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Edinburgh Castle

Nachdem wir nun genug Steinsetzungen gesehen hatten, beschlossen wir, uns noch ein sehr markantes Schloss, das Stirling Castle (HS), anzuschauen. Es liegt über der Altstadt von Stirling auf dem Schlossberg („Castle Hill“), einem steil aufragenden Hügel vulkanischen Ursprungs. Das Schloss spielte aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Fluss Forth eine wichtige Rolle in der Geschichte Schottlands und wurde mindestens sechzehnmal belagert oder angegriffen. Die meisten Gebäude von Stirling Castle stammen aus der Zeit zwischen 1496 und 1583. Einige Gebäudeteile aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten geblieben, während die Befestigungsanlagen teilweise aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen (Textquelle: Wikipedia).

Bei unserem Besuch waren wir überrascht, dass wir trotz der Scharen an Menschen nicht den Eindruck hatten, in einer typischen überlaufenen Touristenanlage zu sein, denn das Schloss bot viele verzweigt liegende Möglichkeiten sich Räumlichkeiten anzuschauen. Mit einem gut gemachten Audioguide konnten wir uns selbständig auf der Anlage bewegen und alle interessante Ecken, wie z.B. die toll ausgestattete Küche anschauen. Da das Schloss weit über der Stadt thront, hatten wir von oben schon die Möglichkeit, einige markante Gebäude zu entdecken und zu fotografieren, so dass wir uns gegen einen zusätzlichen Stadtrundgang entschieden.

 

An unserem letzten halben Tag, den wir mit dem Campervan verbrachten, schauten wir uns noch das Falkirk Wheel in der Stadt Falkirk etwa 40km westlich von Edinburgh an. Das Falkirk Wheel ist ein modernes Schiffshebewerk, das durch seine Konstruktion in der Art eines Riesenrades einmalig auf der Welt ist. Das Hebewerk ist Teil des Millennium Link, der Schottland in West-Ost-Richtung durchquert und so eine Verbindung zwischen den Flüssen Clyde und Forth bildet. Er ersetzte eine Schleusentreppe von elf Schleusen, die bis ca. 1930 bei Falkirk den Forth and Clyde Canal mit dem Union Canal verbanden. Das Kanal- und Hebesystem hat überwiegend touristische und wassersportliche Bedeutung bei Fahrten mit kleineren schmalen Schiffen, sog. Narrowboats, zwischen Glasgow und Edinburgh. Zwei Gondeln sind an einer riesigen Radnabe angebracht. Durch eine halbe Drehung des Rades vertauschen die Fördertröge innerhalb von etwa vier Minuten ihre Position und können so die Narrowboats heben und senken. Das Falkirk Wheel hat einen Durchmesser von über 35m und überwindet damit einen Höhenunterschied von 24m (Textquelle: Wikipedia). Eine sehr beeindruckende Konstruktion bei der wir passender Weise gerade das Glück hatten, eine Schleusung beobachten zu können. Wir waren erstaunt wie leise sich das riesige Schaufelrad dreht, hätten wir nicht die beinahe geräuschlose Bewegung der Anlage gesehen, wären wir nie auf die Idee gekommen, dass das Falkirk Wheel überhaupt in Betrieb wäre. Sehr faszinierend.

 

 

Die letzte Etappe unseres Urlaubes verbrachten wir in der Hauptstadt Edinburgh, wo wir uns an einem Tag den Edinburgh Zoo anschauten.

 

 

Den Bericht und die Bilder dazu findet ihr unter der Rubrik Tierbilder.

 

 

An einem weiteren Tag erkundeten wir die sogenannte „Royal Mile“. Die Royal Mile besteht aus den Straßen Canongate, High Street und Castlehill und hat tatsächlich die Länge einer (schottischen) Meile, rund 1,8km. Im Westen beginnt sie am Edinburgh Castle, das hoch auf dem Castle Rock thront, und führt über das Gladstone`s Land (NTS), ein mehrgeschossiges, typisches Edinburgher Altstadthaus, zur ehemaligen Highland Tolbooth Church, die St. Giles Cathedral (geweiht dem Stadtheiligen Ägidius von St. Giles) und weiter über das John Knox-Haus. Fast zum Ende der Royal Mile steht der rechteckige, 15m hohe Turm Canongate Tolbooth, das ehemalige Rathaus, in dem früher die Ratsversammlung tagte und  daneben befindet sich der Kirchhof der Canongate Church. Hier ist die letzte Ruhestätte mehrerer Persönlichkeiten. Die Royal Mile endet mit dem Palace of Holyroodhouse. Gegenüber diesem Palast befindet sich der moderne Bau des schottischen Parlaments. Zum Palace of Holyroodhouse gehört der riesige Holyrood Park (HS), in dem sich auch der 251m hohe Hausberg, Arthur’s Seat, befindet. Quer zur Royal Mile verlaufen im Fischgrätenmuster kleine, häufig extrem steile Gassen, die closes, courts oder auch wynds genannt werden (Textquelle Wikipedia).

 

 

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Von diesen Closes haben wir uns die Lady Stair`s Close und die Real Mary King`s Close näher angeschaut. Auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt, den wir über einen am Calton Hill liegenden alten Friedhof machten, sahen wir in der Ferne noch das National Monument, ein monumentaler zwölfsäuliger Portikus, der die Gefallenen der napoleonischen Krieges ehrt, stehen ebenso wie das gut 30m hohe Nelson Monument, das an den Sieg des Admirals am südspanischen Kap Trafalgar von 1805 erinnert. Wir gelangten zur Flaniermeile der Princess Street und sahen in den dazugehörigen Princess Street Gardens das 60m hohe, neugotische Scott Monument des Autors Sir Walter Scott stehen.

 

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Edinburgh haben wir nur beim Spaziergang von außen betrachtet. Genauer angeschaut haben wir uns das Edinburgh Castle (HS), von dem wir nicht unbedingt hingerissen waren. Von der Burg hatten wir eine schöne Aussicht auf die Stadt, der Ausblick in Richtung auf die Royal Mile war jedoch bei unserem Besuch durch die bereits teilweise aufgebauten Tribünen des Royal Edinburgh Military Tattoos, das jährlich im August stattfindet, verbaut. Das Castle selbst ist zwar schön und weitläufig, aber nichts „Besonderes“. Toll gemacht fanden wir die Ausstellung „Prisons of War“, mit realistischer Ausstattung und vielen Details zu den ehemaligen Zellen der Gefangenen. Sehenswert war auch die Ausstellung im Gebäude der Kronjuwelen. Leider gab es dort, wie erwartet, viele Menschen und somit auch viel Geschiebe und Gedränge.

 

Ein absolutes Highlight bei unserem Besuch in Edinburgh war eine Führung durch die Real Mary King`s Close. Generationen von Edinburghern kennen Mary Kings Close nur aus gruseligen Geistergeschichten - die "Stadt unter der Stadt" wird sie genannt oder die "Peststraße". Jahrzehnte war die Gasse unzugänglich, nachdem vor hundert Jahren der letzte Bewohner auszog. Hunderte solcher Gassen, closes genannt, gab es im mittelalterlichen Edinburgh, so schmal, dass man, in der Mitte stehend, die Häuser auf beiden Seiten mit ausgestreckten Armen berühren konnte. Die bis zu zwölfstöckigen Gebäude ließen kaum Tageslicht aufs Pflaster fallen. Hunderte Menschen lebten auf engstem Raum. Oben wohnten die feineren Leute, unten gab es verrauchte Pubs und verruchte Bordelle, hatten kleine Handwerker ihre Geschäfte: Schneider und Besenmacher, Schuster und Fleischer. Geschlachtet wurde direkt vor der Ladentür, inmitten von Abfall und Fäkalien und darin wühlenden Haustieren. Kein Wunder, dass 1645 in Edinburgh eine schreckliche Pestepidemie ausbrach. Monatelang wütete die Krankheit, über die Hälfte der Bevölkerung starb. Als Herd des Schwarzen Todes lokalisierten die verängstigten Stadtväter Mary Kings Close, und sie machten kurzen Prozess: An beiden Enden wurde die Gasse zugemauert. Die Bewohner - so geht die Sage - blieben darin gefangen und starben elendiglich. Ihre Seelen fanden keine Ruhe, als Geister spuken sie bis heute in den Resten von Mary Kings Close (Textquelle: DIE ZEIT  online Archiv;  Jahrgang: 1997; Ausgabe: 26). … Von der ursprünglichen Mary Kings Close sind heute nur noch Reste übrig, die während einer sehr gut gemachten Führung angeschaut werden können. Wir bekamen von einem verkleideten Guide, der nicht allzu albern wirkte, viele Informationen mit Humor vorgetragen. Die Führung durch die Mary King`s Close ist räumlich sowie auch geschichtlich sehr sehenswert und somit auch empfehlenswert.

 

Am letzten Tag führen wir nach einem gemütlichen Frühstück nach Newcastle upon Tyne und von dort setzten wir über Nacht mit der Fähre wieder nach Ijmuden auf das Festland über.

 

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung:

 

  1. Historic Scotland Photo Unit (Genehmigung für alle Sehenswürdigkeiten von HS)
  2. The National Trust For Scotland Photo Librarian (Genehmigung für alle Sehenswürdigkeiten von NTS)
  3. Dunvegan Castle & Gardens auf der Isle of Skye
  4. The Skye Museum os Island Life in Kilmuir auf der Isle of Skye
  5. Dunnottar Castle in Stonehaven
  6. Eilean Donan Castle in Dornie

Leider haben wir von Balmoral Castle auch nach mehrmaliger Anfrage keine Antwort erhalten, so dass wir euch die Fotos nicht zeigen können.

 

Für die Genehmigungen vielen Dank!

 

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