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Küstenstraße ER101 Richtung Porto Moniz - Miradouro do Véu da Noiva - unbefahrbares Teilstück der alten Küstenstrasse

In der aus dem 18. Jahrhundert stammenden, direkt an der Küste gelegenen und teilweise wieder aufgebauten kleinen Festung Forte São João Baptista befindet sich das 2005 eingeweihte Aquário da Madeira.

 

Das Aquarium besteht aus 12 Themenbecken mit 70 typischen Arten, wie sie um Madeira vorkommen, die in einem Rundgang angeordnet sind. Es gibt mehrere in Lavastein eingefasste kleinere Becken, bei denen man von oben auf das Wasser und auf die kleineren Fische, die darin schwimmen, schauen kann, und einige Aquarien, die in die Lavawand eingelassen sind. In ihnen leben auch Seespinnen, Krebse und Muscheln. Ein recht großes Schaubecken, das eine Panoramascheibe besitzt, befindet sich in der Mitte der Ausstellungsräume. Dort sind die großen Fische, darunter auch Haie und Rochen, untergebracht. Die ganzen Ausstellungsräume sind zusätzlich noch recht hübsch mit Muschelschalen und anderen, aus dem Meerwasser stammenden, Ausstellungsstücken dekoriert. Auch wenn uns manche Aquarien recht voll vorkamen, fanden wir die Ausstellung im Ganzen recht gut gemacht und lohnenswert.

 

Über die ER 101 verließen wir Porto Moniz und kletterten über mehrere steile Haarnadelkurven den Berg hinauf weiter nach Santa Maria Madalena auch kurz „Santa“ genannt.  Auf dem Weg dorthin passierten wir zwei schöne Aussichtsplätze mit tollem Blick zurück auf Porto Moniz und hinaus auf das Meer.

 

Die Kirche „Santa Maria Madalena“ in „Santa“ ist eines der ältesten Gotteshäuser an der Nordküste der Insel Madeira. Bei unserer Ankunft war sie gerade bunt mit Blumen und Papiergirlanden geschmückt, aber es war kein Mensch dort zu sehen. Von der Plattform des Kirchhofes hatten wir ebenfalls eine schöne Aussicht.

 

 

Nach Santa fuhren wir ein kurzes Stück über die ER101 weiter und bogen dann auf die ER 105/ER110 ab. Nun waren wir auf der Höhe des Plateaus von Achada da Cruz. Diese Straße führte uns durch zusammenhängende Heidewälder (Erika) an mehreren kleinen Aussichtspunkten wie z.B. dem „Fonte da Pedra“, von wo aus man schon eine einzigartige Aussicht auf das Gebiet des Baumheide- und Lorbeerwaldes (Laurisilva) hat, und dem „Pisco da Fonte do Bispo“ vorbei. Dieser Aussichtspunkt liegt in einer Kurve und man hat von dort, auf ca. 1230 m Höhe, insofern die Bewölkung durch Abwesenheit glänzt, einen hervorragenden Ausblick über den Nordwesten der Insel und auf den Atlantik.

 

Wir folgten der Straße ER 105/ER110 und fuhren weiter Richtung Rabaçal, was, wie bereits zuvor bei unseren Levada-Wanderungen erwähnt, ein schönes Ausflugs- und Wanderziel auf der Hochebene Paúl da Serra in Madeira ist. Bis ins Jahr 2003 konnte man noch mit dem Auto bis nach Rabaçal herabfahren, aber aufgrund der schmalen Wege wurde dies zu gefährlich. Der Abstieg zu Fuß über den gepflasterten Weg ist die einzige Möglichkeit, und ist sehr zu empfehlen.

 

Die ER 105/ER110 steigt nach Osten hin am Rabaçal und dem Hotel Pico da Urze vorbei weiter an bis man zur eigentlichen Hochebene von Paul da Serra gelangt. Die Hochebene liegt auf einer Höhe um 1400 bis 1500 Metern oberhalb des Baumheide- und Lorbeerwaldgebiets (Laurisilva). Der höchste Punkt am Ostrand ist die Bica da Cana (1620 m), der am Nordrand gelegene Pico Ruivo erreicht 1862 m und ist die höchste Erhebung der Hochmoorlandschaft.

 

Wir fuhren bis zu einer Kreuzung der Straßen ER 105/ER110 und ER209, die sich östlich des Hotels Pico da Urze befindet. Dort bogen wir auf die ER209 Richtung Süden (Ponta do Sol) ab, da die weiterführende Straße Richtung Bica da Cana gesperrt war. Der Weg führte uns über viele Serpentinen bergab und wir kamen an mehreren Stellen vorbei, wo wohl vor noch nicht allzu langer Zeit ein Waldbrand gehaust haben musste. Ein sehr erschreckender Anblick, vor allem wenn man nicht weit von den verkohlten Baumresten Wohnhäuser stehen sieht….  An der Küste angekommen fuhren wir Richtung Osten bis nach Funchal zurück.

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