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Übersichtskarte von Madeira und Porto Santo
© 2000 - 2014 Landkarten & Stadtplan Index - Michael Ritz - Mönchengladbach - Made in Germany

Sommerurlaub 2015

auf der

portugiesischen Insel

Madeira

 

 

Ein paar Informationen zu Madeira:

 

Madeira ist eine portugiesische Insel, die im Atlantischen Ozean liegt und wie ihre Nachbarn, die Azoren und die Kanarischen Inseln, vulkanischen Ursprungs ist. Madeira (Fläche:741 km²) gehört zusammen mit der kleineren Insel Porto Santo (42,5 km²) und der unbewohnten Inselgruppe Ilhas Desertas (14,2 km²) zur Inselgruppe Madeira, die gemeinsam mit den ebenfalls unbewohnten Ilhas Selvagens (3,6 km²) die Autonome Region Madeira bildet.

 

Der Madeira-Archipel ist durch einen Hot Spot entstanden. Der sichtbare Inselteil ist nur das oberste Viertel des gesamten Vulkansystems, der größte Teil liegt unter der Wasseroberfläche. Die gesamte Hauptinsel Madeira hat Mittel- bis Hochgebirgscharakter. Die Küste fällt steil ins Meer ab. In der Mitte der Insel ragen die höchsten Gipfel empor. Der höchste Berg ist der Pico Ruivo mit 1862 m. Dieser bildet zusammen mit dem Pico do Arieiro, dem Pico das Torres und dem Pico Grande das Hochgebirge der Insel.

 

Durch die Topographie der Insel gibt es auf Madeira mehrere (laut unserer Wanderführerin ca. 22) verschiedene Mikroklimata, die jeweils unterschiedliche Wettersituationen aufweisen können. Das Klima auf Madeira wird von den umgebenden Winden bestimmt. Im Norden der Insel regnet es häufig, der Süden ist dagegen subtropisch warm. Im Sommerhalbjahr liegt die Insel im Einflussbereich des Nordostpassats, im Winterhalbjahr liegt sie im Westwindgürtel. Der vorherrschende Wind kommt aus Nordost und bringt Feuchtigkeit mit sich. Er verursacht hohe Wellen an der Nordküste und oft, besonders morgens, unbeständiges Wetter an der Ostseite der Insel. Bei westlicher Windrichtung kann es im Osten der Insel sonnig und trocken sein, während es im Süden und im Westen regnet.

 

Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur auf Madeira schwankt zwischen 19 Grad Celsius im Januar und Februar und 26 Grad Celsius im August und September.

 

Die bereits erwähnte Gebirgskette Madeiras erstreckt sich von Ost nach West und unterteilt die Insel in eine Süd- und eine Nordhälfte. Für den Ostteil des Gebirges ist charakteristisch, dass das Gebirgsmassiv sehr viel schroffer nach Norden als nach Süden abfällt und eine natürliche Barriere gegen die Nord- und Nordostwinde bildet. Dieser Gebirgsbereich verzeichnet daher erhöhte Regenfälle – bis zu 2000 mm jährlich, ohne ausgeprägte Trockenzeit – während der Süden der Insel sechs Monate lang trocken sein kann (semi-arid). Verminderte Sonnenscheindauer und niedrigere Temperaturen setzen zudem die Verdunstung auf der Nordseite der Insel herab. Diese Faktoren bewirken einen großen Wasserreichtum im Norden. Aufgrund des extrem steilen Geländes kann dieser Reichtum dort landwirtschaftlich aber nicht genutzt werden. Auf der trockenen Südseite mit ihren sanfter abfallenden Hängen hingegen gibt es sehr viel mehr Anbaugebiete. Das Wasser ist also bedauerlicherweise nur dort reichlich vorhanden, wo es nicht entsprechend genutzt werden kann.

 

Das Problem, wie man die reichlichen Wasservorräte (man vermutet 200 Millionen m³ gespeichertes Wasser in den porösen Schichten) des Nordens zum Süden bringen kann, wurde durch den Bau von Levadas (künstlich angelegte Wasserläufe) gelöst. Heute wird praktisch jedes Feld der Insel in der regenarmen Zeit, von April bis Oktober, durch Levadas bewässert.

 

Fragt man nach dem Umfang des Bewässerungssystems, so kann man Zahlen von 800 bis 5000 km hören, je nachdem, ob die kleinen Verzweigungen der großen Kanäle, die jedes Feld erreichen, mitgezählt werden oder nicht.

 

Da das Wasser immer gleichmäßig fließen soll, müssen die Levadas ständig gewartet werden. Deshalb sind alle Levadas begehbar, entweder auf der Levadamauer oder auf einem Weg neben dem Kanal, dem Passeio da levada.

 

Heute werden die Levadas - außer zum Transport des Wassers - vor allem touristisch genutzt. Auf den neben dem Wasser verlaufenden Pfaden sind an vielen Orten Wanderwege ausgeschildert.

 

Durch das überwiegend sehr milde Klima auf Madeira blühen praktisch zu jeder Jahreszeit zahlreiche Pflanzen- und Blumenarten. Das gab der Insel den Beinamen “Blumeninsel”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele dieser Pflanzen wurden aus tropischen oder subtropischen Ländern eingeführt. So begann man im 19. Jahrhundert Parkanlagen und Gärten mit exotischen Blumen zu verschönern, die im milden und feuchten Klima Madeiras gut gedeihen konnten.

 

In zahlreichen Parkanlagen, Gärten und längs der Wege ist diese üppige Blütenpracht heute zu bewundern. Neben den eingeführten Pflanzen besteht die heimische Vegetation aus rund 800 Arten, von denen etwa 15 Prozent endemisch sind, also nur auf Madeira existieren. 

 

Je nachdem wo man sich gerade auf der Insel befindet, kann man verschiedene Arten von Vegetation vorfinden:

 

Madeira weist in der Küstenzone nur noch Restbestände der ursprünglichen Vegetation auf, da sich hier menschliche Eingriffe seit der Besiedelung durch den Menschen besonders stark ausgewirkt haben. Bäume sind in diesem Bereich, in dem die Temperaturen ganzjährig mild und wenig Niederschläge fallen, selten. Typisch sind daher niedrige Sträucher, Kräuter und sukkulente Pflanzen. Besonders zahlreich sind in dieser Region außerdem endemische Korbblütler. Zu ihnen zählen unter anderem eine Reihe von Arten der Strohblumen (Helichrysum), der Wucherblumen (Argyranthemum), der Gänsedisteln (Sonchus) und des Pippaus (Crepis).

 

Die Übergangszone zum Lorbeerwald, die etwa ab 300 Höhenmeter zu finden ist, weist im Gegensatz zur unmittelbaren Küstenzone mehr Baumbestand auf. Hier finden sich unter anderem Wachsmyrte, die ersten Vertreter des Barbusanos (Apollonia barbujana) und der Kanarischen Weide (Salix canariensis).

 

Der Lorbeerwald Laurisilva bedeckt etwa 20 % der Inselfläche und hat eine Ausbreitung von etwa 150 km². Er weist Pflanzenarten auf, die im klimatisch wärmeren Tertiär auch in Europa heimisch waren. Während in Europa diese Pflanzen durch die Eiszeiten verschwanden, konnte sich diese Pflanzengesellschaft teilweise auf Madeira halten.

 

Zu den charakteristischen Baumarten zählen der Azoren- oder Kanaren-Lorbeer (Laurus azorica), der Barbusano (Apollonias barbujana), die Kanaren-Stechpalme (Ilex canariensis), die Baumheide (Erica arborea), der Madeira-Holunder (Sambucus lanceolata) sowie der Madeira-Lorbeer (Persea indica). Im Unterwuchs des Lorbeerwaldes findet man vor allem Farne und Moose.

 

Durch Aufforstung sind auch ursprünglich nicht heimische Eukalyptus-Wälder entstanden. Diese sind aber heute sehr unbeliebt, denn es gibt massive Probleme: die Eukalypten trocknen den Boden bis in die Tiefe aus, bieten den heimischen Tieren keinen Lebensraum, verdrängen andere Pflanzenarten aggressiv und verstärken eine Waldbrandgefahr.

 

Die Übergangszone zwischen dem Lorbeerwald Madeiras und dem Hochgebirge bezeichnet man als Heidewald. Da er an deutlich wind- und sonnenexponierteren Stellen als der Lorbeerwald wächst, werden die hier vorkommenden Pflanzen nur selten höher als vier Meter und bleiben an einigen Stellen buschartig niedrig. Alle Arten, die hier vorkommen, sind auch im Lorbeerwald zu finden. Allerdings dominieren hier die Baumheide und die Besenheide (Erica scoparia). Auch die Madeira-Heidelbeere – eine endemische Strauchart, die bis zu sechs Meter hoch werden kann – ist hier häufig zu finden.

 

Das höher gelegene Gebirge Madeiras ist durch karge und sehr dünne Böden gekennzeichnet. An vielen Stellen sind Erosionsschäden zu sehen. Als größere Baum- und Straucharten sind neben Madeira-Heidelbeere und Baumheide an geschützten Stellen noch der Madeira-Vogelbeerbaum (Sorbus maderensis), die Eibe (Taxus baccata) und der Kanaren-Wacholder (Juniperus cedrus) zu finden. Zu den an die besonderen Bedingungen angepassten Pflanzen gehört die Madeira-Glockenheide (Erica maderensis).

 

Das Hochplateau Paul da Serra war vor Besiedelung durch Menschen überwiegend mit Kanaren-Wacholder bewachsen. Abholzungen haben dazu geführt, dass hier fast nur noch Gräser, Adlerfarn und der auf Madeira eingeführte Stechginster zu sehen sind. (Diese Informationen stammen zum überwiegenden Teil aus Wikipedia)

 

Wir haben bei unserem Besuch auf Madeira mehrere Ausflüge in alle Himmelsrichtungen der Insel unternommen und dabei auch einige Bilder gemacht.

 

Einen detaillierten Reisebericht und mehrere Diashows dazu findet ihr wie gewohnt links in der Navigationsleiste.


Private Homepage | Kontakt: thomasundstefanie(at)mit-kamera-unterwegs.de