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Dorum-Neufeld  -- Krabbenkutter

Etwa 20 km westlich von Bad Bederkesa befindet sich das ehemalige Nordseebad Dorum.  Dorum besitzt einen kleinen Hafen, den Sielhafen Dorum-Neufeld. Hier landen Krabbenkutter täglich ihren Fang für die Krabbenfischerei an. Auch wir hatten das Glück, einige Kutter beim Einlaufen und Entladen des Fanges zu beobachten. Neben dem Hafenbecken befindet sich ein Plateau mit Gastronomiebetrieben. Unmittelbar vor der Dorumer Küste, in Sichtweite des Hafens, steht der Leuchtturm „Oberfeuer Eversand“, der 2003 mittels eines Schwimmpontons nach Dorum verbracht wurde, nachdem seine Unterhaltung am ursprünglichen Standort Obereversand nicht mehr sinnvoll war. Die Höhe des Leuchtturmes beträgt 37,40 m über Niedrigwasser. Es handelt sich um einen schwarzen, vierseitigen Turm auf Gitterkonstruktion, mit zwei Galerien und runder Laterne. Der Turm kann während einer Führung  besichtigt werden, aber auch außerhalb der Öffnungszeiten ist die untere Galerie über mehrere Treppenstufen erklimmbar. Von dort oben hat man einen tollen Ausblick über das Wattenmeer.

 

Etwa 6 km südlich von Dorum liegt das Nordseebad Wremen, welches einen malerischen kleinen Sielhafen besitzt. Von hier laufen bunte Krabbenkutter zum Fang aus, die nach zwölfstündiger Fahrt die Meeresköstlichkeiten dieser Region frisch auf den Tisch bringen: Nordseekrabben (auch Garnelen oder Granat genannt). Seit April 2005 steht auf dem Kajenschutzdeich am Ende des Hafens der Nachbau des Leuchtturms „Kleiner Preuße“. Er erhielt seinen Namen aufgrund seiner geringen Größe und seines schwarz-weißen Anstrichs.  In der Saison ist der Turm bei gutem Wetter geöffnet und kann bestiegen werden. Imposant fanden wir die Willehadi-Kirche, eine Wehrkirche aus der Zeit um 1200. Die Kirche gilt als mächtigste und älteste Kirche in dieser Region. Sie wurde aus exakt behauenem rheinischem Tuffstein errichtet, dessen Transport über den Schiffsweg erfolgte. In der Größe und Ausstattung der Kirchen zeigt sich der damalige Wohlstand der Region. Sie bezieht ihren Namen vom ersten Bremer Bischof Willehad, dem sie auch geweiht ist. Ihre Innenausstattung stammt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Unweit der Kirche befindet sich das Museum für Wattenfischerei, welches aber leider geschlossen hatte. Wir konnten uns aber den Fischkutter „Koralle“ ansehen, der auf der anderen Straßenseite steht.

 

 

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