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Corvette Treffen in Idstein

 

 

Um 1950 herum brachten viele der in Europa stationierten amerikanischen Soldaten kleine, zweisitzige Sportwagen mit zurück in die USA. Diese erfreuten sich so großer Beliebtheit, dass Chevrolet alles daran setzte, sich ein Stück vom Kuchen abzuschneiden und einen Konkurrenten aus amerikanischer Produktion dagegen zu stellen.

 

In nur kurzer Entwicklungszeit entstand der Prototyp der Corvette. Nachdem er 1953 auf der Motorama dem Publikum vorgestellt wurde und gewaltiges Interesse erregte, ging die Corvette noch im selben Jahr in die Produktion.

 

Revolutionär war die Karosserie, die aus Glasfaser gefertigt wurde. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Weniger revolutionär war jedoch der verbaute 6-Zylinder-Motor, dessen Entwicklung auf 1941 zurückging und dessen Leistung mit 115 PS für einen Sportwagen viel zu gering war. Auch eine Überarbeitung und Leistungssteigerung auf 150 PS ließen die europäische Konkurrenz immer noch in einer anderen Liga fahren. Daher dauerte es nicht lange, bis ein V8 Einzug unter der Motorhaube fand und die Leistung endlich dem sportlichen Äußeren entsprach.

Diese erste Baureihe, die C1, wurde 1956 grundlegend überarbeitet, vor allem die Front bekam mit den neuen Doppelscheinwerfern ein neues Gesicht. 1961 wurde auch das Heck grundlegend erneuert, es entsprach im Großen und Ganzen schon dem Heck der folgenden Generation, der C2.

 

Diese wurde 1963 eingeführt. Besonders markant waren dabei die ersten Exemplare des Coupés mit der geteilten Heckscheibe, die jedoch aus Kostengründen schon nach einem Jahr wieder verschwand. Die total neue Corvette bekam den Beinamen „Sting Ray“, der sich in den nächsten Jahren als DER Name für die Corvette festsetzen sollte. Wie in Amerika üblich, wurde die Corvette kontinuierlich optisch und technisch überarbeitet, bevor 1968 die Ablösung der C2 bevor stand.

 

Die nächste Generation, die C3, wurde mit einem T-Top, herausnehmbaren Dachhälften, ausgestattet. Dieses war erstmalig bei einem Serienfahrzeug und sollte sich als typisches Merkmal der Corvette über die Generationen hinweg fortsetzen. Die Karosserie wird aufgrund ihrer großen Schwünge an Front und Heck bei gleichzeitig schmaler Taille noch heute als „Coke Bottle“ bezeichnet. Bis auf einige Änderungen, wie der Einsatz von Kunststoffstoßfängern und die Einführung einer Heckklappe anstatt der steil stehenden Heckscheibe, hielt sich das Grunddesign bis zum Produktionsende. Die Produktionszahlen waren im Laufe der Jahre stetig gestiegen und erreichten 1969 eine neue Rekordmarke, bevor jedoch im folgenden Jahr die Absatzzahlen stark einbrachen. Aufgrund der Ölkrise fielen die Absatzzahlen immer weiter und auch das Cabrio wurde eingestellt. Zum Ende der 70iger Jahre stiegen die Verkaufszahlen jedoch wieder stetig, so dass sich die C3 bis 1982 auf dem Markt behaupten konnte.

 

1983 wurde keine Corvette produziert, da die C3 bereits ausgelaufen war und die C4 noch in der Vorbereitung steckte. Mit ihrer glatten, flachen Karosserie hob sie sich deutlich vom Vorhänger ab, dessen Design doch schon etwas in die Jahre gekommen war. 1984 gab es dann auch erstmals wieder ein Cabrio. Das 1990 vorgestellte Topmodell ZR-1 nahm mit seinen rundlicheren Formen bereits das Design des Faceliftes des folgenden Jahres vorweg. Im Jahre 1992 war es dann soweit: die 1.000.000 Corvette lief vom Band. Damit wurden von der Corvette mehr Exemplare gebaut als von jedem anderen Sportwagen. Schätzungsweise die Hälfte aller jemals gebauten Corvette sind übrigens noch heute fahrbereit.

 

Die fünfte Generation erschien 1997 und stellte mit ihrer neuen Karosserieform erneut einen Sprung dar. Nach der relativ sachlich gestalteten C4 stellte die C5 wieder schwungvolle Kurven zur Schau. Sie war technisch absolut auf der Höhe ihrer Konkurrenten, auch wenn sie traditionell noch immer eine blattgefederte Hinterachse besaß. Doch dieses machte sich im Fahrverhalten keineswegs negativ bemerkbar.

 

Die noch aktuelle Baureihe, die C6 erschien dann im Jahre 2007 und ist optisch eine Weiterentwicklung der C5. Sie weist im Design eindeutige Parallelen auf und doch ist sie von den Außenmaßen kompakter und sportlicher geraten.

 

Demnächst wird die bereits auf diversen Automessen vorgestellte C7 erscheinen.

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de