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Krka-Nationalpark - Skradinski Buk

Dafür hatten wir am darauffolgenden Tag ein echtes Highlight in diesem Urlaub. Es war recht sonniges Wetter und es gab deutlich weniger Wind als zuvor an der Küste und bei uns stand der Besuch des beeindruckenden Krka Nationalparks auf dem Programm. Der Nationalpark wurde im Jahre 1985 gegründet und umfasst auf einer Fläche von 109,5 km² den rund 45 Kilometer langen Flussabschnitt der Krka zwischen Knin und Skradin sowie den Unterlauf des Nebenflusses Čikola. Die Quelle der Krka befindet sich beim Wasserfall Topoljski buk (22 m), der sich nicht mehr auf dem Gebiet des Nationalparks befindet, jedoch auch unter Schutz steht. Der Fluss hat neben vielen kleinen, acht große Wasserfälle, wovon alleine sieben innerhalb des Nationalparks Krka liegen.

 

Wir besichtigten die Wasserfälle Roški slap (26 m) und Skradinski buk (17 Stufen mit einer Gesamthöhe von 45,7 m), wobei der Skradinski buk von diesen beiden Wasserfällen am sehenswertesten ist. Er setzt sich aus Rauwacken-Barrieren, Inseln und Seen zusammen, die von einem Netz aus Pfaden und Brücken für Wanderer durchzogen werden. Von diesen Wegen hatten wir grandiose Ausblicke auf die tosenden Wassermassen, die bei unserem Besuch besonders spektakulär wirkten, da der Fluss durch die tagelangen Regenfälle der letzten Woche besonders viel Wasser führte.

 

Zwischen Roški slap und Skradinski buk liegt inmitten des gleichnamigen Sees die Insel Visovac, die zu den wichtigsten Natur- und Kulturschätzen der Republik Kroatien zählt. Auf ihr befinden sich seit 1445 das Franziskanerkloster der barmherzigen Muttergottes und die Kirche der Visovacer Muttergottes. Das Kloster bildet mit der Landschaft der Visovacer Seen eine schöne Einheit. Im Laufe der turbulenten Geschichte von Visovac blieb es eine Insel des Friedens und des Gebets. Das Franziskanerkloster besitzt eine bedeutende archäologische Sammlung, eine Sammlung historischer Messgewänder sowie eine reiche Bibliothek mit alten Handschriften und Büchern. Im Nationalpark befindet sich auch ein serbisch-orthodoxes Kloster aus dem 14. Jahrhundert.

Den See und das Kloster auf der Insel konnten wir uns von einem hoch über dem Wasser liegenden Aussichtspunkt von der Straße aus betrachten. Es wäre aber auch möglich gewesen, die Insel mit einem Boot zu erreichen.

 

Der Krka Nationalpark ist auch aus dem Fernsehen bzw. Kino bekannt, denn an den Wasserfällen der Krka (Skradinski buk, Roški slap und an den Schleierfällen oberhalb der Roški-Fälle) sowie in der Schlucht des Flusses wurden in den 1960er Jahren Teile der Winnetou-Verfilmungen gedreht.

 

An unserem Abreisetag machten wir uns nach dem Mittagessen auf in Richtung Flughafen, in dessen unmittelbaren Umgebung sich die Stadt Trogir befindet. Die Einwohnerzahl von Trogir beträgt ca. 13.000. Der historische Stadtkern liegt auf einer künstlich angelegten Insel und zählt seit 1997 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die Verbindung zum Festland erfolgt durch eine Steinbrücke im Norden der Insel. Auf der südöstlichen Seite der Altstadt ist Trogir mit der Insel Čiovo durch eine Klappbrücke verbunden, die jedoch nicht mehr für den Schiffsverkehr geöffnet wird.

 

Die romanische Stadt Trogir stellt nicht nur an der Adria den am besten erhaltenen romanisch-gotischen Komplex dar, sondern in ganz Osteuropa. In dem mittelalterlichen, teilweise von einer Stadtmauer umgebenen historischen Stadtkern befinden sich ein erhaltenes Schloss, ein Turm, etwa zehn Kirchen und eine Reihe von Wohnhäusern und Palästen aus den Perioden der Romanik, Gotik, Renaissance und des Barock. Ihr bedeutendstes Bauwerk ist das beeindruckende Hauptportal der Kathedrale, das der kroatische Meister Radovan schuf. Viele verwinkelte Gässchen mit Torbögen enden an Plätzen mit Kirchen, Palästen und Cafés. Leider sind inzwischen fast alle lauschigen Ecken mit Tischen und Sonnenschirmen der Lokale verstellt, die manchmal das zauberhafte mittelalterliche Flair und den Blick auf die Baudenkmäler nehmen. In den Gassen reihen sich zahllose Schmuckläden, Boutiquen und Galerien aneinander, und entlang der palmengesäumten Uferpromenade in Richtung Kastell ankern mehrere Jachten.

 

Den größten Teil der Beschreibungen von Landschaften und Sehenswürdigkeiten stammen aus Wikipedia. Aber auch unser Reiseführer „Mittel-und Süd-Dalmatien des Michael Müller Verlages von Lore Marr-Bieger“ und diverse Homepages der Urlaubsorte waren für uns sehr hilfreich.

 

 

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