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Ahornplateau - Filzenalm

Der Urlaubstag begann mit sehr freundlichem Wetter und so fuhren wir in die Gemeinde Mayhofen, wo sich die Talstation zur Ahornbahn befindet. Mayrhofen liegt im hinteren Zillertal östlich des Ziller bzw. des Zemmbachs, wo sich mehrere Seitentäler bzw. „Gründe“ vereinen: Zemmtal, Stilluptal, Zillergrund und das Tuxertal.

 

Die Ahornbahn ist eine Luftseilbahn die von Mayrhofen aus auf ein Plateau unterhalb der Ahornspitze führt. Die Bergstation ist ein idealer Ausgangspunkt für Wander- und Bergtouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wir haben uns für den Genießer-Rundweg entschieden, der über das gesamte Ahornplateau führt.

 

Der Rundweg wurde im Sommer 2017 mit verschiedenen Genuss- und Wohlfühlplätzen erweitert und spricht alle Sinne an. Vor allem für Kinder gibt es einiges zu entdecken: den Sinnespfad Ahorn, den Ahornsee und das Ahornbachl (abwechslungsreiche Spielzonen und Wasseroasen) sowie einen Streichelzoo. Eine weitere Attraktion ist die Adlerbühne Ahorn, wo täglich eine Greifvogelschau stattfindet.

 

Außerdem gibt es mehrere Aussichtsplattformen mit Panoramablicken ins Zillertal und Stilluptal. Entlang des abwechslungsreichen Spazierweges informieren verschiedene Stationen über die Tier- und Pflanzenwelt im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen (Quelle: www.mayrhofner-bergbahnen.com).

 

Zwischendurch laden mehrere Almhütten zu einer kleinen Pause mit frisch hergestellten Milchprodukten oder belegten Brötchen ein. Für uns war es ein schönes Erlebnis mit vielen Aussichtsmöglichkeiten und Blicken hinab in die diversen Seitentäler.

 

Unser nächster Stopp an diesem Ausflugstag war der Schlegeisspeicher am Ende der Schlegeis Alpenstraße.

 

„Die Schlegeis Alpenstraße führt in eine atemberaubende Hochgebirgswelt. Auf der 13,3 km langen Strecke warten Wasserfälle, Natursteintunnel und mancher Gletscherausblick. Für echte Biker ist der Weg bereits das Ziel – alle anderen können sich am Ende auf den smaragdgrünen Stausee und ein pures Bergerlebnis freuen“ (www.verbund.com/de-de), so lautet zumindest die Beschreibung der Strecke.

 

Der Schlegeisspeicher gehört zusammen mit den Speichern Zillergründl, Stillup, Durlaßboden und Gmünd zu den fünf Stauseen des Zillertales. 1965 begannen die Arbeiten am Bau des Schlegeisspeichers und 1970 wurde das Wasserkraftwerk dann von den Tauernkraftwerken AG in Betrieb genommen. Das Wasser des Stausees fließt durch einen Stollen zum Kraftwerk Roßhag und, nach der Stromerzeugung, weiter zum Stillupspeicher (www.tirol.tl/de).

 

Der Schlegeisspeicher bedeckt einen Teil des sogenannten Schlegeisgrundes. Am See führen Wanderwege vorbei, wobei ein beliebtes Fotomotiv die beeindruckende Staumauer mit einer Höhe von 131 m ist. Staumauerführungen sind ebenfalls möglich!

 

Bei der Anfahrt fuhren wir durch ein tiefes Tal mit einigen Natursteintunneln und kleineren Wasserfällen am Wegesrand, wobei wir den mautpflichtigen Abschnitt der Straße weniger spektakulär empfanden als den Abschnitt durch die Schlucht davor. Als die riesige Staumauer am Ende des Tals auftauchte, war sie jedoch sehr imposant. Am Stausee angekommen liefen wir über die Staumauer und warfen dabei Blicke auf den See, der leider ebenfalls sehr wenig Wasser hatte. Dies machte die Ausblicke etwas unspektakulärer und uninteressanter als erhofft und erwartet.

 

Auf dem Rückweg hielten wir in der Ortschaft Finkenberg an der so genannten Teufelsbrücke an. Die 1876 erbaute Holzbrücke steht unter Denkmalschutz und überspannt die 48m tiefe Klamm, durch die der Tuxer Bach fließt.

 

Die Brücke verbindet die Weiler der Gemeinde Finkenberg - „Persal“ im Norden und „Dornau“ im Süden miteinander. Hier findet man die perfekte Aussichtsplattform vor, um die pflanzlichen und geologischen Gegebenheiten des Schluchtwaldes genauer in Augenschein nehmen zu können

Anstelle von Stahl und Beton wurde für den Brückenbau Holz gewählt. Diese Konstruktion besteht nun schon mehr als 100 Jahren. Früher war diese Brücke der einzige Übergang zwischen den Weilern und wurde sogar mit Fuhrwerken befahren. Neben der speziellen Konstruktion ist das Schindeldach der Teufelsbrücke eine weitere Besonderheit: es besteht aus zahlreichen einzelnen Lärchenholz-Schindeln  (Textquelle: Informationsschilder vor Ort).

 

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