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Bootsausflug Innere Hebriden bei Staffa

Unser nächstes Ziel sollte die Stadt Oban sein, da von dort aus mehrere Tagesausflüge zu den Inseln der Inneren Hebriden angeboten werden, von denen wir uns gerne einige ansehen wollten. Eigentlich dachten wir den Pass of Brander als Fahrstrecke zu nutzen, aber unser Navigationsgerät hatte einen anderen Vorschlag und führte uns durch das Tal des River Orchy. Die Quelle des River Orchy ist Loch Tulla. Anschließend durchfließt er die Täler Glen Orchy und Strath of Orchy. Nach einer Strecke von circa 20 km mündet der Fluss in den Loch Awe. Rund vier Kilometer oberhalb der Mündung führt ihm der River Lochy Wasser aus den Gebirgsformationen um den Ben Lui zu. Auf der Strecke hatten wir immer wieder schöne Sicht auf den Fluss mit seinen Stromschnellen und kleinen Wasserfällen.

 

In Oban angekommen buchten wir ganz früh am Morgen die „Three Isles Early Bird“ Tour, die einen Tagesausflug auf die Inseln Mull, Iona und Staffa mit Fährüberfahrten, Busfahrten und Bootsfahrten beinhaltete. Mit der Fähre setzten wir von Oban auf die Insel Mull über, durchquerten danach die Insel mit einem Linienbus und stiegen anschließend in ein Ausflugsboot um, das uns zur Insel Staffa brachte. Die Insel ist nur 200 mal 600m groß und unbewohnt. Sie ist nur bei gutem Wetter mit einem Boot von Mull oder Iona aus erreichbar. Auf der Ostseite der Insel Staffa kann man Papageientaucher beobachten!

Staffa ist vulkanischen Ursprungs mit erstaunlichen achteckigen Basaltsäulen

Eine weitere Attraktion ist Fingal`s Cave im Westen. Die mächtigen Basaltpfeiler in der großen Höhle, der Naturkathedrale, werfen schimmernd in verschiedenen Farben das Licht zurück und wie ein großer Resonanzkörper gibt die Grotte ein klares, ungemein lautes Echo. 

Wir hatten auf der Insel ein wenig Aufenthalt und konnten uns alles auf eigene Faust anschauen. Anschließend brachte uns das Boot zur Insel Iona.

 

 

Iona liegt rund 1,6km westlich der größeren Insel Mull und ist 8,8 km² groß. Auf dieser Insel hatten wir ebenfalls Aufenthalt und spazierten vom Pier aus vorbei an den Häusern der Siedlung Baile Mor, passierten die Ruinen eines um 1200 erbauten Nonnenklosters, gelangten am kleinen Heritage Centre und dem am Wegesrand stehenden Mac Lean`s Cross (HS) aus dem 15. Jh. vorbei und erreichten nun das Gelände der Iona Abbey.

 

Die Iona Abbey (HS) ist eine Klosteranlage, die mehrfach von Wikingern zerstört, aber immer wieder aufgebaut wurde. Um 1200 stiftete Reginald MacDonald an der Stelle der früheren Abteikirche ein Benediktinerkloster, von dem der Chor und Teile der Kapelle (13. Jh) in normannischem Stil erhalten sind. Westlich davon verläuft die Straße der Toten zum St. Oran`s Cemetery, Schottland ältestem christlichen Friedhof. Ältestes Gebäude der Insel ist die St. Oran gewidmete Kapelle auf dem Friedhof. Sie wurde im späten 11. Jh. wahrscheinlich an der Stelle, an der die ursprüngliche St. Columba`s Church gestanden hat, errichtet. Auf dem Klostergelände steht etwas separat noch ein Gebäude, in dem ein Museum integriert ist. Das Museum zeigt mehrere eindrucksvolle Hochkreuze, frühchristliche und mittelalterliche Grabfiguren sowie Steinschnitzereien. Vielfach wird Iona in der Reiseliteratur als letzte Ruhestätte der Könige bezeichnet, da hier 48 schottische, 4 irische sowie 48 norwegische Monarchen bestattet worden sein sollen. Im Besucherzentrum vor Ort wurden wir jedoch eines Besseren belehrt und erfuhren, dass es sich hierbei um eine hartnäckige, aber nicht zutreffende Behauptung handelt.    

 

Von Iona brachte uns eine Fähre wieder zurück nach Mull, diese Insel durchquerten wir wieder mit dem Bus und setzten zum Schluss mit der Fähre wieder nach Oban über. Insgesamt war es ein schöner Ausflug doch wir hätten auf Staffa gerne etwas mehr und auf Iona gerne etwas weniger Zeit zur Verfügung gehabt.

 

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Etwa 45km südlich von Oban befindet sich das Dorf Kilmartin. Dort in der Nähe besichtigten wir zuerst die Ruine des Carnasserie Castle (HS). Die Burg wurde im Stile einer mittelalterlichen Festung erbaut, weist jedoch auch Merkmale der Renaissance auf. Das Bruchsteinmauerwerk des dreistöckigen Gebäudes ist zwischen 1,50m und 1,80m mächtig. Der Treppenturm, an dem sich auch der Eingang befindet, liegt im Nordwesten des Bauwerks. Ebenerdig befinden sich weite Gewölberäume. Im ersten Obergeschoss sind die Privaträume mit einem verzierten Kamin zu finden. Die ehemaligen Außengebäude sind heute weitgehend zerstört und nur noch in Fragmenten erhalten (Textquelle Wikipedia). Die Ruine wirkt wirklich sehr alt und es sind noch einige Räume sowie der Turm begehbar.

 

Das Gebiet um Kilmartin ist das Zentrum eines historischen und archäologischen Erbes. Mehr als 350 Monumente liegen im oder um das Dorf. 150 von ihnen sind prähistorisch. Wir besuchten die Steinkreise von Temple Wood (HS). Der leicht ovale südwestliche Steinkreis misst 12×13 m. Er bestand ursprünglich aus 22 plattenförmigen Menhiren. Heute sind es noch 14, zum Teil als Stümpfe vorhandene. In der Mitte des Kreises befindet sich eine Steinkiste von 1,4×0,8 m. Mehrere Bestattungen wurden in der Kiste, in einer der Steinsetzungen innerhalb des Ringes und in den kleinen Kisten außerhalb gefunden. Ein kleinerer Stein im weitgehend zerstörten Südosten des Kreises steht als einziger senkrecht zum Kreis. Mehrere Steine weißen Ritzungen, Kreise, Spiralen, kleine Schälchen (cupmarks) oder ähnliche Markierungen auf. Ein älterer Steinkreis, von 10×10,5 m Durchmesser wurde 1979 wenige Meter entfernt im Nordosten entdeckt. Er wurde mit einer runden Steinschüttung und Markern versehen, um die beiden Phasen zu dokumentieren (Textquelle: Wikipedia).

 

Wenige Meter davon entfernt befinden sich die reich verzierten Nether-Largie-Steinsetzungen (HS) mit über 3m hohe Monolithen. Man unterscheidet Nether-Largie-North; -Mid und -South. Während der Ausgrabung von 1930 wurde der Nether Largie North Cairn völlig abgetragen. Sein gegenwärtiges Aussehen ist das Ergebnis der Rekonstruktion. Der etwas ovale Steinhügel birgt zentral eine Steinkiste. Er maß 21,6×20 m und war 2,7m hoch. Er hatte keine Randsteine, aber der Kern des Steinhügels lag innerhalb eines mauerartigen Walls von sorgsam geschichteten Steinen. Ein wenig nördlich des Hügelzentrums liegt eine nach Norden ausgerichtete massive Steinkiste, die in eine natürliche Kiesgrube platziert war. Der Nether Largie Mid Cairn liegt auf einer niedrigen Terrasse. Die Ausgrabung (1929) deckte zwei leere Steinkisten auf. Der Steinhügel hatte etwa 30m Durchmesser und war etwa drei Meter hoch. Es ist jetzt eine unregelmäßige bis zu einen Meter hohe Plattform aus Steinen innerhalb der mehrere Randsteine zu sehen sind. Nether Largie South ist eine Megalithanlage des Typs Clyde tomb, die von zwei Steinkisten begleitet ist. Ursprünglich war es einmal ein Steinhügel von ungefähr 40m Durchmesser. Eine vierfach gegliederte Kammer liegt heute im Zentrum des Steinhügels, mit dem Eingang am Nordostende. Die vier Bereiche, sind durch aufrechte Platten getrennt. Die Anlage bedecken noch sieben von einst acht Decksteinen (Textquelle: Wikipedia).

 

Wir fuhren noch weitere zehn Kilometer in Südöstliche Richtung und trafen dort in Achnabreck auf den größten archäologischen Fundplatz für Cup-and-Ring-Markierungen (HS) auf den Britischen Inseln. Die Ritzungen liegen in einer Koniferenpflanzung, wo drei von Gletschern glatt geschliffene, metamorphe Felsen zu Tage treten. Zwei oder mehr konzentrische Ringe, die um flache runde Cups (dt. Schälchen) angeordnet liegen, sind das zentrale Thema dieser Felsritzungen. Es gibt aber auch noch andere, viel komplexere Ritzungen wie z.B. Spiralen zu sehen. Die Ringmarkierungen sind bei niedrig stehender Sonne (besonders am Spätnachmittag) deutlich zu erkennen (Textquelle: Wikipedia).

 

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