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Burgruine Hohenbaden bei Baden-Baden

 

Tagestour zur Burgruine Hohenbaden und dem Naturschutzgebiet Battertfelsen

 

Am 14.06.2008 haben wir einen Ausflug zum Naturschutzgebiet Battertfelsen und der dort befindlichen Burgruine Hohenbaden (auch „Altes Schloss“ genannt) unternommen. Das Naturschutzgebiet ist zusätzlich zu einem so genannten Bannwald erklärt worden. In Baden-Württemberg sind Bannwälder Totalreservate, in denen jegliche Nutzung per Rechtsverordnung verboten ist. Bannwälder dienen der wissenschaftlichen Erforschung natürlicher Abläufe in Wäldern. Durch ihren Reichtum an Struktur und abgestorbenem Holz sind Bannwälder Rückzugsgebiete für viele bedrohte Tier-, Pflanzen- und Pilzarten.

 Der namensgebende „Battert“ ist ein 568m hoher Berg, an dessen Südseite sich bis zu 60m hohe Felstürme befinden, die bei Kletterern sehr beliebt sind. Rund um den Battertfelsen führen mehrere Wanderwege.

Wir haben uns für den Rundweg über den Unteren und Oberen Felsenweg entschieden. Von diesem Weg aus gelangt man auch über einige Abzweigungen direkt auf die Felsen und zu mehreren anderen schönen Aussichtspunkten. So führte uns der Battertrundweg auch zur Burgruine Hohenbaden, die sich am Westhang des Berges befindet.

Die Geschichte dieser gut erhaltenen und mächtigen Burgruine geht bis in das 12. Jahrhundert zurück. Sie war ehemaliger Stammsitz des Markgrafen von Baden. Durch einen Brand um 1599 wurde sie jedoch vernichtet und nicht wieder aufgebaut. Erst 1832 wurde der weitere Zerfall der badischen Stammburg von Großherzog Leopold verhindert und die Ruinen zugänglich gemacht. 1894 wurde ein Wirtschaftsbau auf dem alten Zwinger errichtet in dem sich bis heute ein Restaurant-Café und Hotel befinden. Um 1980 wurde die Burg grundlegend überholt. Heute dient sie als Kulisse für Hochzeiten, Geburtstagsfeiern sowie Ritter- und Henkersmahlen.

  An den imposanten Außenfassaden sind noch große Bereiche vollständig bis zum zweiten oder sogar auch zum dritten Geschoss erhalten. Auch im Inneren der Ruine sind noch alte Treppenaufgänge und Räumlichkeiten zu besichtigen. Von einigen Aussichtsplattformen, die terrassenförmig angeordnet sind, hat man einen freien Blick in mehrere Himmelsrichtungen und vom Bergfried aus, dem höchsten Punkt der Burganlage, kann man eine herrliche Aussicht auf die Burg und die Umgebung (Schwarzwald, Rheinebene und Ausläufer der Vogesen) genießen. Eine Besonderheit befindet sich in einem Fenster des Bernhardbaus. Dort wurde 1999 von dem Hafenbauer R. Oppermann die derzeit größte Windharfe Europas installiert. Windharfen wurden speziell zu dem Zweck konstruiert, Wind in Klänge zu verwandeln und erfreuten sich vor allem im 19. Jahrhundert besonderer Beliebtheit.

 


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de