tasso brachte.

 

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