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Ribeira Brava - Blick vom Miradouro San Sebastian

Unser letzter Ausflugstag, die sechste Tour, führte uns noch an der Südküste Madeiras entlang Richtung Westen.

 

Wir begannen in der Kleinstadt Ribeira Brava, die etwa 15 km westlich von Funchal entfernt liegt. Zuerst besuchten wir den Aussichtspunkt Miradouro San Sebastian, von dem aus wir einen Blick auf Ribeira Brava und auf den Hafen hatten. Danach wollten wir uns den Festungsturm (Forte de São Bento da Ribeira Brava) in der Altstadt anschauen, doch der Weg dorthin war alles andere als einfach, denn wir hatten das Gefühl als bestünde die Stadt nur aus Einbahnstraßen…

 

Als nächstes fuhren wir weiter zur Ponta do Sol. Ponta do Sol (wörtlich: ‘Sonnenpunkt’) ist – wie der Name schon andeutet – eine Gegend, wo das ganze Jahr über mehr Sonne scheint als sonst wo auf der Insel. Dieser Bezirk, der die drei Gemeinden Ponta do Sol, Canhas und Madalena do Mar einschließt, hat viele Naturattraktionen wie atemberaubende Landschaften, ausgedehnte Wälder und das angrenzende Hochplateau von Paúl da Serra aufzuweisen.

 

Wir fuhren einen Teil der alten Küstenstraße entlang und gelangten durch einen Tunnel, in dessen Inneren sich ein Wasserfall seinen Weg gesucht hat und die Autos somit zwang, einmal durch ihn durchzufahren. Gleich hinter dem Tunnel erwartete uns eine weitere Sehenswürdigkeit, eine alte Steinbrücke. Sie war ursprünglich Teil des Caminho Real, also des auf königliche Anordnung errichteten, ersten Wegenetzes entlang der unzugänglichen Küste. Leider ließ sie sich sehr schwer fotografieren, da sie an einer unübersichtlichen Fahrbahn direkt in einer Kurve liegt und es dort keine Haltemöglichkeit gibt.

 

Die Fahrstrecke führte uns auf der alten Küstenstrecke weiter bis nach Prazeres, wo sich die  doppeltürmige Pfarrkirche, Igreja Paroquial dos Prazeres, aus dem 18. Jh. befindet. Sie wurde um 1940 restauriert und war bei unserer Ankunft ebenfalls bunt geschmückt. Lustig fanden wir auch drei Reisebusse voll Kinder, die sich die Kirchenmauer rund um das Gelände als Frühstücksplatz ausgesucht hatten und dort recht friedlich und leise ihre Pausenbrote aßen.

 

Als nächsten fuhren wir nach Fajã da Ovelha. Ein Teil dieses Dorfes sitzt am Rande eines Felsens, von dem man sagt, dass er vom Heiligen Amaro gestützt wird, so dass das Dorf Fajã da Ovelha nicht auf das darunter liegende Dorf Paúl do Mar fällt. Aha gut zu wissen, aber besser wäre es für uns noch gewesen, wenn unser Navigationsgerät auch gewusst hätte, wie steil die Straßen bzw. Gassen dort wirklich sind. So wurden wir mal eben durch die engste Gasse geschickt, die so abschüssig war, dass sogar Stufen für Fußgänger in der Straßenmitte angebracht waren, damit den Anwohner die Mühen des Anstieges erleichtert werden…  

 

 

 

 

Da wir „nur“ einen Aussichtspunkt suchten und auf solch abenteuerlichen Wegen keine Lust hatten, beschlossen wir, zuerst die Kirche Igreja de São João Baptista zu besichtigen, die eigentlich als nächstes auf unserem Plan stand, um anschließend noch einmal an den breiteren Hauptstraßen entlang nach dem Aussichtspunkt zu suchen. Schließlich fanden wir einen Wegweiser Richtung Miradouro. Dieses Schild führte uns an einen Aussichtsplatz, ob es der war, den wir ursprünglich gesucht hatten, wissen wir nicht, aber er bot uns eine tolle Aussicht über die Steilküste und das genügte uns.

 

Den nächsten Stopp legten wir dann in der Gemeinde Ponta do Pargo ein. Ponta do Pargo, die am westlichsten gelegene Gemeinde Madeiras, thront auf schroffen Klippen mit weitem Blick auf den Atlantik. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Landwirtschaft.

 

Dort suchten wir ebenfalls einen schön gelegenen Aussichtspunkt den „Miradouro do Fio“ auf, der uns weitere interessante Ausblicke über die Steilküste bot. Von diesem Aussichtspunkt sahen wir auch unser nächstes Ziel, den Leuchtturm, Farol Ponta do Pargo, und beschlossen zu diesem hinzufahren. Zum Glück gab es dort eine neue und gut ausgebaute Straße, so dass uns weitere Navigations-Abenteuer erspart blieben. Der 1922 erbaute Leuchtturm steht auf einer Landzunge ca. 2 km westlich der Ortschaft und 300 m über dem Meeresspiegel auf der Klippe von Ponta Vigia mit weiter Sicht auf den Atlantik, wenn nicht gerade Nebel herrscht.

 

Als letztes Ziel für unseren Urlaub hatten wir Achadas da Cruz auf dem Programm.

Das kleine 200-Seelen-Dorf bildet eigentlich die Hauptattraktion der Gegend. Von hier führt die Teleférico das Achadas da Cruz (Seilbahn) fast senkrecht hinunter zum Meeresspiegel, wo die Einwohner ihre Felder bewirtschaften. Wem die, bei den hier oft herrschenden, starken Winden, durchaus schwindelerregende Abfahrt zu wackelig erscheint, kann auch den Fußweg über steil ausgesetzte Pfade wählen, der nicht weniger spektakulär erscheint.

 

Doch wir hatten Pech. Bei unserer Ankunft hatte die Seilbahn gerade ausgiebig Mittagspause und den Abstieg zu Fuß wollten wir uns nicht antun.

Da wir uns ein paar Tage zuvor schon die Steilküste und Panoramabahn am Cabo Girao angeschaut hatten, und sich unserer Meinung nach diese Attraktion hier nicht großartig unterscheidet, beschlossen wir nur den Ausblick zu genießen und dann den Heimweg nach Funchal anzutreten. 

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Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de