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Stans - Wolfsklamm

Zum Abschluss unseres Urlaubes durchwanderten wir die Wolfsklamm, welche als die bekannteste und zugleich beliebteste Klamm zwischen Achensee, Zillertal, Kufstein und Innsbruck gilt und im gemütlichen Ort Stans, am Rande des Karwendelgebirges, liegt.

 

Über tausende von Jahren hat der Stanser Bach eine tiefe Schlucht in das Karwendel geschnitten. Dann kamen die Mönche vom Kloster St. Georgenberg in die Gegend und legten einen Weg von Stans durch die Klamm zu ihrem Kloster hoch oben auf dem Berg an. Heute ist es der älteste Weg zum Wandern durch die Klamm. Ungewöhnlicher Weise wurde die Wolfsklamm nicht nach dem Stanser Bach benannt, der sie durchfließt, sondern nach den Wölfen, die hier früher Erzählungen nach zu finden waren. Touristisch wurde die Wolfsklamm ab 1901 erschlossen, indem an den kritischsten Stellen hölzerne Stege errichtet wurden.

 

Über einen inzwischen verbesserten und erneuerten Steig kann heute jeder durchschnittliche Wanderer mit guten Schuhen die Wolfsklamm erwandern. Am Eingang der Klamm befindet sich eine Lourdes Grotte, dahinter beginnt der zum Teil in den Felsen geschlagene Steig. Der Wanderweg führt dabei über 324 (nach manchen Quellen 354) Stufen an beeindruckenden Wasserfällen vorbei, die eine Fallhöhe von bis zu 30 Metern haben. Besonders schön anzusehen sind auch die großen Wasserbecken, die im Laufe der Zeit durch das tosende klare Bergwasser im Kalkstein des Karwendel geschaffen wurden (Quelle: http://www.wolfsklamm.com). Über diese Wasserbecken führen Brücken und imposante Steiganlagen und garantieren somit eine optimale Aussicht.

 

Nachdem der Wanderer einen Höhenunterschied von etwa 254 m überwunden hat endet der Klammweg an einer 12 m hohen Staumauer, die das Geröll aus dem Karwendelgebirge aufhalten soll. Dahinter befindet sich ein großes Plateau mit einigen Sitzbänken zum Ausruhen.

 

Im Anschluss an die Klamm geht der Pilgerweg normalerweise weiter zu dem bereits erwähnten Kloster St. Georgenberg, dem ältesten Wallfahrtsort Tirols.

 

Bei unserem Besuch stand am oberen Ende der Klamm jedoch ein Informationsschild, dass der St. Georgenberg (Kloster und Wirtshaus) vom 22. Mai 2018 bis Ostern 2019 wegen Renovierungsarbeiten gesperrt sei! Besondere Gefahr ginge dabei von Hubschrauberflügen aus, die Material nach oben transportieren.

 

Da der Pilgerweg zum Kloster somit gesperrt war, beschlossen wir, nur von weitem einen Blick auf das Kloster und die denkmalgeschützte ,,Hohe Brücke’’ darunter zu werfen, und uns dann anschließend gleich auf den Rückweg zu unserem Parkplatz am unteren Eingang der Klamm zu machen.

 

Für den Rückweg konnten wir zwischen einem Kreuzweg über Weng oder über Maria Tax wählen und entschlossen uns für die kleine Kapelle Maria Tax. Der Weg war durchgängig sehr gut ausgeschildert.

 

Zuerst folgten wir dem breiten Forstweg Richtung Fiecht bis uns ein Hinweisschild auf einen Abzweig führte, der mit Kreuzwegstationen gesäumt war. Wir befanden uns nun auf dem alten Wallfahrtsweg (Kirchfahrterweg). Anfangs gingen wir dabei noch auf einem relativ breiten und gut angelegten Waldweg. Dieser wurde aber zunehmend schmaler, steiler und auch rutschiger.

 

So erreichten wir bald die kleine Wallfahrtskirche Maria Tax, die nach einer Marienerscheinung im 17. Jahrhundert oberhalb von Stans errichtet wurde. Die Kirche selbst war leider nicht zugänglich, doch wir hatten die Möglichkeit einen Blick durch die Tür auf den Gnadenaltar zu werfen.

 

Führte der Weg bisher noch durch den Wald, so verlief der Steig im Anschluss an Maria Tax nun eher durch ein offenes Gelände. Es war ein recht steiler, teilweise mit losem Geröll und kleinen Stufen gestalteter Pfad den sonnigen Berg hinunter. Der Pfad endete am Ortsrand zu Stans. Doch die Wegweiser führten uns weiter bergab mitten durch eine Siedlung. So gelangten wir schließlich zurück zu unserem Ausgangsort am Parkplatz der Klamm.

 

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