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Genueserbrücke "Ponte Vechju" im Fango-Tal

Schließlich machten wir uns auf, die Westküste Korsikas zu erkunden. Der WESTEN Korsikas ist rau und felsig. Die Berge reichen hier bis ans Meer heran. In den Fjorden und Buchten der Westküste gibt es nur wenige Sandstrände, dafür aber paradiesische Tauchmöglichkeiten für Unterwassersportler. Einige Küstenstreifen zwischen Galéria und dem Golfe de Sagone sind sogar nur von der Meerseite her zugänglich, wie etwa das Naturreservat Scandola. Das ehemalige Piratendorf Girolata ist ebenfalls nur per Boot oder über Maultierpfade zu erreichen.

 

Die Strecke von Calvi nach Porto zählt zu den schönsten ganz Korsikas. Vom Parkplatz bei der Zitadelle in Calvi fährt man auf der D81b in westlicher Richtung. Während der kommenden kurvenreichen Kilometer hatten wir immer wieder tolle Ausblicke auf die Küste. Auf einem Hügel stehen zehn Windkraftwerke. Schließlich erreichten wir die Bucht von Crovani. Laut einer Reisebeschreibung lohnt es sich dort ein Halt am Strand zu machen, denn die Steine dieses wunderschönen Kiesstrandes sollen angeblich glatt geschliffen sein und alle möglichen Farben haben. Zwei Mal fuhren wir dieses Stück der Küstenstraße ab, konnten aber leider keine geeignete Abfahrt zum Strand finden. Den einzigen Weg, den wir entdeckten, war eine versteckte, für Autos leider unpassierbare (zu große Schlaglöcher) Stichstraße. Schade, denn diese bunten Steine hätten uns wirklich interessiert.

 

Etwa 11km weiter trifft die D81b auf die D81 und gleich darauf überquerten wir den Fango-Fluss, der hier sehr breit ist. Wegen der vielen Steine im Flussbett ist das Wasser aber kaum zu sehen. Diesem Fango-Tal, der D321, folgten wir ein kurzes Stück bis wir auf die schöne Genueserbrücke Ponte Vechju trafen. Von dort aus hatten wir einen kleinen Einblick in das zwischen Felsen gelegene Flussbett mit seinem glasklaren Wasser und den ebenfalls bunten Steinen, die man von unserem Aussichtspunkt aus aber leider nicht sehr gut erkenne konnte. Deshalb beschlossen wir, weiter nach Galeria zur Mündung des Flusses zu fahren.

 

Galéria liegt im gleichnamigen Golf und verfügt über einen schönen Kiesstrand. Das eigentliche Dorf liegt etwas zurückversetzt. In der Bucht liegen kleine Boote vor Anker. Einen weiteren Strand findet man an der Fango-Mündung. Dort hat sich der Fango hinter der Düne zu einem kleinen See aufgestaut. In der Saison kann man dort Kajaks mieten und so das Naturreservat erkunden. An diesem Strand sahen wir mehrere bunte Steine liegen, welche uns aber bei weitem nicht so kräftig bunt erschienen, wie es immer in Reiseberichten beschrieben wurde. Südlich des Strandes steht auf einem kleinen Hügel ein Genueserturm.

 

Unser Weg führte uns weiter, der Küstenstraße D81 folgend, nach Porto. Der Golf von Porto ist landschaftlich gesehen wohl das Schönste, was Korsika zu bieten hat. Nicht umsonst zählt das Gebiet seit 1983 zu den UNESCO-Weltnaturerben! Der felsige und steil abfallende Golf bietet zahlreiche kleine Sand- und Kiesbuchten. Fährt man von Norden her zum Golf von Porto, überquert man auf der kurvenreichen, aber größtenteils gut ausgebauten D81 die Pässe Col de la Palmarella und Col de la Croix. Immer wieder blickt man hinunter zum Golf von Girolata. Das Dörfchen ist nur zu Fuß oder mit dem Schiff erreichbar.

 

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