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L√ľneburg - Stintmarkt

Am Samstag, den 10.05.2014 besichtigten wir im Rahmen eines geschäftlichen Termins die Hansestadt Lüneburg. Die Stadt Lüneburg (niederdeutsch Lümborg) ist eine Mittelstadt in Niedersachsen und liegt etwa 50km südöstlich von Hamburg. Die Universitätsstadt befindet sich am Rande der nach ihr benannten Lüneburger Heide am Unterlauf der Ilmenau, etwa 30 km vor ihrem Zusammenfluss mit der Elbe. Sie hat den Status einer großen selbständigen Stadt, ist Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises und nordostniedersächsisches Oberzentrum.

 

Lüneburg gehört zu den wenigen Städten Norddeutschlands, die ihren historischen Kern unzerstört durch den Zweiten Weltkrieg retten konnten. Allerdings haben die Vernachlässigungen der Bausubstanz bis in die 1960er Jahre und die Schäden im Senkungsgebiet zu Lücken im historischen Stadtbild geführt. Zusätzlich sorgten in den 1950er und 1960er Jahren der Abriss maroder Gebäude und der Bau von Kaufhäusern mit (damals) moderner Prägung für Brüche in der Optik so mancher Straßenzüge. Seit Anfang der 70er Jahre wird Lüneburg aber sorgsam und liebevoll restauriert. Dadurch kam es inzwischen zu Entdeckungen von zuvor verborgenen Deckengemälden, mittelalterlichen Töpferstuben und vieler historischer Sickergruben, durch die ein wesentlich besseres Bild vom Leben im Mittelalter entstanden ist.

 

Besonders hervorzuhebende Gebäude sind die drei verbliebenen Stadtkirchen St. Johannis am Sande (Baubeginn 1289, vollendet 1470), die Kirche St. Michaelis und die fast modern wirkende Stadtkirche St. Nicolai, die ab 1407 erbaut wurde.

 

Als eines der herausragenden Baudenkmäler Norddeutschlands kann das historische Lüneburger Rathaus mit seiner berühmten Gerichtslaube, dem ehemaligen Ratssaal, angesehen werden. Es wurde um 1230 begonnen, über die Jahrhunderte immer weiter ausgebaut und gilt als größtes mittelalterliches Rathaus Norddeutschlands.

 

Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus fand bei unserem Besuch gerade ein Markt statt, was dazu führte, dass wir uns die prächtige Fassade des Gebäudes leider nicht allzu gut anschauen konnten. Genausowenig wie den auf dem Markt stehenden Lunabrunnen , den eine bronzene Statue der Mondgöttin mit Pfeil und Bogen ziert. Ebenfalls am Markt befindet sich das ehemalige Lüneburger Schloss der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, das seit 1925 das Landgericht beherbergt.

 

Im Bereich des Alten Hafens, Am Stintmarkt, steht noch die Barockfassade des Alten Kaufhauses, das in seinen übrigen Teilen aber abgebrannt ist und durch einen Neubau ersetzt werden musste und heute als Hotel genutzt wird. Das Hafenviertel mit dem Alten Kran, einer bis heute funktionsfähigen mittelalterlichen Holzkonstruktion, und seinen pittoresken Häusern ist heute eine romantische Kneipenmeile.

 

Ebenfalls im historischen Hafenviertel befinden sich zwei Mühlen aus dem 16. Jahrhundert, die direkt nebeneinander liegen. Während die „Lüner Mühle“ für das Kloster Lüne mahlte, gab das Michaeliskloster seine „Abtsmühle“ an eine Ratsfamilie weiter. Der Turm von 1530, die „Abtswasserkunst“, leitete Wasser in die Stadt und versorgte bereits damals einzelne Patrizierhäuser. Das Ensemble ist heute im Besitz eines Hotels.

 

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