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Brunsbüttel Kanalfähre Breslau

Die südlichste von uns besuchte Stadt in dieser Reihe ist Brunsbüttel. Die Industrie- und Hafenstadt liegt an der Mündung der Elbe in die Nordsee und besitzt den bedeutendsten Seehafen an der Westküste des nördlichsten Bundeslandes. Die Stadt ist vor allem durch das inzwischen stillgelegte Atomkraftwerk  und die Schleusenanlagen des Nord-Ostsee-Kanals, der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt, bekannt. Der 1895 eingeweihte Nord-Ostsee-Kanal beginnt in Brunsbüttel (Kanal-km 0) und mündet nach ca. 99 km bei Kiel in die Ostsee. Er teilt die Stadt in einen östlichen (genannt Brunsbüttel-Süd) und einen westlichen Teil (genannt Brunsbüttel-Nord). In Brunsbüttel gibt es die größten Schleusenanlagen der Welt. Von hier kann man große Kreuzfahrtschiffe und Containerschiffe von ganz nahem erleben. Die Schleusenbecken mit den technischen Anlagen können in der Feriensaison besichtigt werden. Daneben gibt es im Schleusenmuseum „Atrium“ eine kanalgeschichtliche Ausstellung. Mit Schautafeln, Modellen, technischen Objekten und historischen Exponaten werden dort der Bau, der Betrieb und die Bedeutung der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt dargestellt. Die Stadt Brunsbüttel bietet auch fünf thematisch gebundene Besichtigungs-Routen, die sogenannten Kulturpfade, an. Diese werden in Flyern von der Tourist-Info und auf der Homepage beschrieben und können von den Besuchern auf eigene Faust erkundet werden.

 

Wir haben uns für den Kulturpfad „Schleusen und Kanal“ entschieden und erkundeten eine der wenigen, zu dieser Jahreszeit zum Glück nicht wegen Bauarbeiten geschlossenen, Aussichtsplattform bei den Neuen Schleusen, nahmen die kostenfreie Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal und besichtigten noch die Alten Schleusen, so weit es der Zutritt uns erlaubte. Leider waren wir von der Beschreibung und der mangelnden Ausschilderung des Kulturpfades etwas enttäuscht. Aber vielleicht hat es auch nur daran gelegen, dass wir außerhalb der Saison anwesend waren… 

 

Auf unserem Rückreiseweg legten wir noch kurzentschlossen einen Zwischenstopp in Glückstadt ein. Glückstadt an der Unterelbe liegt in der Metropolregion Hamburg und ist nach Itzehoe die zweitgrößte Stadt des Kreises Steinburg. Überregional bekannt ist die Stadt vor allem durch die traditionsreiche Matjes-Produktion sowie regional auch durch die Elbfähre Glückstadt–Wischhafen, die die Schleswig-Holsteiner Elbmarschen mit Wischhafen in Niedersachsen verbindet. 

                                                                                                                                                              

 Die Stadt wurde 1617 von Christian IV. König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, als Festungs- und Hafenstadt gegründet. Glückstadt ist auf einem geplanten, annähernd sechseckigen Grundriss errichtet. Den Mittelpunkt bildet der Marktplatz mit dem Rathaus und der Kirche, welcher vom Fleth unterbrochen wird und auf den sieben Straßen radial zulaufen. Der historische Grundriss ist bis heute erhalten und stellt damit ein in Schleswig-Holstein seltenes Beispiel einer Stadt „vom Reißbrett“ dar. Die historische Altstadt ist fast geschlossen erhalten, doch gibt es neben vielen gepflegten historischen Bauten, einige sehr heruntergekommene, zerfallene Gebäude und auch sehr viele Beispiele missverstandener „Modernisierung“ der 1960er und 1970er Jahre. Die Häuserzeile am Binnenhafen mit ihren Traufen und Giebelhäusern zählt zu den bedeutendsten Uferstraßen Norddeutschlands. In der Altstadt finden sich viele historische Häuser und Adelshöfe, beispielsweise das Wasmer-Palais, das Brockdorff-Palais (heute Museum und Stadtarchiv) oder das Palais Quasi non Possidentes. Das im Stil der Spätrenaissance errichtete Glückstädter Rathaus steht an dieser Stelle schon seit 1642. Als es Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend baufälliger wurde, wurde von 1873 bis 1874 ein Neubau errichtet, dessen Fassade jedoch dem Vorgängerbau nachgebildet wurde. 

 

 

Die Textquellen unseres Reiseberichtes stammen zum Teil aus Wikipedia, den Touristenseiten der jeweiligen Städte oder dem faltbaren Erlebnisführer „Schleswig-Holstein, die schönsten Ziele“ PUBLICPRESS – Die Karte mit der Sonne.              

 

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