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Achmelvich Campingplatz

Nun hatten wir wieder eine etwas längere Fahrt von ungefähr 75km vor uns, dabei folgten wir der Ostküste weiter Richtung Norden bis wir in der Nähe der Hafenstadt Wick am sogenannten Noss Head ankamen. Dort befindet sich ein Leuchtturm, an dem sich auch das Clan Sinclair Hauptquartier befindet. Beides war aber nicht unser Hauptziel, sondern wir hatten die Überreste von Girnigoe and Sinclair Castle auf dem Plan. Bei ihnen handelt es sich letztlich um zwei Burgen, die auf einem riesigen Felsen direkt an der Sinclair’s Bay errichtet wurden. Das erste, Castle Girnigoe, bereits im 15. Jahrhundert entstanden, war hauptsächlich ein Turmhaus (Tower House). Bis zum 17. Jahrhundert entstanden rund um dieses Turmhaus diverse Anbauten in Form von „Court Yards“, die später als Sinclair Castle bezeichnet wurden (Textquelle: Wikipedia). Ein wirklich lohnenswertes Ziel, da es zum großen Teil begehbar ist und auch in Zukunft noch weitere Teile nach und nach gesichert und zugänglich gemacht werden sollen. Toll gelegen und mit interessanten Infotafeln bestückt.

 

Über die A99 fuhren wir weiter zum Duncansby Head. Duncansby Head ist die Nordostspitze von Schottland, nahe der Ortschaft John o’ Groats. Auf den steilen Klippen steht ein 1924 errichteter Leuchtturm. Spektakulär ist Duncansby Head vor allem wegen seiner zerklüfteten Felsformationen und Felsnadeln, den so genannten Duncansby Stacks. In den Klippen nisten viele seltene Seevögel, darunter auch die Papageitaucher.

In John o`Groats schauten wir uns das leerstehende „John o`Groats Hotel“ an, das zwar ein schönes Gebäude ist, aber leider durch direkt angebaute knallbunte Häuser etwas entstellt wirkt. Vom Hafen aus hat man bei klarem Wetter auch gute Sicht auf einzelne kleinere Inseln der Inselgruppe der Orkneys. Streng genommen ist er nicht der nördlichste Punkt der britischen Hauptinsel; dieser ist Dunnet Head, liegt etwas weiter westlich und hat keine Ortschaft. Dafür aber einen Leuchtturm und einen Aussichtspunkt auf einer Kuppe mit einer tollen 360° Rundumsicht. Normalerweise soll diese Aussicht gut dazu geeignet sein, Seevögel zu beobachten, aber wir hatten leider nur wenige gesehen. Auch der Blick auf die Orkneys war wegen der nicht allzu klaren Sicht nicht ganz so hervorragend wie erhofft, aber dafür sahen wir eine tolle Felsküste.

 

Ganz in der Nähe befindet sich auch The Castle of Mey mit dem Walled Garden. Das Castle of Mey (früher Barrogill Castle genannt) wurde im 16. Jahrhundert von George Sinclair, 4. Earl of Caithness, gebaut. Bis Ende des 19. Jahrhunderts wurde es von den Earls of Caithness als Residenz genutzt, dann aber außerhalb der Familie vererbt und die Anlage verfiel teilweise. 1952 kaufte Königin Elizabeth, die Witwe des kurz zuvor verstorbenen Königs Georg VI., das Anwesen. Sie ließ das Castle of Mey grundlegend renovieren. Entsprechend den testamentarischen Vorgaben wurde nach ihrem Tode im Jahre 2002 der Queen Elizabeth Castle of Mey Trust gegründet, der das Anwesen nun verwaltet. Es ist der Öffentlichkeit zugänglich, wenn es nicht von Mitgliedern der königlichen Familie genutzt wird. Wir haben uns das Schloss nur von außen angeschaut, da es uns das doch recht hohe Eintrittsgeld nicht wert war.

 

 

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In der westlich davon gelegenen Stadt Thurso konnten wir von unserem Campingplatz aus die Ruinen des Thurso Castle sehen, was uns vollkommen ausreichte, so dass wir gleich weiter zu unserem nächsten Ziel nach Durness fuhren. Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir eine fast menschenleere Hochmoorebene, die nur von Bergen und Seen unterbrochen wurde. Eine wirklich atemberaubende Landschaft aus zerklüfteten Felsen, die zwischen steil aufragenden Klippen immer wieder kleine Buchten einschließt. Einfach gigantisch, so stellt man sich die typischen Highlands aus Erzählungen vor.

 

Rund 3km östlich von Durness befindet sich die Smoo Cave, die wahrhaftig einen Besuch lohnt. Die Smoo Cave ist ein Höhlensystem, das über Jahrtausende von den Meereswellen aus dem weichen Kalkstein gewaschen wurde. Die erste Grotte ist 60m lang und 40m hoch. Ein Steg führt in den zweiten Höhlenteil, wo ein hoher Wasserfall in ein kleines Becken rauscht. Der Rest der Höhle ist nur mit einem Boot zu erkunden, wofür am Höhleneingang Fahrten angeboten wurden. Noch etwas weiter westlich steht an einem schönen Sandstrand die Ruine der aus dem 12. Jh datierten Balnakeil Church mit ihrem verwilderten Friedhof. Der berüchtigte Räuber und Mörder Donald MacLeod fand hier seine letzte Ruhestätte. Zwischen den Grabsteinen mit piktischen Symbolen und Knochenornamenten wurde außerdem vor einigen Jahren das Grab eines Wikingerfürsten entdeckt (Textquelle: Michael Müller Verlag; Schottland; Andreas Neumeier; 4. Auflage 2005).

 

Nun folgten wir der nordwestlichen Küste südwärts Richtung Ullapool, wobei wir bei Lairg die Kylesku Bridge mit ihrem wunderbar geschwungenen Design überquerten. Auf unserer folgenden Reiseroute legten wir einen kurzen Zwischenstopp am sehr schön gelegenen Loch Assynt ein. Loch Assynt hat die typisch langgezogene Form eines im Eiszeitalter durch Gletscher entstandenen Sees. Er ist etwa 10km lang und maximal 1km breit und am Nordufer des Sees befindet sich auf einer Halbinsel die Ruine der ehemaligen Burg der MacLeods of Assynt - das Ardvreck Castle (Textquelle Wikipedia).

 

Etwa 20 km südlich von Ullapool, in der Nähe von Braemore an der A832 gelegen, gelangten wir zur Corrieshalloch Gorge (NTS). Diese Felsschlucht des Flusses Droma ist rund 60m tief und etwa 1,5 km lang. Höhepunkt ist der 46m tiefe Wasserfall „The Falls of Measach“. Direkt über dem Wasserfall kreuzt eine viktorianische Fußgängerhängebrücke die Schlucht und erlaubt einen spektakulären Blick auf das Getöse. Wenige hundert Meter weiter flussabwärts befindet sich eine Aussichtsplattform in Form eines Stegs. Von dort aus hat man eine tolle Aussicht auf die Hängebrücke über dem Wasserfall. Wer gerne einen Rundgang machen möchte, folgt den Schildern für „Lady Fowler's Fern Walk“. Der Spazierweg geht entlang der Schlucht durch den Wald und nach einem kleinen Anstieg führt der Weg durch eine eher karge Landschaft, die dem Urlauber aber atemberaubende Ausblicke über Loch Broom, die Highlands und Ullapool ermöglicht (Textquelle Wikipedia).

 

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