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Steilk├╝ste in Bonifacio

Natürlich ließen wir uns es nicht nehmen, die Westküste auch einmal von der Meerseite aus zu betrachten. Alleine schon deswegen, weil einige interessante Gebiete, wie das Naturreservat von Scandola oder das Dort Girolata, von Land aus nur über eine längeren Fußmarsch aus zu erreichen sind, den wir uns bei der Hitze nicht zumuten wollten. Das Betreten der Küste des Naturreservats selbst ist zudem noch streng verboten und es darf nur von einem Schiff aus betrachtet werden.

So war ein weiteres Highlight auf unserer Besichtigungstour der Westküste der Bootsausflug von Calvi aus in das Naturreservat von Scandola, einer rötlichen Halbinsel vulkanischen Ursprungs. Das Naturreservat erstreckt sich über rund 900 ha, in verschiedenen Rottönen leuchtenden Tafoni-Felsen, mit einer außergewöhnlichen Fauna und Flora und über ca. 1000ha Wasserfläche. Der Ausflug mit dem Boot ist nicht billig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Halbinsel wurde schon 1975 unter besonderen Schutz gestellt, denn hier nisten seltene Vögel wie z.B. die letzten Fischadlerpaare. Inzwischen ist Scandola von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbes aufgenommen worden. Wir waren vollauf begeistert und wussten gar nicht wo wir zuerst hinschauen sollten, die Felsen, Felsspalten und Einbuchtungen sahen einfach nur klasse aus. Unser Schiff machte anschließend etwa 2 Std. im Hafen von Girolata Pause, so dass wir genügend Zeit hatten, uns dieses aus wenigen Häusern und umso mehr Restaurants und Nippesbuden bestehende Dorf, genauer anzuschauen.

 

Natürlich durfte auch der SÜDEN der Insel nicht fehlen. Die Südspitze der Insel Korsika ist äußerst abwechslungsreich und hat neben der Stadt Bonifacio, die hoch auf einem Kreidefelsen ruht, auch wunderschöne Sandstrände und prähistorische Fundstätte zu bieten. Nur gerade 12 km trennen hier Korsika von Sardinien. Es gibt also viel zu entdecken, doch da wir von Algajola aus eine sehr lange Anfahrt hatten, wir mussten die komplette Ostküste hinunter fahren, beschlossen wir, die schöne Stadt Bonifacio nur vom Wasser aus zu besichtigen.

 

Die kleine Bootstour führte uns vom Hafen zwischen dem Leuchtturm La Madonetta und dem Gouvernail aus dem Fjord hinaus. Vorher hatten wir einen schönen Blick auf den nördlichen Teil der Zitadelle. Links des Gouvernail befindet sich die Grotte Saint-Antoine. Unser Boot hielt zuerst westwärts und fuhr durch die Einfahrt in die Grotte Sdragonato, was nur bei ruhiger See möglich ist. Sie ist sehr eng und das Boot schien fast an den Seitenwänden anzustoßen. Das Loch an der Decke der Grotte hat ungefähr die Form Korsikas. Der Finger des Cap Corse ist allerdings ein wenig überdimensioniert. Nach der Grotte Marine de Sdragonato führte die Tour zur Bucht von Fazzio. Dabei umrundeten wir die Ile de Fazzio. Das Wasser ist glasklar und hat eine wunderbare Farbe. Noch etwas weiter westwärts liegt die Cala de Paraguane. Hier, in der Mitte der Bucht, erblickt man die Grenze der Kalkzone von Bonifacio und der Granitzone: Rechts Kalk, links Granit. Schließlich fuhr der Kapitän Richtung Oberstadt. Damit diese Fahrt nicht zu langweilig für uns Passagiere wurde, wurden kurzerhand die über dem Meer kreisenden Möwen angelockt und mit Brotstücken gefüttert. Eine durchaus spektakuläre Darbietung. Nach einer Weile fuhr das Boot vor der am Abgrund erbauten Oberstadt durch. Sehr gut erkannten wir die Escalier du Roi d'Aragon, die sogenannte Treppe des Königs von Aragon, deren Stufen in den Stein gehauen von der Oberstadt bis zum Meer führen. Das Sandkorn (Grain de Sable), dem rundum vom Wasser umspülten Felsen, wurde von unserem Boot umrundet bevor das Schiff noch einmal an den spektakulär über den Felsen erbauten Häusern vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt im Hafen fuhr.

 

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