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Teterow - Marktplatz

Wohingegen wir uns bei der Besichtigung der nächsten Stadt, dieses Mal waren wir in Malchin, absolut unwohl fühlten.

 

Malchin liegt in einer Senke an der Malchiner Peene zwischen dem Malchiner See, mit dem die Stadt über den Dahmer Kanal verbunden ist, und dem von der Stadt über den Peenekanal erreichbaren Kummerower See östlich der waldreichen Mecklenburgischen Schweiz.

 

Der Ort geht auf eine slawische Siedlung zurück und erhielt 1236 das Stadtrecht. Bis 1918 traf sich im alten Rathaus – immer abwechselnd mit dem Rathaus von Sternberg – der mecklenburgische Landtag. Das heutige Rathaus aber ist nur noch im Kern, respektive im Keller, gotisch, der zeitgenössische Bau stammt aus der ersten Hälfte des 20. Jh.

 

Generell hat Malchin nicht allzu viel Sehenswertes zu bieten, im zweiten Weltkrieg wurde das Städtchen gründlich zerstört. Den Krieg überdauert haben Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung, darunter auch zwei Stadttore und der Fangelturm aus dem 15. Jh. sowie die Kirche St. Johannis (Quelle: Reisehandbuch „Mecklenburgische Seenplatte“, Michael Müller Verlag; Sabine Becht und Sven Talaron; 3. Überarbeitete und erweiterte Auflage 2015).

 

Bei unserer Rundfahrt durch die Stadt, für einen Spaziergang fanden wir sie absolut nicht geeignet, sahen wir -- bis auf ein paar schön restaurierte Gebäude -- eine ansonsten sehr abschreckende Stadt mit extremen ehemaligen „DDD- Flair“, sprich Plattenbauten bis an die Altstadt heran, extrem schlechte Straßen, grau, ungepflegt und ungemütlich. Ein echt negatives Erlebnis, das wir auch schnell abhakten.

 

Zum Glück fanden wir mit unserem nächsten Routenziel wieder etwas wirklich Sehenswertes zum Besichtigen, die Ruinenanlagen in Dargun.

 

Die Stadt Dargun liegt am Nordrand des Naturparks Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Dort befindet sich die Ruine des Schlosses Dargun, das aus einem Zisterzienserkloster hervorgegangen ist, welches nach seiner reformationsbedingten Auflösung zu einem Schloss im Renaissancestil umgebaut wurde.

 

Die Klosterkirche geht auf die bereits bei Klostergründung 1172 vorhandene Kapelle zurück und wurde in mehreren Bauabschnitten im 13. Jahrhundert zur gotischen Hallenkirche in Backstein erweitert. 1241 fand die Grundsteinlegung eines Kirchenbaus statt, von dem sich heute die Ruine des westlichen Langhauses erhalten hat. 1292 wurde der Chor erweitert und der Kreuzgang umgestaltet. Der Chorumgang sowie das südliche Seitenschiff stammen von 1464. Der Chor und das Querhaus sind nach den Kriegszerstörungen in ruinösem Zustand erhalten. Das Langhaus wurde wieder überdacht und seine Fensteröffnungen verglast. Es wird seitdem für kulturelle Veranstaltungen genutzt (Textquelle: Wikipedia).

 

Von 1556 an wurde das Kloster über die nächsten zweihundert Jahre zu einem vierflügeligen Schloss umgebaut. Die breiten Fronten wurden mit Ecktürmen betont. 1637 brannte das Schloss aus und wurde bis 1654 erneuert. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts diente das Schloss als Witwensitz der Mecklenburg-Güstrower Linie. Später wurde es als Wohn- und Verwaltungssitz genutzt. Das im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Georg Adolf Demmler nochmals umgebaute Schloss brannte gegen Ende des Zweiten Weltkrieges in den ersten Maitagen 1945 völlig aus und verfiel in den Folgejahren. Obwohl es schon seit 1979 unter Denkmalschutz steht, wurden erste Teile erst seit 1991 gesichert. Im Jahre 1994 hat der schrittweise Wiederaufbau mit der Wiederherstellung des Mittelrisalits begonnen. Diese Arbeiten wurden mittlerweile abgeschlossen, der Bau beherbergt ein Informationsbüro zu Stadt und Schloss Dargun sowie die Stadtbibliothek (Textquelle: Wikipedia).

 

Der Schlosspark wurde ab Beginn des 18. Jahrhunderts angelegt. Das Schloss wurde in eine axiale Anlage eingebunden, von der heute noch das Gelbe Tor und Heckengänge vom Beginn des 19. Jahrhunderts erhalten sind. Die Eiben des 3,5 Hektar großen Parks sind nahezu 300 Jahre alt. Der barocke Teepavillon im Schlosspark wird von der Stadt Dargun für standesamtliche Trauungen genutzt (Textquelle: Wikipedia).

 

Wir haben uns die komplette Anlage anhand eines gut beschilderten Rundganges selbständig angeschaut. An sämtlichen Gebäudeabschnitten standen Informationstafeln, mit sehr gut gestalteten Skizzen und Bildern sowie Beschreibungen bzw. Erläuterungen zu den jeweils sichtbaren Gebäudeteilen und was daran verändert bzw. saniert wurde. Insgesamt eine sehr gepflegte und interessante Anlage. Wirklich einen Besuch wert.

Auch die restliche Stadt machte auf uns einen sehr gepflegten und einladenden Eindruck.

 

Unser letzter Ausflugsort an diesem Tag war die Stadt Teterow im Landkreis Rostock, die im 13. Jh. entstand. Bekannt ist Teterow als ein Hauptort der Urlaubsregion Mecklenburgische Schweiz durch seine Burgwallinsel, die Altstadt mit vielen Baudenkmalen und die alljährlichen Motorradrennen auf dem Bergring. Seit September 2017 trägt sie den Titel Bergringstadt auch im Namen und an den Ortsschildern (Textquelle: Wikipedia).

 

Historisch wurde die eigentliche Stadt Tederow in die Altstadt, d.h. das von den vier Ringstraßen umschlossene Gebiet zwischen den Stadttoren, und die Rostocker-, Malchiner- und Warener Vorstadt eingeteilt.

 

Im Mittelalter war die Stadt befestigt, wie sich am Grundriss des Zentrums gut erkennen lässt: der ehemaligen Stadtmauer folgend, führt die Ringstraße kreisrund um die Altstadt. Von der Verteidigungsanlage sind noch zwei der drei Stadttore erhalten: das Rostocker und das Malchiner Tor. Zwischen beiden verläuft die Hauptstraße über den Marktplatz mit dem neubarocken Rathaus, das 1910 ab Stelle des marode gewordenen alten Rathauses errichtet wurde.

 

Außerdem befindet sich mitten im historischen Stadtkern, gleich hinter der Kirche das liebevoll sanierte Mühlenviertel mit der alten Stadtmühle, dem Mühlenteich und dem Feuerwehrspritzenhaus. Während die einstige Wassermühle nach Umbauarbeiten heute eine Gaststätte sowie einen Ausstellungsboden beherbergt, betreibt die Freiwillige Feuerwehr im Feuerwehrspritzenhaus ein kleines Museum.

 

Bei unserem Stadtrundgang entlang der Ringstraßen und über den Marktplatz schauten wir uns neben den Stadttoren auch das Rathaus und die Stadtkirche St. Peter und Paul von außen an. Die Stadt machte auf uns einen gepflegten, stimmigen Gesamteindruck. Vor allem das Mühlenviertel empfanden wir als sehr einladend gestaltet und empfehlenswert.

 

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