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typischer Anblick in Korsika: alter, "entsorgter" Citroen-Transporter auf der D268

Von Bonifacio aus fuhren wir anschließend auf der N196 die Westküste hinauf Richtung Sartène. Ein paar Kilometer nachdem wir Pianotolli-Caldarello  durchquert hatten, führte die Straße in mehreren Serpentinen aufwärts Richtung Col de Roccapina. Weiter ging es über die Bocca di Roccapina (= korsische Bezeichnung) , von wo aus wir die nächste Attraktion, einen Felsen in Form eines Löwen, den  Lion de Roccapina, besonders gut sehen konnten. Dem Aussichtspunkt vorgelagert ist ein Fels, der die Form eines Elefanten hat.

Wir nahmen die Fahrt Richtung Sartène wieder auf und verließen etwa 2,6km bevor wir die Stadt erreichten die N196 und bogen auf die D48, die Megalithenstraße, Richtung Tizzano ab. Dieser Straße folgten wir 10 km, ehe wir links (ausgeschildert) der D48a folgten. Nach weiteren 4,5 km erreichten wir einen Parkplatz, von wo aus es zu Fuß weiter ging. Wir sind nun auf dem Plateau von Cauria angekommen. In Cauria, mitten in der Einsamkeit gelegen, findet man auf engstem Raum zahlreiche Menhire und auch den schönsten Dolmen von Korsika. Die drei Fundstätten, das Alignement von Stantari, das Alignement von Renaghju oder Rinaghju und der Dolmen von Fontanaccia liegen jeweils nur durch einen kurzen Fußmarsch voneinander entfernt. Wir besuchten die drei Fundstätten in der oben aufgeführten Reihenfolge. Diese Strecke war auch auf einem Informationsschild markiert. Für die gesamte Besichtigung brauchten wir etwa 50min.

 

Wieder zurück auf der N196 durchquerten wir Sartène und bogen nach ca. 6km auf die D268 Richtung Sainte-Lucie-de-Tallano ab. Danach folgten wir dem Flusslauf des Rizzanese und gelangt so nach 3 km zur schön restaurierten und fotogenen Genueserbrücke Spin'a Cavallu, was so viel heißt wie Pferderücken. Die Brücke stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Wieder zurück auf der N196 fuhren wir weiter Richtung Norden und durchquerten Propriano. Wir umrunden an der Küste entlang den Golfe de Valinco und gelangten zu der Ortschaft Canne. Wenige Kilometer später bogen wir auf die D157 Richtung Olmeto-Plage ab. Nun war unser nächstes Ziel die prähistorische Fundstätte Filitosa, schon in unregelmäßigen Abständen in Form von braunen und weißen Schildern ausgeschildert. Der D157 folgend bogen wir dann auf die D57 ab und gelangten so zu der Fundstätte.

Filitosa ist die bekannteste prähistorische Fundstätte Korsikas und wegen ihrer Bedeutung weit über Korsika hinaus bekannt. Im Jahre 1946 stieß der Besitzer der Anlage von Filitosa, Charles-Antoine Cesari, am Fuße des Hügels von Filitosa auf mehrere Menhir-Statuen. Auf dem Gebirgsvorsprung entdeckte er ebenfalls Überreste von uralten steinernen Konstruktionen.

Die deutschsprachige Infobroschüre ist auf jeden Fall zu empfehlen, schildert sie doch reich bebildert viel Wissenswertes über das Alltagsleben der damaligen Zeit. Bei unserem Besuch funktionierten die Säulen, aus denen man auf Knopfdruck Kommentare auch in deutscher Sprache hört, hingegen anderen Infoquellen  aus Reiseberichten,  wieder einwandfrei und liefern zusätzliche Informationen zu den einzelnen Funden.

 

Die Veröffentlichung der Bilder geschieht mit freundlicher Genehmigung  http://www.filitosa.fr/en/index.html

 

Leider hatten wir in unserem Urlaub viel zu wenig Zeit uns weitere sehenswerte Flecken auf der Insel anzuschauen. So sahen wir von der Ostküste und auch vom Inland so gut wie gar nichts und auch die südliche Hälfte Korsikas kam viel zu kurz. Unser Fazit: Die Insel ist auf jeden Fall noch weitere Urlaube wert….

 

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