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Kramsach - Museum Tiroler Bauernhöfe - Hackler Hof

Der nächste Morgen startete sonnig und klar, so dass wir uns in die Berge wagen konnten. Dieses Mal sollte es die Bergwelt in Fügen sein. So starteten wir zur „Spieljochbahn“.

 

Zuvor legten wir jedoch noch einen kleinen Zwischenstopp in der Stadt Fügen ein, wo wir uns das sehr alte Zinglhaus von außen anschauten. Historische Nachrichten geben Aufschluss über die Entstehungsgeschichte des Bauernhauses im vorderen Zillertal. Kern des heutigen "Zinglhauses" ist ein in schriftlichen Quellen um 1480 erwähnter Kornspeicher, der zu einem Wohnhaus ausgebaut und spätestens seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert als materiell geteiltes Handwerkerhaus genutzt wurde (Quelle: www.kulturraumtirol.at).

 

An der Spieljochbahn angekommen, lösten wir ein Ticket für die Bergstation Spieljoch. Da wir außerhalb der eigentlichen Urlaubssaison unterwegs waren, hatten wir eine Kabinenbahn für uns alleine und konnten schon bei der Bergfahrt eine tolle Aussicht genießen.

 

Das Spieljoch befindet sich auf ca. 1860m Höhe. An der Bergstation stehen für Familien mit Kindern mehrere Attraktionen bereit, wie z.B. ein Kinderparadies mit Wasserspielen, ein Kristallpark, bei dem Kinder Bergkristalle sieben können, ein Kletterseilgarten, Mountainbike-Pisten etc.

 

Wir entschieden uns für einen kurzen und einfachen Spaziergang zum Gipfelkreuz. Dieser war wirklich ohne große Anstrengungen zu bewältigen, da es nur etwa 42 Höhenmeter zu überwinden galt. Der Fußweg war sehr gut präpariert und wenig steil. Oben angekommen hatten wir einen atemberaubenden Rundumblick auf die umliegenden Berge. Wir sahen das Karwendelgebirge und hatten eine Aussicht bis hin zum Achensee, den Wilden Kaiser und natürlich auch ins hintere Zillertal.

 

Schon auf dem Spazierweg nach oben entdeckten wir noch eine weitere Attraktion für Kinder, ein wirklich schön angelegter Barfußpfad. Dieser enthielt eine interessante Serpentinenstrecke mit vielen verschiedenartigen Untergründen, die wir natürlich auch ausprobierten.

 

Als nächstes fuhren wir weiter zur Gemeinde Kramsach. In der malerischen Umgebung des Kramsacher Seengebietes im Tiroler Unterinntal befindet sich das seit 1974 bestehende Freilichtmuseum "Museum Tiroler Bauernhöfe". Insgesamt 37 Gehöfte aus verschiedensten Teilen Tirols - darunter 14 historische Bauernhöfe und 23 Nebengebäude wie z.B. Kapellen, eine Mühle, eine Säge, eine Schmiede, eine Schule, eine Dreschtenne wurden mit großer Sorgfalt an ihrem ursprünglichen Standort abgetragen, ins Freilichtmuseum Kramsach übersiedelt und hier originalgetreu wieder aufgebaut. Die bunt angelegten Bauerngärten und die freilaufenden Tiere schaffen zusätzlich die gewünschte Atmosphäre eines Bauerndorfes aus vergangener Zeit (Textquelle: Wikipedia).

 

Das „Museum Tiroler Bauernhöfe“ vermittelt seinen Besuchern, wie die bäuerliche Bevölkerung früher gelebt und gearbeitet hat. In mehreren Häusern erzählen an die Wand projizierte Figuren aus ihrem Leben, ein Film zeigt Abtragung und Aufstellung eines Hofes. Kinder freuen sich über Erlebnisstationen mit spannenden Aufgaben: Wie melkt man eine Kuh? Wie baut man ein Holzhaus? Zudem gibt es wechselnde Ausstellungen und eine Dauerausstellung zum Thema Holzdrift, den Transport von Baumstämmen auf dem Wasser. Besucher können den 3,2 Kilometer langen Rundweg in eigenem Tempo gehen oder sich zu einer Führung anmelden. Dauer: etwa zwei Stunden (Textquelle: ww.tirol.at).

 

Uns hat das Freilichtmuseum gut gefallen, da das Gelände wirklich schön angelegt und gepflegt ist und wir uns anhand eines übersichtlichen Planes gut orientieren konnten. Informationssäulen vor den Häusern gaben zusätzlich ausführlich Auskunft über die ehemaligen Bewohner, den Aufbau des Hauses, die Nutzung der einzelnen Räumlichkeiten etc.

 

Die einzelnen Höfe waren einladend gestaltet und auch abwechslungsreich mit den dort typisch verwendeten Arbeitsutensilien „dekoriert“. Es gab aber insgesamt fast schon zu viele Höfe zu besichtigen, und irgendwann hatten wir einfach das Gefühl, dass sich der Aufbau und die Inneneinrichtung doch sehr wiederholten… Trotzdem waren wir statt den empfohlenen zwei Stunden Besichtigungszeit viel länger dort! Etwas nervig fanden wir auch die durch Bewegungsmelder ausgelösten Projektionen der Figuren, die ihre „Geschichten“ sehr eintönig und stark „gekünstelt“ hervorgetragen haben. So würden sich Menschen normalerweise nie unterhalten. Im Großen und Ganzen ist das Freilichtmuseum aber sehr sehenswert.

 

Den Abschluss des Tages bildete ein kleiner Erlebnisspaziergang durch die Kaiserklamm bei der Ortschaft Brandenberg. Schon die Anreise war ein Abenteuer an sich, denn das Navigationsgerät führte uns über kleine und kleinste Straßen kilometerweit durch das enge Tal der Brandenberger Ache. Wir hätten dabei auch einfach der Beschilderung zur Klamm folgen können, denn diese war vorbildlich vorhanden und somit war der Parkplatz zur Klamm zwar sehr abgelegen, aber trotzdem leicht zu finden.

 

Vom Parkplatz Kaiserklamm/Kaiserhaus führt ein 300 m langer Forstweg bis zum Eingang der Klamm. Die Kaiserklamm kann entweder zu Fuß durchwandert werden, was an besonders heißen Tagen eine herrliche Abkühlung verspricht, aber auch Kajak- und Raftingtouren sind möglich. Besonders Mutige probieren sich auch gerne am Wildwasserschwimmen. Malerische Gumpen, die sich zum Schwimmen eignen, wechseln sich ab mit tosenden Wasserfällen und engen Felsdurchlässen.

 

Die Wanderung durch die Klamm ist kostenlos! Durch eine Absperrung gelangten wir auf einen schmalen, felsigen aber gut gesicherten Weg. Dieser führte uns etwa einen Kilometer durch die enge, tief eingeschnittene Schlucht der Kaiserklamm. Einige Brücken und Steintunnel machen die Strecke noch interessanter. Tief unten bahnte sich die Brandenberger Ache laut tosend den Weg. Anschließend wurde es wieder ruhiger, die Ache breiter und die Landschaft lieblicher. Hier befanden sich viele wunderschöne Plätze, um eine erholsame Zeit inmitten vielseitiger Natur zu verbringen. Wanderer wählten entweder dieselbe Wegstrecke retour oder machten eine Rundwanderung und spazierten gemütlich den schönen Forstweg zurück zum Kaiserhaus (Quelle: https://www.alpbachtal.at).

 

Ein sehr lohnenswerter Ausflug und für uns der perfekte Abschluss des Tages.

 

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